Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 4. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 4
Die Weltallschiffer
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 4
Weltalltoll
Seit dem Abflug von der Erde waren neun Tage vergangen. Die Erde glich noch einem Ball mit zwei Metern Durchmesser. In doppelter Größe schwamm vor ihnen im Äther der Mond, den sie umschiffen mussten, wenn der Kapitän nicht vor ihm vor Anker gehen wollte. Schon konnte man auf dem Mond die Gebirge und Täler plastisch unterscheiden.
Da wurde Richard, der in seiner Kabine geschlafen hatte, geweckt. Es war der Erste Steuermann, der ihn aus dem Schlaf gerissen Weiterlesen
Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920)

Dr. Jekyll und Mr. Hyde (1920)
Dr. Henry Jekylls Begeisterung für die Wissenschaft und seine selbstlosen Taten haben ihn zu einem vielbewunderten Mann gemacht. Als er eines Abends Sir George Carew besucht, kritisiert dieser ihn für seine Zurückhaltung, die sinnlichere Seite des Lebens zu erleben. Sir George stachelt Jekyll an, ein Musiktheater zu besuchen, in dem er die verführerische Tänzerin Gina beobachtet. Jekyll ist fasziniert von den beiden gegensätzlichen Seiten der menschlichen Natur und entwickelt eine Obsession dafür, sie voneinander zu trennen. Nach umfangreichen Arbeiten in seinem Labor entwickelt er eine Formel, die es ihm tatsächlich ermöglicht, zwischen zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten zu wechseln: seiner eigenen und der eines brutalen, lüsternen Menschen, den er Hyde nennt. Es dauert nicht lange, bis die Persönlichkeit von Hyde beginnt, Jekylls Leben zu dominieren.
Im Jahr 1920 erlebte die Filmwelt einen bemerkenswerten Ansturm von Adaptionen von Robert Louis Stevensons klassischem Weiterlesen
Mörder und Gespenster – Band 1 – 16. Teil
August Lewald
Mörder und Gespenster
Band 1
Der Erbe des Teufels
Kapitel 6
Er hatte die Gasse, in der der Pfefferküchler wohnte, bald erreicht. Der Goldschmied saß hier bei seiner lieben Gevatterin im Erdgeschoss neben dem Laden, das wusste er. Das kleine Stäbchen war mit Absicht gewählt worden, um jeden Verdacht der Sträflichkeit dieses Beisammenseins von dem Mann zu entfernen.
Der Schäfer horchte an der Tür, blickte durch den Laden und klopfte ziemlich heftig an, nachdem er Licht gesehen und Stimmen vernommen hatte. Die Störung erschreckte das Pärchen nicht wenig. Schließlich fasste sich die Frau, öffnete ein kleines Gitterfenster und fragte, was sein Begehren sei.
Die unvergesslichen Stimmen von Sherlock Holmes: Christian Rode und Peter Gröger

Die unvergesslichen Stimmen von Sherlock Holmes: Christian Rode und Peter Gröger
In der vielfältigen Welt der Hörspiele gibt es Stimmen, die weit über ihre Rollen hinauswirken – Stimmen, die sich ins kollektive Gedächtnis ihrer Hörerinnen und Hörer einprägen und zu einem unverzichtbaren Teil einer ganzen Hörspielgeneration werden. Zwei solcher Stimmen gehören Christian Rode und Peter Gröger, deren Interpretationen des legendären Ermittlerduos Sherlock Holmes und Dr. John Watson im Rahmen der Maritim-Hörspiele und später bei Romantruhe Audio zu wahren Klassikern geworden sind.
Ihr Zusammenspiel, ihre authentische Darstellung und die unverwechselbare Klangfarbe ihrer Stimmen haben maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Hörspieladaptionen bis heute Kultstatus genießen.
Christian Rode, geboren am 20. Juli 1936, war ein Ausnahmetalent der deutschen Sprecher- und Schauspielszene. Als Stimme des Sherlock Holmes verlieh er der berühmten Figur eine beeindruckende Mischung aus Intellekt, Scharfsinn und einer leicht arroganten Eleganz. Dieses Zusammenspiel gab seiner Weiterlesen
Das Geisterschiff – Kapitel 25
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 25
Außer Gefecht
Ein großer Jubel brach gerade von dem Deck unter uns aus, wo der Kapitän und die meisten Männer versammelt waren. Dieser Jubel zeigte deutlich, dass der Kampf beendet war und wir den Sieg errungen hatten. Ich eilte zurück, um dem Oberst Bescheid zu geben.
Als sie meine Schritte hörte, drehte sich die kleine Elsie um und erblickte mich.
»Oh, mein Vater!«, rief sie, löste sich aus der Umarmung des Obersts, schmiegte sich aber weiterhin eng an ihn, und starrte mich schüchtern mit einem verwirrten Ausdruck im Gesicht an. »Wer ist dieser junge Herr, mein Vater? Ich scheine ihn zu kennen, und doch erinnere ich mich nicht, ihn jemals zuvor gesehen zu haben!«
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