Starke Frauen V
Mary Jemison, der weiße Engel der Seneca
Als sich Anfang des Jahres 1743 ein Passagierschiff von Nordirland aus kommend einen Weg durch die sturmgepeitschten Fluten des Atlantiks hindurch nach Amerika pflügte, ahnte niemand, dass an Bord der William and Mary während der Überfahrt ein Kind zur Welt kommen sollte, welches bis heute in der amerikanischen Pioniergeschichte unvergessen ist.
Mary Jemison, die Tochter von Thomas Jemison und Jane Irwin erblickte das Licht der Welt, kurz bevor die Familie im Hafen von Philadelphia zum ersten Mal in ihrem Leben amerikanischen Boden betrat.
Dort schloss man sich anderen schottisch-irischstämmigen Protestanten an und zog gemeinsam mit ihnen nach Westen, um im Zentrum von Pennsylvania auf einem Landstrich zu siedeln, der auf einem Gebiet lag, das bis dato die Iroquois Confederacy für sich in Anspruch nahm.
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Mythen und Legenden der Sioux 2
Mythen und Legenden der Sioux 2
Am Klang der Geschichten der Sioux, erzählt in den Hütten und an den Lagerfeuern der Vergangenheit sowie an den Kaminen von heute, erkennt man das Gefüge der Gedanken einfacher, ernsthafter und aufrichtiger Menschen, die in vertrautem Kontakt und inniger Freundschaft mit dem Großen da draußen, was wir Natur nennen, lebten. Es sind Geschichten eines Volkes, die auch nicht alle Dinge verstanden, nicht hochmütig und überheblich in Erscheinung traten, sondern eher kindlich, aufrichtig und gerecht. Es sind Geschichten eines Volkes, welches die einfachsten Dinge ernsthaft betrachtete und daraus seine Schlüsse zog.
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Die Janosik-Legende
Oft als »slowakischer Robin Hood« genannt, ist Juraj Janosik sowohl eine historische Figur als auch ein Volksheld. Janosik wurde 1688 in Terchová geboren und lebte im nordwestlichen Gebiet von Trenčin. Seine Eltern waren einfache Bauern. Während seiner Jugend half Juraj ihr Land zu bewirtschaften, welcher Teil eines Rittergutes war. 1711 wurde Janosik Anführer einer Bande von Gesetzlosen, die wohlhabende Personen ausraubten und die Beute unter den ortsansässigen Armen verteilten. Für etwas mehr als ein Jahr nahmen er und seine Gefolgsleute Beamte, Adlige, Grundbesitzer, wohlhabende Bürger und Kaufleute in der nördlichen Region der Slowakei ins Visier. Die Bande führte vergleichbare Aktivitäten auch in Polen und Mähren aus. 1712 nahmen ungarische Behörden Janosik gefangen, aber er schaffte es aus dem Gefängnis, in welchem er festgehalten wurde, zu entkommen. Anfang 1713 wurde er erneut gefangen. Dieses Mal wurde er in Liptovský Svätý Mikuláš vor ein Gericht gestellt und zum Tode verurteilt. Am 18. März 1713 wurde Juraj Janosik durch eine besonders grauenhafte Hinrichtungsart exekutiert. Man hängte ihn an einem Eisenhaken, Weiterlesen
Ein friedliebender Mann
Der Wilde Westen brachte eine Menge Typen von Menschen hervor. Manche wurden zu Lebzeiten berühmt, andere gerieten in Vergessenheit, die meisten wurden geschichtlich nie erwähnt. Hollywood nimmt sich der Berühmten an und zeigt uns manchmal ein verfälschtes Bild. Es ist schwierig, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden.
Es gab sie alle; Glücksspieler und Prostituierte, Siedler die ihr karges Leben fristeten, Rancher, Trapper, Goldsucher, Outlaws, Revolvermänner und Gesetzeshüter. Jeder einzelne war ein Abenteurer auf seine Weise. Viele jagten ihren Träumen hinterher und manch einer gelangte zu Macht, Ruhm und Reichtum, sei es durch harte Arbeit, Glück oder Raub und Mord.
Chauncey Belden Whitney, 1842 geboren, war weit davon entfernt, ein Revolvermann zu sein. Von seiner Kindheit ist nichts bekannt. Wahrscheinlich wollte er seine Schwäche bezwingen, indem er kämpfte. Er ließ sich Weiterlesen
Gefängnis der Hölle
Steckte man während der Tage eines Charles Dickens tief in Schulden, so konnte es passieren, dass man, wie es der Autor in seinem Werk Little Dorrit und Antonia Hodgson in Das Teufelsloch beschreiben, in das berüchtigte Gefängnis inhaftiert werden.
Am südlichen Ende der Borough High Street, weitab der London Bridge und des belebten Marktes, liegt eine schmale Gasse. Auf einer Seite verläuft eine hohe dunkle Mauer. Eine kleine Gedenktafel erinnert daran, dass dies die letzten Reste des berüchtigten Marshalsea-Gefängnisses sind. Weitaus weniger bekannt ist die Tatsache, dass das Gefängnis nur für ungefähr 40 Jahre von Anfang der 1800er Jahre an dieser Stelle existierte, bis es 1842 geschlossen wurde. Weiterlesen




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