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Spannungswelten

Sherlock Holmes – Ein Phänomen in der Literaturlandschaft

Anlässlich des 125. Geburtstages von Meisterdetektiv Sherlock Holmes pilgern unzählige männliche Fans mit Tweedmütze, Umhang und Pfeife oder im Anzug und Zylinder sowie weibliche Fans im viktorianischen Kleid in das Eifelstädtchen Hildesheim zum 1. Sherlocon. Die zum Kultstatus gewordene Romanfigur ist alles andere als out. Gerade durch die BBC-Serie Sherlock gewinnt Holmes besonders beim jüngeren Publikum immer mehr an Beliebtheit. Seit 2010 setzt die Serie die Geschichten von Arthur Conan Doyle in das London des 21. Jahrhunderts für die jüngere Generation greifbar um. Denn mit dem viktorianischen Zeitalter mit seinen Droschken, Dampfmaschinen und Gaslichtern kann die Jugend von heute kaum etwas anfangen. Weiterlesen →

Die Grabräuber von Theben

Im 16. Regierungsjahr des Pharao Ramses IX. werden im Tal der Könige Pharaonengräber geplündert. Schnell findet sich ein Verdächtiger: Der einfache Steinhauer Amenpanufer wird von der Medjaiwache gestellt, die Beute aus den Gräbern bei einem stadtbekannten Hehler gefunden.
Der Fall scheint geklärt, und doch bleibt Pa-Ser, Bürgermeister von Theben-Ost, skeptisch. Handelte Amenpanufer im Alleingang? Als der Schreiber der Grabstätten seine Arbeiter ebenfalls des Grabraubes verdächtigt, wird Pa-Ser klar, dass er die Ausmaße der Grabraube Weiterlesen →

Die Feinde der Tuchhändlerin

Während der gesamten Zeit des Mittelalters sah man den Status der Frau nach kanonischem und weltlichem Recht als minderwertig an und stellte die Frau unter die Vormundschaft des Mannes. Dies führte in vielfältiger Weise zu Benachteiligungen in fast allen Lebenslagen. In der sich Ende des Hochmittelalters rasant entwickelnden Stadtgesellschaft war die wirtschaftliche Stellung der Frau genauso vielschichtig und uneinheitlich wie ihre soziale Stellung. Aus wirtschaftlicher Notwendigkeit heraus waren Frauen zum größten Teil sowohl vor als auch während der Ehe erwerbstätig. Anhand städtischer Steuerlisten lässt sich nachvollziehen, dass insbesondere ledige oder verwitwete Frauen aus den unteren Schichten unverhältnismäßig viel vertreten waren. In vielen großen Handelsstädten und kleineren Ortschaften vermehrten sich Weiterlesen →

Jean-Christophe Grangé

Jean-Christophe Grangé

Am 15. Juli 1961 wurde Jean-Christophe Grangé in Paris geboren.

33 Jahre später kannte ihn ganz Frankreich, etwas später fast die ganze Welt. Seine Thriller, angefangen mit Der Flug der Störche und Die purpurnen Flüsse, ließen die Leser den Atem anhalten. Mit Das schwarze Blut und seinem neuesten Roman Das Herz der Hölle kamen Gänsehaut pur sowie blankes Entsetzen über die Gräuel der menschlichen Abgründe hinzu.

Grangé, vaterlos aufgewachsen, wuchs heran mit seinen ganz eigenen Ängsten. Man sagte über seinen Vater, dass dieser geisteskrank sei und ihn entführen wolle. Das führte bei dem Kind zu immer wiederkehrenden Albträumen. Das Schreiben wird für Grangé zur Therapie.
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