Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Sven Jacobs – Letzte Stunde Tod
Max Schilling ist ein junger Lehrer an einem Gymnasium. Außerdem ist er ein bekennender Schwuler mit einem regen Sexualleben und ständig wechselnden Männergeschichten.
Er trifft sich, wie so oft, mit einer Online- Bekanntschaft, die er über seine spezielle Dating- App kennengelernt hat. Ginger87 nennt sich der gutaussehende Typ, eigentlich auf der Suche nach etwas Festem, aber auch bereit für schnelle Abenteuer.
Max erhält Gingers Einwilligung, ihn zu daten und will ihn in seiner Wohnung aufsuchen. Ginger ist zunächst nicht begeistert, denn nach eigener Aussage hatte er keine Zeit, aufzuräumen. Max schreibt zurück, das störe ihn nicht.
Der junge Lehrer sucht Ginger also in seiner Wohnung auf, die sich in einem heruntergekommenen Haus, aber in einer guten Wohngegend befindet. Kaum hat er die Wohnung betreten, fällt ihm sein Lächeln aus dem Gesicht. Er selbst ist ein ordentlicher Mensch, in der Wohnung seines Dating- Partners aber herrscht das pure Chaos.
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 2 – Episode 8 – Kapitel 2
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
Band 2
Achte Episode
Das Geisterauto
Zweites Kapitel
Die Schankwirtschaft Zum Großen Wigwam
Nachdem man eine verriegelte Tür durchschritten hatte, die aus Brettern von Verpackungskisten bestand und deren Scharniere aus Lederstücken gefertigt waren, befand man sich in einem langen, niedrigen und verrauchten Raum, in dem das Auge und die Nase gleichermaßen unangenehm gereizt wurden. Es herrschte dort ein abscheulicher Gestank nach Räucherfisch, vermischt mit dem Odeur von schlechtem Alkohol und ranzigem Fett. Der Rauch der Pfeifen, zusammen mit dem des Kamins, entwich durch ein Loch im Dach, nachdem er die gesamte Atmosphäre des Raumes in einen so dichten Nebel gehüllt hatte, dass man die Hand vor Augen kaum sehen konnte.
Die Sage des Billy the Kid – Kapitel 13
Walter Noble Burns
Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 13
Ein Fremder aus dem Panhandle
Aus den Ländereien des Mesa kommend, ritten eines Tages im Februar 1878 drei wettergegerbte Männer auf der Texas Road in das alte Fort Sumner ein. Über ihren Sattelknöpfen ruhten lange Büffelgewehre; Bratpfannen und anderes Kochgeschirr klirrten an ihren Sätteln, und ihre mageren, zotteligen Ponys sahen aus, als hätten sie seit langer Zeit weder Hafer noch einen Striegel gesehen.
Kaum hatten sie ihre Ponys am Pecos River angebunden, war von etwas Essbarem die Rede. Daher durchsuchten sie sorgfältig ihre Taschen und fischten einen Dollar und fünfunddreißig Cents in Fünf- und Zehn-Cent-Stücken zusammen. Sie schlenderten in die Stadt, wo ihnen appetitliche Düfte aus einem Restaurant in die Nase stiegen.
Die Geheimnisse Londons – Band 1- Kapitel 17
George W. M. Reynolds
Die Geheimnisse Londons
Band 1
Kapitel 17
Eine Höhle des Schreckens
Wie schmutzig, ungesund und abstoßend die gesamte Umgebung der West Street (Smithfield), Field Lane und Saffron Hill heute auch erscheinen mag, so war sie vor einigen Jahren doch noch weitaus schlimmer. Es gab damals nur wenige Senkgruben; und kaum eine der existierenden verfügte über einen Abfluss. Die Abdeckereien von Cow Cross und die Betriebe in der Castle Street, in denen Pferdefleisch zu Futter für die Hunde und Katzen der Metropole verkocht wird, verströmen heute, wie damals, einen üblen und krank machenden Gestank, der von einem empfindlichen Magen unmöglich ertragen werden könnte. An den Fenstern dieser Betriebe hängen die Knochen der Tiere zum Bleichen und beleidigen das Auge ebenso sehr, wie der entsetzliche Gestank des Fleisches abstoßend auf die Nerven wirkt. Oft werden in jeder dieser Stätten täglich über sechzig Pferde geschlachtet; und Weiterlesen
American Indian Weekly Nr. 2 – Aufgespürt in seinem Versteck – Kapitel 6
American Indian Weekly
Nummer 2, 1910
Aufgespürt in seinem Versteck
oder Die Verfolgung des Mitternachtsräubers
von Colonel Spencer Dair
Kapitel 6
Die Rächer werden aufgehalten
Nach einem einstündigen, harten Ritt stießen die Rächer auf den Kadaver eines Ochsen, der mitten auf dem Pfad lag.
Der Anblick des verendeten Tieres schien den Besitzer der Double Cross-Ranch schier um den Verstand zu bringen.
»Seht euch diesen Ochsen an!«, brüllte er. »Nie hat besseres Vieh auf den Ebenen gegrast! Und hier liegt es nun, zu Tode gehetzt! Verflucht seien diese Teufel! Ich werde sie dafür büßen lassen, dass sie meine Rinder geraubt und sie dann so mörderisch Weiterlesen
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