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Al Capone – Band 41

Al Capone
Band 41
Mutprobe

1. Kapitel
Die Schwarze Hand

In einem Fabrikgebäude, das dem äußeren Anblick seiner vier Mauern nach eine halbe Ruine sein musste, aus der schon sämtliche Türen vor undenklicher Zeit herausgerissen worden sind, in einem Gebäude, das so aussieht, als ob es nur noch den Unglücklichen, den Unglücklichen, den Vagabunden, den Herumtreibern, als Quartier dient, da befand sich das Hauptquartier der Maffia.

Wenn eines Tages irgendein Spitzbube, der noch nicht zur Schwarzen Hand gehörte, sich in der Lage befand, weil er keinen Cent mehr in der Tasche hatte, sich irgendwo ein Nachtquartier gegen Bezahlung zu suchen, vorübergehende Unterkunft in der verlassenen Fabrik zu suchen, dann konnte er sie nicht wieder verlassen, wenn er sich vorher nicht in die Maffia hatte aufnehmen lassen.

Abends und nachts pflegte die Maffia in einem Seitenflügel der halbzerfallenen Fabrik ihre Versammlungen abzuhalten.

Es kam häufig vor, dass man bei diesen Versammlungen neben in armselige Lumpen gehüllten Bettlern Männer sitzen sah, die tadellos angezogen waren.

Der Schlupfwinkel der Mafia ist ein wahres Pandämonium, eine Vorhölle, eine Welt für sich, in der sämtliche Klassen des Verbrechertums vertreten sind.

Wenn man sich dieser Fabrik nähert, gewinnt man den Eindruck, als ob die Mafia rings um die auf einem trostlosen Gelände sich erhebende Fabrik keine Wachen aufgestellt hätte.

Aber das ist ein Irrtum, denn jener Bettler da, der anscheinend frische Luft schnappen will, der so gemütlich auf den Bauch liegt und zu faulenzen scheint, das ist ein Wachtposten.

Wenn man seine Lumpen durchsuchen würde, dann fände man bei diesem Mann, der so bemitleidenswert aussieht, einen oder vielleicht sogar zwei Revolver, und man kann sicher sein, bei manchen anderen Posten auch noch Geldscheine. In dieser verhüllten Art stellt die Mafia auf den vier strategischen Punkten um die Fabrik herum ihre Wachen auf.

Auch innerhalb des zerfallenen Gebäudes stehen aufmerksame Wächter. Die Mafia schläft nicht, wenn auch viele der in Lumpen gehüllten Vagabunden schlafen, die sich in die Haufen fauligen Strohs eingewühlt haben, das ihnen als Bett dienen muss.

Dass diese Räuberhöhle noch nicht verschwunden ist, liegt daran, dass die Polizei mit den Verbrechern etwas Ähnliches macht wie Gott mit dem Satan: Er lässt ihn leben, aber in der Entfernung und dann noch in einer Höhle.


Die vollständige Story steht als PDF, EPUB, MOBI und AZW3 zur Verfügung.

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