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Im Gespräch mit Uwe Lammers

Zur Einführung

Fragte man vor zwei Jahren nach dem Autor Uwe Lammers, wurde – meist mit schmunzelndem Unterton – ausgeführt, dass der Gute dem Vernehmen nach »Dutzende von Regalmeter« voller Ordner stehen habe in seinem Braunschweiger Domizil, die allesamt zum Platzen gefüllt seien mit Romanen einer Serie, die den – für mich – merkwürdig kindhaften Titel trug Der Oki Stanwer Mythos. Dass es in diesen Ordnern aber auch mehrere mehr als 1.000 Seiten umfassende Romane einer anderen Serie namens Archipel gebe, und erst recht unzählige Kurzgeschichten. Allen diesen Projekten sei wohl eines gleich: Sie ließen sich nur schwer eindeutig zuordnen: Science Fiction? Fantasy? Horror?

»Schwer zu erklären!«, war noch eine der häufigsten Bemerkungen, die mir in diesen ersten Tagen meiner »Fernbekanntschaft« mit dem Autor Uwe Lammers präsentiert wurde, wenn ich mich näher nach dessen Werk erkundigte. Zu erfahren war hingegen, dass der nämliche eigentlich Historiker von Beruf sei, 47 Weiterlesen →

Im Gespräch mit Thomas Ziebula

Thomas Ziebula schreibt seit früher Jugend. Sein erstes Buch erschien 1996 bei Rowohlt. Darin erzählt er die Geschichte vom tyrannischen Nashornbullen Nero, der keine gefleckten und gestreiften Tiere in der Savanna dulden wollte und von einer Maus besiegt wurde. Unter dem Pseudonym Jo Zybell schrieb er später vor allem Fantasy – zuletzt den Roman Die Traummeister, erschienen 2011 bei Hoffmann und Campe. Seit 2012 schreibt der Autor unter seinem Klarnamen auch historische Romane, bei Bastei Lübbe erschienen Der Gaukler und Die Hure und der Spielmann.

Geisterspiegel: Hallo Thomas, ich freue mich, dass du Zeit und Lust hast, uns ein paar Fragen zu deiner Person und zu deinen Büchern zu beantworten.
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Gefängnis der Hölle

Gefängnis der Hölle

Steckte man während der Tage eines Charles Dickens tief in Schulden, so konnte es passieren, dass man, wie es der Autor in seinem Werk Little Dorrit und Antonia Hodgson in Das Teufelsloch beschreiben, in das berüchtigte Gefängnis inhaftiert werden.

Am südlichen Ende der Borough High Street, weitab der London Bridge und des belebten Marktes, liegt eine schmale Gasse. Auf einer Seite verläuft eine hohe dunkle Mauer. Eine kleine Gedenktafel erinnert daran, dass dies die letzten Reste des berüchtigten Marshalsea-Gefängnisses sind. Weitaus weniger bekannt ist die Tatsache, dass das Gefängnis nur für ungefähr 40 Jahre von Anfang der 1800er Jahre an dieser Stelle existierte, bis es 1842 geschlossen wurde. Weiterlesen →

Wyatt Earp 1848 – 1929 – Teil 11

Die Johnny Behind-The-Deuce-Affäre

Einer der bekanntesten Vorfälle, welcher häufig bei der Auseinandersetzung mit Wyatt Earps Leben diskutiert wird, ereignete sich am 14. Januar 1881 in der Stadt Charleston. Um die Mittagszeit erschoss Mike O’Rourke alias Johnny Behind-The-Deuce einen Mann namens Philip Schneider aufgrund eines eigentlich harmlosen Streits. Nach O’Rourkes Verhaftung durch den Constable George McKelvey formierte sich ein Lynchmob. McKelvey und ein anderer Mann luden O’Rourke auf einen Wagen und verließen Charleston. Während der Haft in Tombstone begann sich ebenfalls ein Mob zu bilden. Etwa zwanzig schwerbewaffnete Männer beschützten O’Rourke, bis Marshal Ben Sippy, Deputy Sheriff John Behan und Virgil Earp ihn mit einem Fuhrwerk nach Tucson brachten. Ein bewaffneter Guard bewachte für eine kurze Zeit den Wagen, bis dieser Tombstone verlassen hatte.
Der Tombstone Epitaph veröffentlichte am 17. Januar 1881 folgende Darstellung des Vorfalls:
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Mythen und Legenden der Sioux 1

Mythen und Legenden der Sioux 1

Am Klang der Geschichten der Sioux, erzählt in den Hütten und an den Lagerfeuern der Vergangenheit sowie an den Kaminen von heute, erkennt man das Gefüge der Gedanken einfacher, ernsthafter und aufrichtiger Menschen, die in vertrautem Kontakt und inniger Freundschaft mit dem Großen da draußen, was wir Natur nennen, lebten. Es sind Geschichten eines Volkes, die auch nicht alle Dinge verstanden, nicht hochmütig und überheblich in Erscheinung traten, sondern eher kindlich, aufrichtig und gerecht. Es sind Geschichten eines Volkes, welches die einfachsten Dinge ernsthaft betrachtete und daraus seine Schlüsse zog.
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