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Literatur

Das schwarze Schiff – Kapitel 4

Beadle’s Half Dim Library
John S. Warner
Das schwarze Schiff
Kapitel 4

Die Flucht und die Yankee-Täuschung

Merton erreichte sicher das Schiff und informierte Captain Monmouth unverzüglich über die bevorstehende Gefahr. Die Bedrohung, die sie erwartete, wenn das Kriegsschiff eintraf, während sie sich im Windschatten der Insel versteckten, war weitaus größer als zunächst angenommen. Zwar war es unmöglich für den Feind, sie durch den gefährlichen Kanal zu erreichen, den sie passiert hatten, und ebenso unmöglich für sie, zu entkommen, solange das Kriegsschiff den Eingang blockierte. Der Name und die Nationalität ihres Schiffes würden bald bekannt sein. Mit einem solchen Preis vor Augen würde der englische Kommandant die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, ihre Zerstörung zu versuchen. Dies könnte er ohne große Mühe erreichen, da er auf offenem Wasser seine Position nach Belieben ändern konnte, sodass sein Kanonendonner aus jeder gewünschten Richtung wirken konnte. Außerdem würde er Weiterlesen →

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XVIII

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

XVIII. Die Dankbarkeit Annas von Österreich

Athos fand viel weniger Schwierigkeiten, als er erwartet hatte, um zu Anna von Österreich zu dringen. Beim ersten Schritt ebnete sich im Gegenteil alles, und die von ihm gewünschte Audienz wurde auf den anderen Tag nach dem Lever, dem er durch seine Geburt beizuwohnen berechtigt war, bewilligt.

Eine Menge von Menschen füllte die Gemächer von Saint-Germain. Nie hatte Anna von Österreich im Louvre oder im Palais Royal eine Weiterlesen →

Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 8. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Achtes Kapitel

Türks Tod und Begräbnis

Dieser von Willis befehligte Frachtzug nahm nur zwei Monate in Anspruch, doch beteiligte sich Will fast unmittelbar darauf wieder an einer anderen Expedition, deren Ziel die beim Fort Wallace am Cheyennepass gelegene Poststation war.

Mittlerweile hatte die Mutter sich entschlossen, die durch die geographische Lage unseres Besitztums bedingten Vorteile zu benützen und den Gasthof Zum Waldhaus zu erbauen.

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Die Sage des Billy the Kid Kapitel 4

Die Sage des Billy the Kid
Kapitel 4

Erstes Blut

Am Morgen des 13. Februar 1878 herrschte in Lincoln reges Treiben, das die Stadt in Aufruhr versetzte. Reiter jagten lautstark über die staubigen Canon Roads, und am Hitchrack des Big Store drängten sich die gesattelten Ponys dicht an dicht. Hartgesottene Männer bildeten düstere Gruppen, die ihre Gewehre lässig an die Schultern lehnten und mit verschlossenen Mienen das Treiben beobachteten. In Murphys Bar ging es wild zu, der Mexikaner hinter der Theke hatte alle Hände voll zu tun, um Flaschen und Gläser zu füllen.

»Kommt her, Jungs, das geht auf mich!«, rief Murphy über das Stimmengewirr hinweg. »Buena salud!«

»Noch mal voll machen!«

Der Sheriff Brady und Murphy tauschten unterdessen ernste Worte aus, während Dolan umherstolzierte und Riley mit einem schäbigen Weiterlesen →

Der Kurier und der Detektiv – Kapitel 2

Allan Pinkerton
Der Kurier und der Detektiv
Originaltitel: The Expressman and the Detective
Chicago: W. B. Keen, Cooke & Co., 113 and 115 State Street. 1875

Kapitel 2

Vor Maroneys Reise in den Norden hielt Mister Boyer eine Besprechung mit dem Vizepräsidenten und dem Generaldirektor des Unternehmens ab. Er gab offen zu, dass er nicht in der Lage sei, das Rätsel um den Verlust des Geldes zu lösen, und meinte, dass die Firmenvertreter Maroney großes Unrecht täten, indem sie ihn des Diebstahls verdächtigten. Er sagte, er kenne nur einen Mann, der den Raub aufklären könne, und dieser lebte in Chicago.

Der Mann, auf den er sich bezog, hieß Pinkerton. Er hatte eine Agentur in Chicago gegründet und betrieb ein großes Geschäft. Er (Boyer) hatte volles Vertrauen in seine Integrität und Fähigkeiten, was er von den meisten Detektiven nicht behaupten konnte, und Weiterlesen →