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Der 31. BuCon 2016 – ein kleiner Rückblick

bucon-logo[…] hat sich der Buchmessecon von einem kleinen, lokalen, gut besuchten Treffen zum routiniert organisierten, größten Szenetreff in der Mitte Deutschlands entwickelt.
Die Mehrheit der deutschsprachigen SF-Schaffenden stimmt dafür, Roger Murmann, Christian de Ahna, Birgit Fischer und Kurt Zelt für 30 Jahre Buchmessecon den Kurd Laßwitz Sonderpreis 2015 für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction zu verleihen
[…]

Quelle: Laudatio anlässlich der Preisverleihung

Treffender kann man die Leistungen bei der Organisation und Durchführung des 31. BuCon 2016 durch das Team um Kurt Zelt und Roger Murmann eigentlich nicht formulieren. Man kann einfach nur sagen: »Chapeau, ihr Lieben! Was Jahr für Jahr von euch auf die Beine gestellt wird, sucht in der Phantastikszene seinesgleichen. Besonnen, ruhig, durchdacht, manchmal energisch und bestimmt habt ihr ein oder auch mehrere Augen darauf, dass alle mittlerweile auf 7 Programmschienen verteilte Panels wie geplant stattfinden. Das ist echt der Wahnsinn, dabei den Überblick zu behalten. Nochmals ein großes Danke für euer Engagement!«

In diesem Moment, in welchem ich diesen bescheidenen Conbericht schreibe, hat der BuCon 2016 bereits Eingang in die Annalen der Phantastikgeschichte gefunden. Blicke ich auf meine bisherige zehnjährige Teilnahme zurück, fühle ich mich beim BuCon jedes Mal wie Zuhause. Ich treffe auf Gleichgesinnte, die ein Fable für das Phantastische haben, begegne alt Bekannte, lerne neue Leute kennen. Der Con ist schon längst kein Treffen alter Männer mehr, welche dem Inhalt von Trivialliteratur frönen, sondern hat sich zu einem Treffen entwickelt, in welchem man jede Altersgruppe findet. Er ist vielfältiger, bunter, interessanter geworden. So stoßen zum Beispiel Horrorfreaks auf Steampunker, Märchen- und Fabelwesen auf Verbrecher und Mörder. Diesen Aspekt beachtend waren dementsprechend die vielen Panels auf die verschiedensten Facetten der Phantastik ausgerichtet. Von den Neuerscheinungen und ihrer aktuellen Projekte der Geschichtenweber bis Frank Weinreichs Gedanken über die Rolle der Phantastik in der Gesellschaft war für jeden Geschmack etwas dabei. Begründet auf der Tatsache, dass die Begrüßung der vielen anwesenden Freunde und Bekannte fast eineinhalb Stunden in Anspruch nahm, im Verlaufe des Tages sehr viele individuelle Gespräche geführt wurden, war es mir leider nur vergönnt, an zwei Panels teilnehmen zu können. Ein Panel war mir besonders ans Herz gewachsen, ohne dabei andere Panels abwerten zu wollen. Obwohl bereits im Mai 2015 als Steampunk-Thriller im Papierverzierer Verlag Essen erschienen, hat Steamtown – Die Fabrik an Charme und Faszination nichts verloren. Carsten Steenbergen und Detlef Tams entführten im Raum Deep Space 4 die anwesenden Zuschauer mit einer multimedialen szenischen Lesung mit Live-Hörspiel-Charakter nach Steamtown, in welcher der junge Agent Eric van Valen gemeinsam mit Ætheromant Pater Siberius Grand und dem Wiedergänger Mr. Ferret unheimliche Fälle lösen. Es ist für mich gerade die Art und Weise der Präsentation dieses Werkes, die frech, frisch, modern, ansprechend … (Ich verzettele mich gerade in Komplimenten, lieber Carsten, Detlef, Tom und Stephan!) … mit einfachen machbaren Mitteln daherkommt, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Vortrefflich gestaltete sich auch die Einbindung des Publikums in die Präsentation. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt.

Ein weiteres Panel soll in meinem Eventbericht Erwähnung finden, deren Inhalt mich während des gesamten Aufenthaltes auf der Frankfurter Buchmesse beschäftigte und weiterhin beschäftigen wird. Zum ersten Mal in der Geschichte des BuCon präsentierte sich der Karl May Verlag Bamberg Radebeul mit seinen auf der Frankfurter Buchmesse präsentierten Neuerscheinungen der Reihe Karl Mays Magischer Orient. Zu dieser Reihe wird es in Bälde auf dem Geisterspiegel Buchvorstellungen, Rezensionen, Meinungen und Interviews geben.

So vielfältig und bunt gemischt die 7 Programmschienen waren, so vielfältig präsentierten sich auch viele Klein- und Selbstverlage. Vom acabus Verlag bis zum Wind und Sterne Fabienne Meyer Verlag präsentierten sich insgesamt 40 Aussteller mit ihren Veröffentlichungen und Produkten. Im Vorfeld des Con lagen weitaus mehr Anfragen im Lostopf, um am Event in Dreieich teilnehmen zu können. Da fiel sicherlich die Wahl der Qual schwer.

Den BuCon-Ehrenpreis 2016 für besondere Leistungen um den Con sowie die phantastische Gemeinschaft erhielt Markus Heitz. Die Laudatio dazu hielt Vorjahrespreisträger Bernhard Hennen.

Den BuCon-Ehrenpreis 2016 für sein Lebenswerk erhielt der Leiter der Phantastischen Bibliothek Wetzlar Thomas Le Blanc. Die Laudatio dazu hielt der Autor Kai Meyer.

Seit vielen Jahren zur Tradition geworden, wurde auch in diesem Jahr der DPP in 8 Kategorien (eine Kategorie weniger, da diese in diesem Jahr gestrichen worden war) verliehen.

Allen Preisträgern gelten mein Dank und meine Anerkennung.

Als Appetizer für all diejenigen, die nicht am Event teilnehmen konnten, einige Impressionen vom Con.

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Fotos Copyright © 2016 by www.geissterspiegel.de. Bei schriftlicher Anfrage Nutzung der Bilder möglich. Auch im hochauflösendem Format vorhanden.

(wb)

2 Responses to Der 31. BuCon 2016 – ein kleiner Rückblick

  • Wobei der DPP ja im nächsten Jahr wohl nach Oberhausen wandern wird.
    Aber das soll im Rückblick erstmal nicht wichtig sein. Die Veranstaltung war toll und den 14.10.2017 habe ich für nächstes Jahr schon notiert.

  • Paule sagt:

    Joah! Lese gerade den ersten Fantasy KM von Herrn Röder.
    Feine Ironie ohne die Mayschen Frömmeleien. Viel Abenteuer und magisches.
    Ein weiterer Autor zur alternativen Fortführung. Bravo!

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