Marshal Crown – Band 3
Marshal Crown – Band 3
Eine Kugel für Marshal Crown
Marshal Jim Crown hob nur kurz den Kopf, als Linda Wentfort in sein Office kam.
Während er die Lehrerin nachdenklich musterte, schnallte er sich mit langsamen, beinahe bedächtig anmutenden Bewegungen den schweren Waffengurt um. Dann schnürte er sich die dünnen Lederriemen des Halfters um den Oberschenkel und richtete sich auf.
»Sie werden dich umbringen!«, sagte Linda mit brüchiger Stimme.
»Sie werden es versuchen«, entgegnete Jim kühl. »Aber du kannst mir glauben, dass ich da etwas dagegen habe. So schnell bringt mich keiner auf den Stiefelhügel.«
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Marshal Crown – Band 2
Marshal Crown Band 2
Falsches Spiel am Rio Blanco
Jäh zerriss das Krachen eines Schusses die friedliche Stille an dem kleinen Wasserloch.
Die Kugel zischte scheinbar aus dem Nichts heran und bohrte sich keine Handbreit vor Marshal Crown mit einem hässlichen Klatschen in den Boden. Während sein Pferd sich verschreckt aufbäumte, reagierte der Sternträger sofort.
Blitzschnell ließ er sich aus dem Sattel fallen. Der Aufprall auf dem felsigen Boden war hart und trieb ihm die Luft aus den Lungen. Aber Crown biss die Zähne zusammen, rollte zur Seite, um nicht von den wirbelnden Hufen seines vor Angst halb verrückten Pferdes getroffen zu werden, und brachte sich hinter einem kantigen Felsquader in Sicherheit.
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Marshal Crown – Band 1
Marshal Crown Band 1
Zähl bis drei und stirb
»Okay, Mister Abbott. Ihre Zweihundert und noch einmal Zweihundert …«
Jesse Bentons Gesicht zeigte keinerlei Regung, als er das Geld vor sich in die Tischmitte schob.
Die wenigen Gäste, die sich kurz vor Mitternacht noch im Golden Palace Saloon befanden, atmeten geräuschvoll ein und scharten sich neugierig um die beiden Spieler. Einsätze wie die eben genannte Summe waren selbst in einer Rinderstadt wie Rath City nicht gerade alltäglich.
Einer der Zuschauer legte Abbott seine Hand auf die Schulter.
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Marshal Crown – Stadt in Angst
Marshal Crown Band 0
Stadt in Angst
Die Männer kamen vom Westen, als die Sonne am höchsten Punkt des Himmels stand.
Die kleine, einsam gelegene Farm lag nur unweit vom Ufer des Sweetwater Creeks entfernt.
Zu der Farm gehörten ein Kartoffelacker und ein brachliegendes Maisfeld.
Als die vier Reiter den schmalen Karrenweg entlang ritten, der zwischen dem Fluss und dem Kartoffelacker direkt zu dem Anwesen führte, wurde auf der Stirnseite des Farmhauses die Eingangstür geöffnet.
Auf der Schwelle erschien ein Mann. Er war mittelgroß und wirkte abgearbeitet und verhärmt.
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