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Storys

Im fernen Westen – Feurige Kohlen 6

Feurige Kohlen
Kapitel 6

Bald darauf traf die Antwort Howards von Vancouver ein, welche den Befehl erhielt, dass Max und Otto mit etwa fünfzig Ruderern und einigen Führern und Dolmetschern in sechs Kähnen verschiedene Handelsgüter und Lebensbedürfnisse nach Fort Bute bringen sollten, welches damals der äußerste Handelsposten der Company in dieser Richtung der Felsengebirge war. Die Kähne, deren man sich dazu bediente, waren aber nicht von Birkenrinde erbaut, wie die auf der Ostseite der Felsengebirge üblichen, sondern sogenannte Einbäume, nämlich aus einem einzigen Stamm der weißen Zeder ausgehöhlt und durch Sperrhölzer, welche oben am Rande des Kahns angebracht waren, gesprießt. Sie wurden mittels hohler Schaufelruder von etwa fünf Fuß Länge fortbewegt, und fasste jedes neun Mann und eine Last von etwa dreißig Zentnern in Waren. Max befehligte die Weiterlesen →

Im Goldlande Kalifornien 8

Sophie Wörishöffer
Im Goldlande Kalifornien
Fahrten und Schicksale Gold suchender Auswanderer
Zeitgemäß gekürzt von A. Flügel um 1930

Kapitel 3 – Teil 2

Schon lange vor Tagesanbruch ging durch das Dorf ein Treiben, das sich in unbestimmbaren Lauten äußerte, dem man aber die allgemeine Geschäftigkeit anmerkte. Eilende Schritte huschten vorüber, scharfe Instrumente kratzten und sägten an festen Gegenständen. Man trug Lasten und sprach in leisem Ton miteinander. Dazwischen klang das Weinen der Frauen.
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Der Teufel auf Reisen 12

Carl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Erster Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Drittes Kapitel – Teil 10
Faust und Gretchen

Zwei Stunden später führte beide der Eilzug in die Heimat zurück. Die Komödie »Faust und Gretchen« war zu Ende, die Zuschauer verließen das Haus. Es war bereits Mitternacht, als Papa Pilz, seine Tochter am Arm, durch die öden Straßen schritt.

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John Tanner – Das Leben eines Jägers 17

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Siebenzehntes Kapitel

Als ich zum Kontor am Moosefluss unterwegs war, erfuhr ich, dass einige Weiße aus den Vereinigten Staaten dorthin gekommen wären, um mehrerlei für Leute einzukaufen, welche sich damals gerade im Dorf der Mandan aufhielten. Ich bedauerte sehr, dass sich mir keine Gelegenheit bot, meine Landsleute zu sehen. Da man mir Weiterlesen →

Der Freibeuter – Der raubende Graf Teil 2

Der Freibeuter
Erster Teil
Kapitel 11.2

Schweigend sahen die Müßigen, wie die Arbeitenden, in die Nacht und das Meer. Das gewaltige Sausen des Sturmes machte alles Reden überflüssig, und nur die nächste Umgebung des Steuermanns horchte dann und wann seinen bedeutungsschweren Worten, die wie die Orakelsprüche der Pythia einzeln, abgerissen und von den grellen Farben einer sinnverwirrenden Seherkraft angeschauert, und mehr für sich als für andere gesagt, aus seinem greisen Munde hervorquollen.

»Wenn wir so forttreiben«, sagte er, »so schmettert uns der Sturm in einer Stunde an die schonischen Felsen. Weiterlesen →