Westernkurier 11/2013
Auf ein Wort, Stranger,
wenn heutzutage von Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern Amerikas und den ersten Siedlern dieses Landes die Rede ist, denkt der neutrale Zuhörer in der Regel sofort an Geronimo, Sitting Bull oder an die denkwürdige Schlacht in den Black Hills.
Dem Fan des Genres kommt noch Red Clouds Krieg am Powder River, der im Fettermann-Massaker gipfelte, oder die Flucht der Nez Perces in den Sinn.
Vielleicht noch der Trail der Tränen, doch dann ist meistens Ende Gelände.
Aber da ist mehr, vielmehr.
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Westernkurier 10/2013
im Verlauf der amerikanischen Pioniergeschichte gab es mehr als 100 000 Sheriffs, Marshals und Deputys. Die wenigsten von ihnen hinterließen in den Geschichtsbüchern sichtbare Spuren. Aber diese wenigen prägten das Bild, welches wir bis zum heutigen Tage von den Gesetzeshütern des Wilden Westens vor Augen haben.
Pat Garrett, Sheriff im Lincoln County, der den berüchtigten Billy the Kid aus dem Hinterhalt erschoss, Wild Bill Hickok, der als Marshal von Abilene traurigen Ruhm erlangte, oder Bill Tilgham und Heck Thomas, Sternträger im Dienst von Hängerichter Parker.
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Westernkurier 08/2013
»Von 1875 bis 1882 gab es sicherlich wenige Männer in Amerika, die während des großen Herdentreibens mehr Erfahrungen mit Indianern, Büffeln, Pferdedieben und Halsabschneidern gemacht haben als ich.
Ich habe stets achtzehn von den vierundzwanzig Stunden eines Tages im Sattel verbracht. Als ich 1882 aufgab, brütete ich keinen einzigen Dollar in der Tasche aus, hatte aber für viele Dollars Spaß am Leben gehabt. Jetzt bin ich einundsiebzig, und wenn ich so zurückblicke, würde ich trotzdem wieder nichts anderes tun, als ich Weiterlesen
Hello world
Hello world
Westernkurier 06/2013
Auf ein Wort, Stranger,
wer die Pioniergeschichte Amerikas kennt, weiß auch um die Legenden und Mythen über jenen Typus Mann, der davon lebte, dass er seine Waffen schneller und sicherer handhaben konnte als andere. Zwar sagt man Amerika und hier im speziellen Texas gerne einen Hang zur Übertreibung nach, aber es hat sie tatsächlich gegeben: Jene Männer, die im Laufe ihres Lebens Dutzende von Kerben in den Griff ihres Revolvers schnitzten, wobei jede Kerbe für den Tod eines Gegners stand.
Man nannte sie Revolverhelden, Gunmen oder Schießer. Es waren Männer, für die nur ihr eigenes Gesetz galt, das des Colts. Geprägt vom hemmungslosen und unmoralischen Charakter ihres zeitlichen und geographischen Umfelds schrieben auch sie mit am Kapitel Weiterlesen



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