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Nick Carter – Band 18 – Ein Dynamitattentat – Kapitel 2

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein Dynamitattentat
Ein Detektivroman
Kapitel 2
Ein Auftrag für Patsy

Der Detektiv lag wohl eine Minute lang halb bewusstlos auf dem Trottoir, dann kam er jedoch wieder zu sich, setzte sich rasch auf und starrte verstört um sich.

Den Straßendamm bedeckte noch eine dichte Rauchwolke, und die Luft war erfüllt von Pulvergeruch.

Im Umkreis war jede Fensterscheibe zerbrochen, und der große Möbelwagen stand quer auf der Straße. Die Arbeiter waren zum Glück im Haus beschäftigt gewesen, als die Explosion stattfand, und der Kutscher kam nun eilig herbei, um die wild in den Weiterlesen

Das Abenteuer der Spielzeuglaterne

Die Spielzeuglaterne

Horace Smith, ein liebenswürdiger, gebildeter und gesetzestreuer Engländer, der in Muswell Hill nahe dem Highgate Woods in der Nähe von London in einem großen Haus lebte, wurde Anfang Mai 1896 ermordet aufgefunden. Sergeant-Inspector Gregory, einer der erfahrensten Detektive von Scotland Yard, wurde mit dem Fall betraut. Er war ein Mann vom Schlag eines Sherlock Holmes – mit dem Unterschied, dass er eine reale Person war, die sich mit den tatsächlichen Ereignissen des Alltags auseinandersetzen musste und keinen Dr. Watson zur Seite hatte. Inspektor Gregory fand Fußspuren im Garten und im Staub zertretene Blumen mit Blut darauf. Außerdem entdeckte er ein Brecheisen und eine Spielzeuglaterne, die möglicherweise einem Kind gehört hatten. Zwei Wochen lang arbeitete er ohne Ergebnis. Doch er war selbst Blumenliebhaber und wollte unbedingt wissen, wie dieser harmlose Blumenfreund zu Tode gekommen war. Außerdem war er bei Scotland Yard als Stick-at-it-Gregory bekannt. Am Ende des Monats konzentrierte er all seine Gedanken auf diese Spielzeuglaterne. Er beschloss, herauszufinden, was sie von anderen Laternen unterschied. Er nahm sie auseinander und brütete darüber. Schließlich fand er den entscheidenden Hinweis im Docht der Spielzeuglaterne. Es war nicht die Tatsache, dass es sich um einen Docht handelte, sondern vielmehr dessen Beschaffenheit. Er war offensichtlich selbst hergestellt und aus einem Stück Tartanstoff gefertigt, wie er üblicherweise für Kleider von Mädchen und Weiterlesen

Varney, der Vampir – Kapitel 53

Thomas Preskett Prest
Varney, der Vampir
oder: Das Blutfest

Ursprünglich als penny dreadful von 1845 bis 1847 veröffentlicht, als es zum ersten Mal in Buchform erschien, ist Varney, der Vampir ein Vorläufer von Vampirgeschichten wie Dracula, die es stark beeinflusst hat.

Kapitel 53

Die Zerstörung des Hauses von Sir Francis Varney durch einen Brand. Die Ankunft des Militärs und einer zweiten Menschenmenge.

Es verging nur wenig Zeit, bis sich die Gefühle der Randalierer in eine andere Richtung lenkten. Als man sie nach dem Haus und dem Grundstück des Vampirs fragte, wurden sie ungeduldig und wütend, weil sie ihn nicht finden konnten.

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Neues Science-Fiction-Abenteuer von Johannes Anders

Neues Science-Fiction-Abenteuer von Johannes Anders
Erdaufstand eröffnet die Reihe Neue Erde 2400

Der Science-Fiction-Autor Johannes Anders, vielen Lesern bereits aus der erfolgreichen Reihe Sternenlicht bekannt, startet mit Erdaufstand seine eigene Romanserie. Der erste Band der Reihe Neue Erde 2400 erscheint im Verlag Saphir im Stahl.

Ein Blick in die Zukunft: Deutschland im Jahr 2382

Das gesamte Eis der Erde ist geschmolzen und der Meeresspiegel ist um 66 Meter gestiegen. Norddeutschland ist überflutet und Millionen Menschen mussten umsiedeln. Während eine hochgerüstete Robotarmee die Grenzen in den Alpen gegen Klimaflüchtlinge verteidigt, formiert sich eine militante Umweltbewegung namens Erdaufstand. Sie setzt auf manipulierte KIs und ist bereit, Anschläge gegen den Staat zu verüben.

Im Zentrum der Handlung steht Samanta, die auf der Suche nach Arbeit ihre Freundin Kerstin trifft. Bald vermutet sie, dass Kerstin Verbindungen zum Erdaufstand hat. Unerwartet erhält Samanta von der Gruppe eine echte, lernfähige KI namens Jürgen. Weiterlesen

Mörder und Gespenster – Band 1 – 8. Teil

August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1

Der Werwolf

Kapitel 8

In der Hütte des armen Simon war es dunkel und still. In einem Winkel ruhte er halb ohnmächtig auf seinem ärmlichen Lager, erschöpft vom starken Blutverlust. Unter dem Lager lag die Haut des Werwolfs, die ihm bei der verhängnisvollen Verkleidung geholfen hatte, durch die er die Liebe der schönsten Dörflerin errungen hatte – und durch die er nun solche Schmerzen empfand. Seine von Tränen geröteten Augen vergossen noch immer reichlich Tränen; Schmerzen der Seele gesellten sich zu den Schmerzen des Körpers, um seine Folter endlos zu machen.

Wie kurz war mein Traum vom Glück! Wie selig hätte mich seine Fortdauer gemacht! Ausgestoßen von der Welt, verabscheut von Weiterlesen