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Literatur

Die Flusspiraten des Mississippi 10

die-flusspiraten-des-mississippiFriedrich Gerstäcker
Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas

10. Livelys Farm

Dicht hineingeschmiegt in den grünen Wald, wo die fleißige Hand des Menschen kaum der riesigen Vegetation ein freies Plätzchen abgewonnen hatte und die mächtigen, starr emporragenden Stämme immer noch so aussahen, als ob sie das kleinliche Treiben der Zivilisation unter sich nur eben duldeten – da, wo zwar geschäftige Menschen, starke Männer und zarte Frauen, wirkten und schafften, und fröhlicher Kinderjubel die Ruhe der Wildnis unterbrach, wo der Haushahn morgens seinen Gruß in den Morgen schmetterte, wo die Schwalbe ihr Nest gebaut Weiterlesen →

Romantruhe-Western Band 8

A.F. Morland
Romantruhe-Western Band 8
Ich werde euer Henker sein

Western, Paperback, Romantruhe, Kerpen-Türnich, November 2016, 68 Seiten, 4,95 Euro, Titelbild: Firuz Askin
www.romantruhe.de

Kurzinhalt:
Die Männer waren mit Revolvern, Gewehren, Äxten, Mistgabeln, Knüppeln und Schaufeln bewaffnet, stampften durch Sweetwater und brüllten ihre Wut heraus. Alle, die nicht ihrer Meinung waren, verschwanden sicherheitshalber in ihren Häusern. Niemand wollte sich mit ihnen anlegen, und es schien auch gar nicht möglich Weiterlesen →

Der Marone – Die Späherin im Hinterhalt

der-marone-drittes-buchThomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 20

Die Späherin im Hinterhalt

Habt ihr jemals einen stolzen, in den Lüften schwebenden Vogel, von einer Kugel getroffen, mit gebrochenem Flügel plötzlich hilflos zur Erde fallen sehen?

So fiel das Herz Judith Jessurons aus der höchsten Höhe der Zuversicht und des keckesten Selbstvertrauens, auf die es sich noch kurz zuvor mit kühnem Mut erhoben hatte.

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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 2

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel II, Teil 2

Beide machten sich sofort auf den Weg, und der Beamte begann, nachdem er seine reichlich fließenden Tränen getrocknet.

»Ich heiße Borda, bin Finanzrat mit einem jährlichen Gehalt von 1800 Gulden. Mit einiger Ökonomie hätte dieses mäßige Einkommen wohl hinreichen können, mich und die meinen anständig zu ernähren. Von meinen fünf Kindern sind zwei Töchter schon erwachsen, und der Älteste meiner Söhne studiert bereits auf der Hochschule zu Weiterlesen →

Die Macht der Drei – Teil 56

Die-Macht-der-Drei

Dreifach hatte das Schicksal Glossin getroffen. Ehrlos, machtlos und mittellos musste er die Staaten verlassen. Zu spät begriff der sonst so Schlaue, dass die Zeit für die Methoden und die Moral der Gewaltherrschaft vorüber war, dass Männer mit anderen Grundsätzen das Regierungssteuer ergriffen hatten.

Aus der Macht war er gestoßen worden, die zwanzig Jahre sein Element war, ohne die er nicht leben und atmen zu können glaubte. Die Millionen, die er in den Jahren der Macht errafft und an sich gebracht hatte, waren ihm genommen. Gerade so viel blieb ihm nach den Worten und dem Willen William Bakers, dass er bei England nicht zu betteln brauchte, um sein Leben zu fristen.

So kam er nach England zurück. Am Morgen nach jener Sturmnacht, in der die empörten Patrioten ihn aus Washington verjagten. Nur noch ein Gefühl hielt den Willen zum Leben in ihm aufrecht, fesselte ihn an das Leben. Weiterlesen →