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Im Original John Esteven

Tür des Todes – Kapitel 2

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 2
Der Handschuh

An dieser Stelle möchte ich Eleanor Graham meine Hochachtung für ihre Tapferkeit und Selbstbeherrschung aussprechen, die sie bei diesem und anderen Ereignissen des grausamen Abenteuers bewiesen hat, das wir beide durchleben mussten. Was auch immer ihre Fehler waren, sie waren keine Schwäche. Sie gehörte zu den Menschen, die sich Herausforderungen in Notfällen wie Stahl gegen Feuerstein stellen und in Stresssituationen am besten zur Geltung kommen. Nun stand sie blass, aber entschlossen vor der Situation und übernahm teilweise die Verantwortung für die unmittelbar notwendigen Schritte.

Zunächst wurden die Bediensteten geweckt und das Haus durchsucht, einschließlich des separaten Flügels, der für die Sammlungen von Mr. Ballion reserviert war und mit dem die verschlossenen Türen verbunden waren. Doch es gab keine Hinweise auf einen Eindringling. Es schien auch, als hätte keiner der Bediensteten, einschließlich der Hausmädchen, der Köchin und Hasta, Weiterlesen

Tür des Todes – Kapitel 1

John Esteven
Tür des Todes
Kapitel 1
Halloween

Rückblickend scheint es mir, als wäre meine erste Ankunft in Greyhouse bereits von Täuschung, Geheimhaltung und Doppelzüngigkeit überschattet gewesen. Als hätte ich an seiner Schwelle gezwungen werden sollen, eine neue, zweideutige Haltung einzunehmen. Ich erinnere mich an das Unbehagen, das ich an jenem Herbstabend empfand, als ich mich im stattlichen Gästezimmer zurechtmachte, das mir zugewiesen worden war. Zahlreiche Bedenken und Fragen stellten sich mir, und je mehr ich über die Natur meiner Position nachdachte, desto weniger gefiel sie mir. Wäre da nicht meine Freundschaft mit Eleanor Graham gewesen, wäre ich schon damals geflüchtet. Ja, hätte es sie und Carl Ballion nicht gegeben, wäre ich überhaupt nicht dort gewesen.

Die Nacht, die Stille und die Unsicherheit bildeten ein trostloses Vorspiel zu dem Auftrag, zu dem ich gerufen worden war. Ich Weiterlesen