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T. Kingfisher – Wie man einen Prinzen tötet

T. Kingfisher – Wie man einen Prinzen tötet

Ein kleines Königreich ist umgeben von zwei großen Königreichen. Das kleine Königreich hat – im Gegensatz zu den großen – einen tiefen Schiffshafen, den die beiden anderen Königreiche gerne hätten. Deshalb hat das kleine Königreich zu befürchten, dass eines der beiden anderen es angreifen und einnehmen wird, um den Hafen zu bekommen.

In dem kleinen Königreich gab es ein Königspaar und drei Prinzessinnen. Die älteste Prinzessin heiratete den Prinzen aus dem großen nördlichen Königreich, und das kleine Königreich schmiedete so einen Bund, der es vor dem Untergang bewahrte.

Prinz Vorling, so hieß der Königssohn aus dem Norden, erwartete von Prinzessin Damia allerdings, dass sie ihm einen männlichen Thronerben gebar. Dieser würde auf dem Thron des Nordreiches sitzen. Der zweite Sohn aus dieser Verbindung würde das Hafenreich regieren.

Obwohl der König des Hafenstaates sich über die Verbindung freute, weil sein Staat nun Sicherheit hatte, und seine Frau ihm beipflichtete, weinte die jüngste Prinzessin, gerade zwölf Jahre alt, um ihre Schwester und wollte sie nicht ins Nordreich ziehen Weiterlesen

Al Capone – Band 3

Al Capone
Band 3
Dem Tode entronnen?

Kapitel 1
Ein seltsames Haus

Als Ed Weller die Augen dem Licht des neuen Tages öffnete, war er so überrascht, dass er sie sofort wieder schloss.

War es denn möglich, dass er noch lebte?

Als Miss Dynamit ihm die Einspritzung machte, glaubte Ed, dass er nie mehr erwachen würde.

Und nun stellte er mit dem größten Erstaunen fest, dass er noch lebte!

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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXIV

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXIV. Mazarin in Pierrefonds

Nach Verlauf von zehn Minuten erschien Aramis, den Grimaud schnell benachrichtigt hatte, mit acht bis zehn Edelleuten. Er war ganz strahlend und warf sich seinen Freunden um den Hals.

»Ihr seid also frei, Brüder, frei ohne meine Hilfe? Ich habe also trotz meiner Bemühungen nichts für euch tun können?«

»Beruhigt Euch darüber, teurer Freund; aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es gibt noch genug zu tun.«
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Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 3

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000

Kapitel 3

Ein verlorener Passagier

Wie sollte man die Ereignisse beschreiben, die an den Fenstern des Zeitwagens vorbeizogen? Selbst Lumleys Unterbewusstsein, mit der wildesten Fantasie niedergeschrieben und auf verzaubertes Pergament gebannt, wäre an diesem Versuch gescheitert. Blitz auf Blitz folgte mit der zitternden Schnelligkeit eines Biografenbildes; jeder Blitz eine Nacht und ein Tag, und 30 500 Blitze mussten in zehn Minuten gewöhnlicher Zeit komprimiert werden. Das waren 3650 Blitze pro Minute – mehr als sechzig pro Sekunde.

Doch genug der nüchternen Zahlen. Kriege, Blutvergießen, Friedenszeiten, Hungersnöte, Seuchen zogen am Zeitwagen vorbei, markiert von den Blitzen, mit längeren Markierungen für die Zyklen des wirbelnden Rings und die Drehung der Erdkugeln. Armeen Weiterlesen

Gebt mir etwas Zeit

Hape Kerkeling
Gebt mir etwas Zeit
Meine Chronik der Ereignisse

Sachbuch, Hardcover mit Schutzumschlag, Piper, München, 25. September 2024, 368 Seiten, 24,00 EUR, ISBN 9783492058001, auch als E-Book und Hörbuch

»Das Schönste kommt erst noch, wobei das Beste gerade erst begonnen hat.« Woher kommen wir? Was prägt uns, und wohin geht unsere Reise? Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik setzt Hape Kerkeling seine Lebensgeschichte fort und taucht dabei tief in die bewegte Vergangenheit seiner Vorfahren ein. Anschaulich schildert er, wie er als kleiner Junge seine Neugier auf die Welt entdeckte. Er erzählt von seinen Anfängen als TV-Entertainer, von Liebe, Toleranz und Vorsehung. Er folgt den Spuren der Kerkelings zurück bis ins Goldene Zeitalter der Niederlande. Und entschlüsselt schließlich das Geheimnis, das seine geliebte Oma Bertha ihr Leben lang umgab.

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