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Wolfgang Brandt

Moonfall

Moonfall – Ein gigantischer Absturz mit Unterhaltungswert

Eine mysteriöse Kraft reißt den Mond aus seiner Umlaufbahn und es bleibt nicht viel Zeit, um die Kollision von Erde und Mond zu verhindern. Während NASA-Offizierin Jo Fowler verzweifelt nach einem Ausweg sucht, hat ihr in Ungnade gefallener Ex-Kollege Brian Harper mit Familien-Problemen zu kämpfen. Als der Astro-Experte und Verschwörungstheoretiker K.C. Houseman an Harper herantritt, wird dieser aber nicht nur auf die drohende Katastrophe aufmerksam, sondern sieht sich auch mit seiner Erfahrung aus einer früheren Weltraum-Mission bestätigt: Irgendwas stimmt ganz und gar nicht mit dem Mond – und das abgesehen davon, dass der Erdtrabant die Erde zu zerstören droht. Inzwischen regnet es auch schon riesige Mondbrocken auf die Erde und als Jo Fowler mit ihrem NASA-Team nicht mehr weiterkommt, holt sie kurzerhand Brian und K.C. ins Boot. Gemeinsam setzen sie die Puzzle-Stücke rund um das Mond-Mysterium zusammen und brechen zu einer waghalsigen Mission ins All auf, um den Untergang der Welt zu verhindern …

Roland Emmerich bleibt sich treu: In Moonfall lässt er nicht mehr nur Städte zerstören, sondern gleich die gesamte Physik kollabieren. Wer diesen Film sieht, muss sich auf eine Achterbahnfahrt einstellen, die zwischen bildgewaltigem Spektakel und Weiterlesen →

Wahrheit im Fadenkreuz: Eine Kritik zu Under Fire (1983)

Wahrheit im Fadenkreuz: Eine Kritik zu Under Fire (1983)

Nicaragua, 1979: Russell Price ist ein erfolgreicher, amerikanischer Kriegsfotograf und möchte als neutraler Beobachter über den tobenden Bürgerkrieg berichten. Doch schon nach kurzer Zeit muss er seine naive Objektivität aufgeben und wird gezwungen eine moralische Entscheidung zu treffen, mit der er zwischen die Fronten gerät. Mit einem gestellten Foto verhindert Price eine große Waffenlieferung der USA an die nicaraguanische Regierung und schlägt sich somit auf die Seite der Sandinisten. Inmitten der Revolution beginnt er ein Verhältnis mit der Reporterin Claire Stryder, die mit seinem besten Freund und Kollegen Alex Grazier verheiratet ist. Vor der zermürbenden Kulisse des Bürgerkriegs entwickelt sich zwischen den Journalisten eine komplizierte Dreiecksbeziehung. Gleichzeitig wird Price immer weiter in den Konflikt verwickelt und gerät schließlich selbst in Lebensgefahr …

Roger Spottiswoodes Under Fire ist nicht einfach nur ein Kriegsfilm; es ist ein brennendes Plädoyer über die moralische Grauzone des Journalismus und die gefährliche Macht der Bilder.

Im Zentrum steht der Fotojournalist Russell Price, ein Mann, der den Krieg durch den Sucher seiner Nikon betrachtet. Er ist ein Weiterlesen →

Die Ribbon Society: Ursprung und konfessioneller Konflikt

Die Ribbon Society: Ursprung und konfessioneller Konflikt

Die Ribbon Society war ein katholischer Geheimbund, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts als militantes Gegengewicht zum protestantischen Orange Order entstand. Letzterer hatte seit seiner Gründung im Jahr 1796 in ganz Ulster massiv an Mitgliedern und politischem Einfluss gewonnen. In ihrer Tradition knüpfte die Ribbon Society an die Defenders und Whiteboys an – Gruppierungen, die bereits in früheren Phasen der unruhigen Geschichte Ulsters aktiv gewesen waren.

Das primäre Ziel der Gesellschaft war der Widerstand gegen die prekären Lebensbedingungen der katholischen Pachtbauern und Landarbeiter. Die Ungleichheit jener Ära war tief verwurzelt: Katholiken besaßen kaum Rechte, während skrupellose Grundbesitzer ihre Pächter oft willkürlich und ohne Vorwarnung von Haus und Hof vertrieben. Zudem belastete die Pflicht zur Zahlung von Zehntabgaben an die protestantische Staatskirche die Bevölkerung; eine Institution, von der die Katholiken weder geistlichen Beistand noch Gehör für ihre sozialen Nöte erfuhren.

Zusätzlichen Zündstoff bot eine großangelegte Kampagne zur Konvertierung irischer Katholiken zum Protestantismus – die erste Weiterlesen →

Old Wild West History – Daniel Boone: Das Vermächtnis von Berks County

Daniel Boone: Das Vermächtnis von Berks County

Am 2. November 1734 wurde in einer bescheidenen Blockhütte in Berks County, Pennsylvania, ein Junge geboren, dessen Name zum Synonym für den amerikanischen Pioniergeist werden sollte. Die Hütte war über einer unversiegbar scheinenden Quelle errichtet worden – ein Symbol für die Lebenskraft eines Mannes, dessen Karriere fast jeder amerikanische Jugendliche in seinen Träumen nacheifern möchte.

Daniel Boone war nicht nur ein Waldläufer; er war Amerikas vorderster Pfadfinder, ein strategischer Indianerkämpfer und ein unermüdlicher Entdecker. Seine Wege führten ihn zu Fuß und zu Pferd durch unberührte Wildnis, von Pennsylvania über North Carolina bis nach Florida, Tennessee, Kentucky und schließlich Missouri. Doch trotz der weiten Horizonte blieb die Farm bei Baumstown, neun Meilen südlich von Reading, der Ort, den Daniel nie vergaß. Hier, in der Geborgenheit des Oley Valley, verbrachte er die ersten 16 Jahre seines Lebens – eine Zeit, die ihn mehr prägte als jede Universität es gekonnt hätte. Die Natur war sein Laboratorium, und der Wald sein Lehrmeister.

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Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden

Wenn die Schatten der Rhön lebendig werden

Düstere Folkhorror-Anthologie feiert Premiere auf dem Marburg-Con

Am 25. April 2026 wird es unheimlich auf dem Marburg-Con: Mit RHoN erscheint eine neue Folkhorror-Anthologie, die ihre Leser in die Abgründe einer kriegsversehrten Mittelgebirgsregion entführt. Elf schaurig-makabre Kurzgeschichten versprechen Gänsehaut und bieten zugleich einen ersten Ausblick auf das kommende gleichnamige OSR-Rollenspiel.

Die Anthologie, herausgegeben von Philipp Lohmann und basierend auf der Welt von Matthias Platzer, schöpft ihre Inspiration aus den Sagen und Legenden der spätmittelalterlichen Rhön. Die Leser erwartet eine düstere Reise durch ein Land, in dem der Krieg zwar verstummt ist, das Grauen in den Wäldern jedoch erst erwacht.

Die Geschichten decken die vielfältige Bandbreite des Folkhorrors ab: von okkulten Mordserien und rachsüchtigen Untoten über Hexerei bis hin zu wahnsinnigen Albträumen. Jedes Werk fängt das raue Flair der RHoN-Welt ein.

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