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Slaterman

Jackson – Teil 21

Das Höllencamp

»Wir sind gleich da! Am besten lassen wir den Wagen irgendwo hier zwischen den Felsen stehen. Erstens reicht das Benzin nicht mehr allzu lange und zweitens erregen wir zu Fuß bedeutend weniger Aufmerksamkeit.«

Ich nickte, ließ den Jeep ausrollen und brachte das Fahrzeug schließlich zwischen zwei haushohen Felsen zum Stehen. Mit einem Tarnnetz, das Linda unter dem Beifahrersitz hervorzog, deckten wir den Wagen ab, schaufelten Sand dorthin, wo das Netz den Boden berührte, und drapierten das Ganze noch mit abgebrochenen Zweigen und Grasbüscheln.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Der Wagen war jetzt selbst auf kürzeste Entfernung kaum noch zu entdecken. Linda wischte sich den Sand von den Händen und griente mich an.
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Die abgetrennten Füße

Die abgetrennten Füße
Eine unheimliche, aber wahre Geschichte von der Pazifikküste Kanadas

Es war Mittag.

Der vom Meer herüberwehende Wind strich sanft über das Land. Das bleigraue Wasser des Pazifiks rollte in immer wiederkehrenden Wellen gegen die Felsenküste vor Vancouver Island.

Gischt spritzte über die Steine am Strand, Möwen zogen am Himmel krächzend ihre Kreise und die Sonne tauchte den Morgen in goldenes Licht.
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Jackson – Teil 20

Geständnisse

Ich richtete den Oberkörper auf und stieß Linda von mir weg.

Am liebsten hätte ich mir vor lauter Wut in den Arsch gebissen, aber ich ließ es bleiben. Ich hätte mir eh nur den Hals verrenkt, mehr wäre dabei nicht herausgekommen.

Ich hatte beinahe zwei Jahrzehnte gebraucht, um mir als Bodyguard und Sicherheitsagent einen Namen zu verschaffen. Wer diese Haifischbranche kennt, weiß, dass so etwas alles andere als ein Zuckerschlecken ist. In diesem Metier kann man nur überleben, wenn man härter, schneller und vor allem bösartiger ist als der Rest der Konkurrenz.

Aber das gelang nur, wenn man sich nicht ablenken ließ. Weder von Geld, Alkohol und Drogen noch von irgendwelchen Interessengruppen oder so wie in meinem Fall von einer Frau.
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Jubiläumsausgabe Westernkurier 2014

Auf ein Wort, Stranger,

die Ausgabe des Westernkuriers zum diesjährigen Jubiläum des Geisterspiegels steht, wie der Name des Online-Magazins vorgibt, ganz im Zeichen des Unheimlichen und Entsetzlichen.

Yeah, auch der Wilde Westen hatte seine Dämonen und seine schrecklichen Geschichten.

Der Windigo zum Beispiel, die Geisterstädte, aber auch reale Personen und Ereignisse wie die sogenannte Donner-Party, als sich die Mitglieder eines im Schnee stecken gebliebenen Siedlertrecks dem Kannibalismus hingaben, um zu überleben, oder Bloody Katie Bender, ein bildhübsches Mädchen aus Kansas, die von Geldgier getrieben einem Dutzend Männer die Kehle durchschnitt, wobei manche Quellen sogar von 21 Opfern berichten.

Aber auch Jim Miller, der unter dem Namen Killer Miller als der brutalste Mörder und Revolvermann des Weiterlesen →

Marshal Crown – Stadt in Angst

Marshal Crown Band 0
Stadt in Angst

Die Männer kamen vom Westen, als die Sonne am höchsten Punkt des Himmels stand.

Die kleine, einsam gelegene Farm lag nur unweit vom Ufer des Sweetwater Creeks entfernt.

Zu der Farm gehörten ein Kartoffelacker und ein brachliegendes Maisfeld.

Als die vier Reiter den schmalen Karrenweg entlang ritten, der zwischen dem Fluss und dem Kartoffelacker direkt zu dem Anwesen führte, wurde auf der Stirnseite des Farmhauses die Eingangstür geöffnet.

Auf der Schwelle erschien ein Mann. Er war mittelgroß und wirkte abgearbeitet und verhärmt.
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