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Im Original Antonina Domanska

Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs – Kapitel 3

Antonina Domańska
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs
Original: Historia żółtej ciżemki
Eine Erzählung aus der Zeit der Herrschaft von Kasimir IV. Andreas
Mit 11 Illustrationen

Kapitel 3: Bei den Gauklern

Die Prinzessin und die Teufel – Der Bauchredner – Herr Prot spendiert Bier – Margośka auf dem Seil – Wawrzek steht auf dem Kopf – Die Ziege Beksa und Grzegorz’ Peitsche – Warum die Wagenplane schepperte

Wawrzek schlug die Augen auf.

»Wo bin ich denn?«, rief er laut.

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Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs – Kapitel 2

Antonina Domańska
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs
Original: Historia żółtej ciżemki
Eine Erzählung aus der Zeit der Herrschaft von Kasimir IV. Andreas
Mit 11 Illustrationen

Kapitel 2: Der seltsame Pilger

Bei den Bienen zu Mittag. – Wawrzeks Verzweiflung. – Dem Klang der Glocken nach. – Ein Bad im Wald. – Die Erscheinung. – Was Wawrzek unter dem Kirchenfenster erblickte. – »Fasst ihn! Haltet ihn!« – Die Augen des Pilgers.

Wawrzek erwachte durchfroren und sehr hungrig. Er blickte aus der Höhe nach allen Seiten; es war still. Die wilden Bären und Wölfe waren wohl in ihre Höhlen zurückgekehrt und würden erst in der Nacht wieder auf Jagd und Wanderschaft gehen.

Von Ast zu Ast hüpfend und am Stamm hinabgleitend, erreichte er den starken untersten Ast und sprang auf die Erde. Er blickte Weiterlesen →

Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs – Kapitel 1

Antonina Domańska
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs
Original: Historia żółtej ciżemki
Eine Erzählung aus der Zeit der Herrschaft von Kasimir IV. Andreas
Mit 11 Illustrationen

1489 – 1867

Ein wertvolles Juwel des alten Krakau, der Stolz Polens, ein Meisterwerk von Meister Veit Stoß und ein Denkmal seines Ruhms – der Hochaltar der Marienkirche, im Jahr 1489 von der reichen Krakauer Bürgerschaft gestiftet – verfiel zusehends.

Nahezu vier Jahrhunderte lang nahm dieses wunderbare Schnitzwerk den bedeutendsten Platz im Gotteshaus ein und trotzte beinahe vier Jahrhunderte lang dem verheerenden Zahn der Zeit, bis es schließlich doch nachgab.

So heißt es im Bericht des Kirchenrats der Marienkirche aus dem Jahr 1867:

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