Das Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen – Teil 1
Carl von Falkenstein
Das Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen
Schwäbisch Hall. Verlag der F. F. Haspelschen Buchhandlung. 1850
Vorwort
Dieses Buch der Kaisersagen, Burg- und Klostermärchen sei zunächst bestimmt für den Reisenden als Begleiter auf seinen Wanderungen durch Deutschlands Auen und Gaue. Es umfasst die bedeutsamsten, über unser ganzes Reich sich ausbreitenden Dichtungen, in einer Zusammenstellung wie bisher noch nicht stattgefunden, sämtlich, dem Gegenstand angemessen, einfach ohne überflüssige Beigabe oder moderne Ausschmückung, häufig im Ton des Volks selbst dargestellt.
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Die Geschichte vom Poopampareno
Die Geschichte vom Poopampareno
Eine Erzählung über ein grausiges Tier, das einst im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika sein Unwesen getrieben hat.
Ein Mann, der ein großer Jäger war, beschloss eines Tages, einmal ohne seine beiden Hunde auf die Jagd zu gehen, die sonst immer mit ihm jagten. Sie hießen Sambo und Ringo und er sperrte sie hinter einem hohen Lattenzaun ein und ging alleine auf die Jagd.
Ehe er fortging, stellte er ihnen noch eine Schüssel Milch in die Hundehütte, aber die beiden Tiere fühlten sich so gekränkt, dass sie lange nicht zu der Schüssel liefen.
Ein Lykanthrop tötet vier Kinder und isst Menschenfleisch …
Ein Lykanthrop tötet vier Kinder und isst Menschenfleisch. Ein Parlamentserlass erlaubt den Bauern, auf die Werwölfe Jagd zu machen. Garnier, genannt der Eremit von St. Bonnot, wird verbrannt. (1574)
Aus: Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten. Nach dem Französischen des Calmeil. Bearbeitet von Dr. Rudolf Leubuscher. Halle. 1848
Gegen das Ende des Herbstes 1573 wurden die Bauern in der Umgegend von Doles durch einen Parlamentserlass autorisiert, auf die Werwölfe Jagd zu machen.
Dieses Aktenstück lautet: In den Territorien von Espagny, Salvange, Courchapon und den umliegenden Orten ist, wie man sagt, seit einigen Tagen ein Werwolf gesehen worden, der heimlich schon mehrere Kinder geraubt und getötet haben soll, und der auch Reiter angefallen hat, die ihm nur mit Mühe entgehen konnten. Da der Weiterlesen
Elbsagen 75
Elbsagen
Die schönsten Sagen von der Elbe und den anliegenden Landschaften und Städten
Für die Jugend ausgewählt von Prof. Dr. Oskar Ebermann
Verlag Hegel & Schade, Leipzig
76. Der diebische Rabe
In Magdeburg gibt es drei Häuser mit besonderen Namen, die aber alle zueinander in einer gewissen Beziehung stehen. Es sind dies der schwarze Rabe am Knochenhauer Ufer, die weiße Taube daneben und die goldene Sonne auf der Stephansbrücke.
Im Jahre 1598 hatte nämlich ein reicher Brauherr auf der Stephansbrücke gewohnt und am 6. Dezember, gerade Weiterlesen
Hannikel – 16. Teil
Christian Friedrich Wittich
Hannikel
oder die Räuber- und Mörderbande, welche in Sulz am Neckar in Verhaft genommen und daselbst am 17. Juli 1787 justifiziert wurde
Verlag Jacob Friderich Heerbrandt, Tübingen, 1787
Kaum war die Untersuchung über Hannikel, Wenzels und Dulis Verbrechen zu Ende, so lief beim Oberamt in Sulz von der Markgräflichen Badischen Amtei Ettlingen und zugleich auch von Karlsruhe Nachricht ein, dass auch N o t t e l e mit Karl Weis, dem ältesten Sohn des Erzräubers, dem kleinen Buchowiz, in einem Wirtshaus während des Spiels aufgehoben und nicht nur in Haft, sondern Ersterer auch schon zum Geständnis gebracht worden sei, dass er an der schrecklichen Mordtat des Herzoglichen Grenadier-Pfisters Anteil habe.
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