Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 23
Der Häuptling Eschkwägonäbei erzählte einst
Zu der Zeit, als der Große Geist den Bau der Erde beendet hatte, diese aber noch wenig bewachsen und bewohnt war, setzte er ein junges Menschenpaar darauf, das sich in kurzer Zeit so sehr vermehrte, dass der Geist des Todes erwachte und die allgemeine Sterblichkeit einführte. Da weinten denn die armen Menschen bitterlich, liefen trostlos umher und klagten, warum sie der Meister des Lebens denn eigentlich geschaffen habe, da er sie doch so bald wieder der Macht des Todes überlieferte.
Der 31. BuCon 2016 – ein kleiner Rückblick
[…] hat sich der Buchmessecon von einem kleinen, lokalen, gut besuchten Treffen zum routiniert organisierten, größten Szenetreff in der Mitte Deutschlands entwickelt.
Die Mehrheit der deutschsprachigen SF-Schaffenden stimmt dafür, Roger Murmann, Christian de Ahna, Birgit Fischer und Kurt Zelt für 30 Jahre Buchmessecon den Kurd Laßwitz Sonderpreis 2015 für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction zu verleihen […]
Quelle: Laudatio anlässlich der Preisverleihung
Treffender kann man die Leistungen bei der Organisation und Durchführung des 31. BuCon 2016 durch das Team um Kurt Zelt und Roger Murmann eigentlich nicht formulieren. Man kann einfach nur sagen: »Chapeau, ihr Lieben! Was Jahr für Jahr von euch auf die Beine gestellt wird, sucht in der Phantastikszene seinesgleichen. Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 22
Eine junge, erst sechs Monate verheiratete Frau war ausgegangen, um sich einige dürre Zweige zum Feueranmachen abzubrechen.
Als dies ein vorbeifliegender Rabe sah, schrie er: »Indoschkesikomon! Indoschkesikomon!« Das heißt: »O meine Augen! O meine Augen!« Damit wollte er nämlich den Wunsch ausdrücken, dass das künftige Kind der Indianerin ein Knäblein sein sollte, das später ein tüchtiger Jäger würde, sodass er sich vor dessen Tür Weiterlesen
Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 21
Ein stolzer Falke brüstete sich einst, dass er von allen Vögeln am höchsten fliegen könne. Dabei bemerkte er aber nicht den Adler, der dicht bei ihm auf einem Baum saß.
»Wer fliegt mit mir in den Himmel hinein?«, rief darauf der Adler so laut, dass es alle Vögel ringsum verstanden.
»Oh, das wird der Falke tun!«, schnatterten sie ihm zu. »Der kann’s schon mit dir aufnehmen!«
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Märchen und Sagen der Indianer Nordamerikas 20
Wie der Ontonagon-Fluss seinen Namen bekam
Der Ontonagon ist eines der vielen kleinen Flüsschen, die in den Oberen See münden. Früher war er hauptsächlich dadurch bekannt, dass an seinen Ufern viel Kupfer gefunden wurde. Nahe seiner Mündung befand sich ehemals ein kleiner See, den nur eine schmale Sandbank vom Fluss trennte, die so niedrig war, dass das Wasser häufig bei heftigem Wind darüber wegging.
Auf dieser Sandbank hatte einst eine indianische Squaw ihre hölzerne Schüssel oder Onagon stehen Weiterlesen

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