Der bayerische Hiesel – Teil 43
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Liebe bis in den Tod
Mit 11 seiner Kameraden saß Hiesel, ihm gegenüber Afra, die seit längerer Zeit zu kränkeln und einen geheimen Gram im Herzen zu tragen schien, nächtlicher Weile zu Oberelchingen im Wirtshaus Zur Krone am Tisch und war guter Dinge. Es wurde wacker gezecht, und jeder wusste aus seinem früheren Leben etwas Abenteuerliches zu erzählen, wobei besonders die Liebschaften der Wildschützen zur Sprache kamen.
Als die Reihe an Hiesel kam, und alle ihr Erstaunen ausdrückten, dass man von ihm in dieser Hinsicht gar nichts Weiterlesen
Felsenherz der Trapper – Teil 10.4
Felsenherz der Trapper
Selbsterlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Band 10
Das Geheimnis des Gambusinos
Viertes Kapitel
Der Heulende Wolf
Der Anführer, den Adlerfedern nach ein Häuptling, pflanzte sich dann vor dem Schwarzen Panther auf, spie diesem ins Gesicht und rief: »Chokariga vom Stamm der langhaarigen, feigen Weiber (die Comanchen trugen als einer der Weiterlesen
Der Freibeuter – Auf Seeland
Der Freibeuter
Dritter Teil
Kapitel 3
Auf einem elenden Fischerboot kamen sie in Seeland an. In Kallundborg trennte sich Norcroß von seinen Gefährten. Sie gingen nach Helsingoer, er fühlte sich unwiderstehlich nach Kopenhagen gezogen. Und obgleich er sich dort der augenscheinlichsten Gefahr aussetzte, so vermochte er doch dem mächtigen Triebe nicht zu widerstehen. Er wechselte mit einem der Offiziere die Kleider, ließ sich den Bart wachsen und trat dann an einem Knotenstock seine Fußwanderung zur Haupt- und Residenzstadt des Königreichs Dänemark an. Der grobe breite Filzhut eines Landmannes beschattete sein Gesicht, verschwunden waren alle Abzeichen seines Standes und alle Merkmale seiner Lebensart.
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Der bayerische Hiesel – Teil 42
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Hiesel als Prälat
Der Freiherr von Racknitz hatte der augsburgischen Regierung durch seinen Stabsamtmann zu Haunsheim die schriftliche Zusage gemacht, dass er alle seine Kräfte aufbieten werde, dem landesgefährlichen Hiesel demnächst für immer das Handwerk zu legen. Der Plan hierzu ging vom Stabsamtmann aus, der in vielen Wirtshäusern laut geäußert hatte, dass er das Land von diesem Ungeheuer befreien werde, koste es auch, was es immer wolle.
Er organisierte eine beständige Streife, zusammengesetzt teils aus herrschaftlichen Jägern und Amtsknechten, Weiterlesen
Der goldene Fels – Kapitel 9
Robert Kohlrausch
Der goldene Fels
Kriminalroman, Alster-Verlag, Hamburg, 1915
Neuntes Kapitel
»Wenn ich mir ein Wort erlauben darf«, sagte Hofen, der sich auf Karl Georgs Zuruf erhoben hatte. »Meines Wissens darf die Lage des Toten in keiner Weise verändert werden, bis die Gerichtskommission ihn gesehen hat. Auch die Türen müssten wohl abgeschlossen werden.«
»Gewiss, gewiss, ich will das gleich besorgen.«
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