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Einsendeschluss 31.05.2021

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Horror

Gruselkabinett 150 – Herbert West, der Wieder-Erwecker

H. P. Lovecraft, Marc Gruppe
Gruselkabinett 150
Herbert West, der Wieder-Erwecker

Ursprünglich in sechs Teilen konzipiert und 1922 in der Zeitschrift Home Brew veröffentlicht, wurde Herbert West – Der Wieder-Erwecker von Lovecraft als Parodie auf Frankenstein geschrieben und auch, weil er Geld brauchte. Er hielt die Geschichte selbst für Geschwafel, für die Masse geschrieben. Lovecraft war im Allgemeinen mit dem Werk unzufrieden und schrieb es nur, weil er für jede Folge 5 Dollar bekam. Er musste im Gegensatz zu seinem normalen Stil schreiben, indem er jede Folge der Geschichte mit einem Cliffhanger beendete und jede Folge mit einer Wiederholung der letzten begann. Jeder, der Lovecrafts Werk schon einmal gelesen hat, wird feststellen, dass es tatsächlich von seinem üblichen Stil abweicht. Einige seiner Weiterlesen

Crossover – es wird dich verändern

Crossover – es wird dich verändern

Man kommt an ihnen nicht mehr vorbei. Sie sind nicht zu übersehen. Seit der Gründung von Smashwords durch Mark Coker im Jahr 2008 hat sich ein Sinneswandel in puncto Selbstverlag vollzogen. Self-Publishing Dienstleister schießen wie Pilze aus dem Boden und bieten ihren Service an. Die Beweggründe von Autoren, ihre Werke nicht in einem klassischen Verlag zu veröffentlichen, sind vielschichtiger geworden. Höhere Flexibilität und günstige Konditionen sind unter anderem wichtige Gründe dafür, diesen Schritt einzuschlagen. Doch bei allem technischen Know-how der Self-Publishing-Dienstleister ist es für den Autor unvermeidbar, ein in hoher Qualität erarbeitetes Manuskript zu liefern. Und dazu gehört unumstritten das Redigieren des zu veröffentlichenden Werkes. Dass dies durchaus entweder mit der nötigen Selbstdisziplin oder über ein professionelles Lektorat/Korrektorat machbar ist und prinzipiell die gleichen Arbeitsschritte erforderlich sind, als ob man das Werk bei einem Verlag veröffentlicht, beweist der Autor Fred Ink in seinem Horrorthriller Crossover – es wird dich verändern, welchen ich gern vorstellen möchte.
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Robert der Teufel – Kapitel 3

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 3 – Heiratsangelegenheiten

Der König empfing seinen Robert mit ernster Miene. Er saß vor einem Marmortisch, über welchen eine Decke von grüner Seide gebreitet war. Eine breite Bauschung mitten auf diesem Tisch ließ Sachen vermuten, von einem dichten schwarzen Schleier verhüllt.

»Du siehst heute sehr blass aus, Robert?

»Ich habe wenig und schlecht geschlafen.«

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Robert der Teufel – Kapitel 2

Ein schrecklicher Kampf

Robert begann die Erzählung seines Abenteuers.

»Ich habe heute den ganzen Morgen hindurch im Wald mit vier Dienern gejagt, welche gegen Abend, als es zu dunklen anfing, das erlegte Wild auf einen Wagen luden und mit diesem in die Residenz zurückfuhren. Um nicht zu spät zu euch zu kommen, ließ ich meinen Renner weit ausgreifen und mochte etwa nun noch eine Stunde von meinem Jagdschloss entfernt gewesen sein, als auf einem freien Platz im Wald ein junger und hübscher, zierlich gekleideter Mann, den Anschein nach ein Ritter in Jagdkleidung, hinter mir heransprengte. Ich wendete mein Pferd und zog das Schwert, um für den Fall eines feindlichen Angriffes gefasst zu sein.

Der Fremde zog die Zügel an und hielt vor mir eine halbe Pferdlänge, nahm sein Barett mit den wallenden Federn ab, verbeugte sich voller Anstand und sprach mich an.«
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Robert der Teufel – Kapitel 1

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 1 – Galgenvögel

Im großen Speisesaal eines prächtigen Jagdschlosses, das mitten in einem ungeheuren Wald stand, ergötzte sich mit allerlei sündhaften Gesprächen ein niederträchtiges Lumpengesindel, Mörder, Räuber, Falschmünzer, Brandstifter, Diebe, entsprungene Galeerensträflinge, schamlose Dirnen, lauter solche Leute, von denen man glauben konnte, dass man sie von allen Galgen des Königreiches Burgund zusammengetrommelt habe, in welchem damals der edle König Boso, der Vielgeliebte, mit seiner tugendhaften und gottesfürchtigen Gemahlin Blandine regierte und in der Residenzstadt Arles Hof hielt.

Sie hatten einen einzigen Sohn, namens Robert, der aber nicht die Freude, sondern die Qual ihres Lebens war. Ungeachtet der sorgfältigen Erziehung durch die vorzüglichsten geistlichen und weltlichen Hofmeister blieb er Weiterlesen

Dunkle Stunden

Dunkle Stunden

Lange hat man geglaubt, dass die Töchter und Söhne der Finsternis Kreaturen des Bösen seien – Dämonen, um gefürchtet zu werden, als wären sie die ursprüngliche Ausgeburt der dunkelsten Ecken unserer Albträume. Schon immer haben die Menschen die Finsternis in Verbindung mit dem Bösen gebracht, vielleicht aus dem einfachen Grund, dass wir im Dunkeln nichts sehen können und die Dinge, vor den wir uns fürchten und verstecken, darauf warten, um zuschlagen zu können. Die gleichen Dinge, die uns in der Dunkelheit erwarten, waren bereits dort, als es noch hell war. Doch im Dunkeln wirken sie auf uns bedrohlicher. Als Kinder haben wir das Fürchten gelernt, als Erwachsene dieselben Beweggründe übernommen. Seitdem ist die Angst in unserer Psyche verankert.

Es gibt Theorien, die besagen, dass Licht und Dunkelheit eine Einheit bilden und im Widerspruch zueinander stehen. Wenn wir über das Licht als eine Linie philosophieren, so steht es das eine Ende und die Dunkelheit Weiterlesen

Die Hugh-Walker-Reihe

Hugh Walker
Blut GmbH
Horror, Taschenbuch, Emmerich Books & Media, Konstanz, September 2013, 384 Seiten, ISBN: 9781491294253, Titelbild von Beate Rocholz
www.emmerich-books-media.de
Ein Privatdetektiv erhält den Auftrag, die Blut GmbH, eine Art Klinik zu überwachen. Dort wird synthetisches Blut hergestellt. Diese wissenschaftliche Entdeckung wird jedoch nicht öffentlich gemacht. Als sich der Privatdetektiv Harald

Fuchs, aus dessen Sicht der Roman geschrieben ist, sich um die Firma von Dr. Lukard kümmert, setzt er eine Ereigniswelle in Bewegung, die sein Leben sehr aufregend gestaltet. Denn Doktor Lukard ist nicht nur der Klinikbetreiber, sondern auch kein Mensch. Dabei beginnt der Roman spannend, aber wirkt so, als ob er sich in eine Krimiszenerie entwickelt. Harald Fuchs setzt sich auf die Spur eines Mädchens, die genau seiner Kragenweite entspricht.
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