Die Flusspiraten des Mississippi 14
Friedrich Gerstäcker
Die Flusspiraten des Mississippi
Aus dem Waldleben Amerikas
14. Bolivar – Maries Flucht
Zu derselben Zeit etwa, als Tom Barnwell von Helena abstieß, um in Montgomerys Point gute Handelsmöglichkeiten zu erkunden und das Flatboot mit Edgeworth am nächsten Morgen wiederzutreffen, steuerte aus den tief überhängenden Weiden der Insel ein kleiner schmaler Kahn in die Strömung des Mississippi hinaus und hielt dem arkansischen Ufer zu. Zwei Personen saßen darin, der Schwarze Bolivar und der Mestizenknabe Olyo. Der Erstere handhabte die beiden Riemen, in die er sich mit aller Kraft hineinlegte, während der andere in nachlässig Weiterlesen
Die Tauscher 20
Dr. Uwe Krause
Die Tauscher Teil 20
Hammerstain hatte das dringende Bedürfnis den Professor loszuwerden, zumal der ihn immer wieder anschaute, als wüsste er, dass Hammerstain heimlich Schokolade genascht hätte. Vielleicht wäre es eine gute Idee gewesen, Grünwang geradeheraus zu fragen, was er mit seinen Anspielungen bezwecken wollte. Aber mehr als an diese Idee zu denken, gelang Hammerstain nicht. Er konnte sie nicht ausführen, so, als ob ihm die Worte dafür fehlten.
»Was raten Sie mir?«, fragte Grünwang.
Hammerstain deutete mit einer leichten Kopfbewegung auf die Sandsäcke, die die Eingangstreppe flankierten.
Atlantis Teil 3
Im Arbeitskabinett des Kaisers saßen der amerikanische Botschafter Mr. Bowden und Guy Rouse am Teetisch. Augustus Salvator stand am Schreibtisch, über eine Karte gebeugt, einen kleinen Zirkel in der Hand.
»Der Plan Ihrer Admiralität wäre nicht übel, wenn nicht …«
Bei diesen Worten richtete er sich auf und ging auf die beiden Amerikaner zu.
»… wenn nicht ein Faktor außer Acht gelassen wäre, den ich allein und der Chef meines Stabes kennen … immerhin ist der Plan der Beachtung wert. Auch liegt mir an dem guten Willen, den Ihre Regierung meinen Absichten entgegenbringt. Der Krieg mit Südafrika ist unvermeidlich, wird unvermeidlich, meine Herren, wenn – beachten Sie, ich sage wenn, denn – ich werde ihn zu vermeiden suchen. Wenn die Südafrikanische Union mir in der Eingeborenenfrage jedoch nicht nachgibt, ich will sagen, nicht entgegenkommt … Die Unterstützung Weiterlesen
Der Marone – Der kranke Reisende
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Drittes Buch
Kapitel 24
Der kranke Reisende
Nachdem er das Gebiet seiner eigenen Pflanzung durchritten und einige Zeit auf einem als der Carrionweg bekannten Nebenweg geblieben war, gelangte Herr Vaughan zuletzt auf die große Heerstraße, die von Montegobay an der nördlichen Seite der Insel nach Savanna-la-Mer an der südlichen führt.
Auf dieser Straße setzte er seine Reise südwärts fort, da Savanna-la-Mer der Ort war, wohin er die Reise zu Pferd zu machen beabsichtigte, denn von dort konnte er zur See zum Hafen von Kingston oder zum Alten Hafen oder Weiterlesen
Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel II, Teil 3
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel II, Teil 3
Unterdessen war die Dämmerung herangekommen, die Nacht breitete bald ihren Schleier über Tal und Flur, und ein lustiges Feuerwerk mit allerlei Schnickschnack wurde zu Ehren des Großherzogs vor dem Kursaal abgebrannt. Plötzlich erhob sich mitten unter den aufsteigenden Raketen, Sonnen, Feuertöpfen, romanischen Sternenlichtern etc. eine gewaltige Feuerkugel in die Luft, die, immer größer werdend, endlich platzte und sich in einen reichverzierten, in Brillantfeuer glänzenden Galgen verwandelte, an dem unverkennbar ähnlich ein halbes Dutzend Weiterlesen


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