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Phänomene und Legenden

Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 25

Mythen-und-Sagen-der-IndianerNebäkwäms Traum

Nebäkwäm erschien einst ein weißer Mann im Traum, der zeigte ihm einen breiten, südwestlich führenden Weg, an dessen Ende er gerufen werde. Um dieser Weisung Folge zu leisten, bekleidete sich Nebäkwäm schnell mit seinem besten Gewand und betrat den angegebenen Pfad. Zu dessen beiden Seiten lag eine Menge umgehauener Bäume, und die nahe stehenden Häuschen zeigten, dass sie mit anderen Werkzeugen und Händen gebaut waren, als die Wigwams seines Volkes. Bald kam er in eine große Stadt, die ihm so sehr gefiel, dass er gerne dort geblieben wäre, wenn ihm die Leute nicht befohlen hätten, weiterzugehen.
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Interessante Abenteuer unter den Indianern 20

Interessante-Abenteuer-unter-den-IndianernJohn Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas

Colonel Hays Abenteuer mit den Indianern

Der Krieg der Vereinigten Staaten mit Mexiko brachte Männer vor das öffentliche Forum, welche mit der Kriegführung an den Grenzen vertraut waren, seitdem das Staunen und die Bewunderung Amerikas und Europas erregt haben. In den Wildnissen von Texas oder des Westens geboren, gewohnt das Kriegsgeschrei der Indianer zu hören und den Glanz der brennenden Dörfer zu sehen, waren sie schon früh mit diesen Szenen der Gefahr Weiterlesen →

Die Legende von Camerone

cameroneDie Legende von Camerone

Im Rahmen ihrer Intervention in Mexiko belagerte die französische Armee im April 1863 die Stadt Puebla. Die Fremdenlegion hatte den Befehl, im Umkreis von 120 Kilometer den Straßenverkehr und die Sicherheit der Nachschubtransporte zu gewährleisten.

Am 29. April erfuhr der befehlende Stabsoffizier Colonel Pierre Joseph Jeanningros, dass ein Militärkonvoi mit 3 Millionen Franc Bargeld, Waffen, Munition und Proviant nach Puebla unterwegs sei.
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Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 24

Mythen-und-Sagen-der-IndianerEine Geschichte, die mit einer Moral endet

Menabuscho hatte einst einen Hirsch geschossen und wusste nicht, von welcher Seite er ihn eigentlich essen sollte. »Fange ich beim Kopf an«, sprach er zu sich selbst, »so sagen die Leute, ich habe ihn kopfwärts gegessen. Fange ich an der Seite an, so sagen sie, ich habe ihn seitwärts gegessen, und fange ich beim Schwanz an, so lachen sie mich alle aus und rufen: Menabuscho hat seinen Hirsch schwanzwärts gegessen.«

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Schwäbische Sagen 31

Schwäbische-Sagen

Der Schlangenbeschwörer
Eine mündliche Überlieferung aus Wurmlingen

In der Rohrhalde bei Kiebingen befand sich früher eine Meierei, in der es außerordentlich viele Schlangen gab. Es waren Ottern, vier Schuh lang und armdick, aber nicht giftig. Sie lagen sowohl im Hof als auch im Haus überall umher und sogen oftmals den Kühen Weiterlesen →