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Literatur

Tür des Todes – Kapitel 8

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 8
Unerwartete Dinge

Für Norse war der Fall also noch nicht abgeschlossen. Was mich betraf, so hatten mich seine Anspielungen und sein Verschweigen, mein eigenes Abenteuer mit Hasta und der Fund von Eleanors Taschentuch beunruhigt, aber auch völlig verwirrt zurückgelassen. Denn warum sollte es letztlich noch irgendeinen Zweifel oder ein Problem geben? Wir hatten ein unterzeichnetes Geständnis von derjenigen Person, auf die alle anderen Beweise als Schuldige hinwiesen – ein Geständnis, das ihn selbst belastete und alle anderen entlastete. Das war eine klare Tatsache und schien die Angelegenheit zu beenden. Aber wenn Norse trotz alledem nicht überzeugt blieb – und ich musste zugeben, dass die Entwicklungen der Nacht ihn nicht ganz unvernünftig erscheinen ließen –, wen verdächtigte er dann? Vermutlich Hasta. Aber dann hatte er von irgendeinem anderen Helfershelfer gesprochen, der im Hintergrund und im Verborgenen agierte und nach dem er tastete.

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Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus 08

Des Teufels Reise durch einen Teil des Protestantismus
Aufzeichnungen einer hochgestellten Person
Verlag von Wilhelm Jurany. Leipzig. 1847

Unterredung mit seinem Sohn
Fortsetzung

»Schwerlich«, antwortete Herr H. und zuckte mit den Achseln.

»Warum nicht?«, fragte Satanas mehr als erstaunt, als er diesen Zweifel an seinem getreuen Sohn bemerkte.

»Unter den großen Herren haben wir noch zu viele, die gern reden und darum auch zu viel reden«, bemerkte Herr H. »Man kann heute kaum noch zu Menschen sprechen, ohne ihnen etwas versprechen zu müssen. Versprechungen sind das einzige Palliativ für manche Wunder. Aber kann man wohl etwas versprechen, ohne sich selbst dabei zu versprechen? Ach, ich will schweigen, denn genau hier sitzt das böse Geschwür, welches nicht so leicht und nicht so schnell zu heilen ist und für welches wir noch nicht den rechten Arzt haben. Weiterlesen →

Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – Kapitel 9

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Kapitel 9
Ein Fetzen Papier

Nach dem Lärm, den lauten Gesprächen und dem hellen Licht in der roten Ecke fand sich Pawlik, nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, auf einmal in der Stille und dem matten, weichen Licht des menschenleeren Korridors wieder. Matt glänzten die lackierten Wände und Schotts, voraus zeichnete sich die Perspektive der ausgeschnittenen Bögen ab, und zu beiden Seiten prangten an den Türen jedes Schotts emaillierte Schildchen mit blauer Aufschrift.

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Der Detektiv – Band 32 – Zwei Zigarettenstummel – Kapitel 1

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 32
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Zwei Zigarettenstummel
Kapitel 1
Der erste Zigarettenstummel

Nach dem wenig befriedigenden Abschluss, den unser Abenteuer mit dem sprechenden Kopf gefunden hatte, wurde die von Harald Harst gemietete Motorjacht STANDARD aus ihrem Versteck im sumpfigen Flussarm in den Zollhafen in der Nähe des Zollamtes von Rangun überführt.

Wir verzichteten auf eine Hotelwohnung und blieben an Bord, wo wir es mindestens ebenso behaglich hatten. Zudem genossen wir den in unserer Lage nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass wir auf der STANDARD vor Anschlägen unserer rücksichtslosen Weiterlesen →

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 23

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 4, Teil 1
Die Geheimnisse von Red Castle

Im St. Katharinen-Dock, dem ältesten Hafen Londons, welcher sich mitten im Zentrum der Riesenstadt befindet, lag schon seit zwei Wochen ein Schiff, von welchem damals in London viel gesprochen wurde. Es war ein ganz merkwürdiges Ding, das fast aussah wie eine riesige Zigarre mit zwei Schornsteinen und einem kurzen Signalmast darauf. Die Zeitungen machten darauf aufmerksam, dass dieses interessante Fahrzeug nach dem Typ neuer Torpedojäger auf einer New Yorker Werft erbaut worden war – ebenfalls aus Stahl, allerdings ohne Panzerung. Schließlich handelte es sich um eine Privatjacht, wenn auch um ein sonderbares Vergnügen, denn die runde Riesenzigarre musste sich in hochgehender See förmlich überschlagen.

Wer war denn ihr Besitzer?

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