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Storys

John Tanner – Das Leben eines Jägers 35

John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree

Fünfundreißigstes Kapitel

Da die Versammlung sich bald trennen wollte, lud mich Gouverneur Caß ein, mit ihm zu speisen, und mehrere Gentlemen wollten mit mir zechen. Als ich vom Tisch aufgestanden war, hatte ich Mühe, meine Hütte wieder zu erreichen. Einige Tage später sagte mir der Dolmetscher, der Gouverneur wäre begierig gewesen, zu sehen, bis zu Weiterlesen →

Der bayerische Hiesel – Teil 13

Der-bayerische-HieselFriedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht

Schlechte Bedienung

Am nämlichen Nachmittag saß Hiesel mit 3 Kameraden im Wirtshaus zu Schnerzhofen, mit Kartenspiel beschäftigt, und äußerst vergnügt, weil er nun durch die Wachsamkeit des Trüffelhundes mehr als sonst gegen jede Gefahr geschützt zu sein glaubte.

Da fügte es sich, dass der Jäger vom Wald, Leonhard Schenk, in Dienstverrichtungen am Wirtshaus vorüberging. Kaum bemerkte ihn Hiesel mit seinen Luchsaugen, als er ihm sogleich einen Wildschützen nachschickte, der ihn Weiterlesen →

Der Burggeist

Die-Geister-Erstes-BuchChristoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Erster Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2015

Der Burggeist
(nach einer Volkssage)

Im Jahr 1688 ging ein armer Schuhmacher in F . . . . g in das benachbarte Städtchen S . . . Sein Weg führte ihn dicht vor den Ruinen eines alten Schlosses vorbei, von welchem er schon so viele abenteuerliche und seltsame Dinge hatte erzählen hören. Er beschloss also dieses merkwürdige Gebäude her dieser Gelegenheit etwas genauer Weiterlesen →

Xaver Stielers Tod – Kapitel 8

Xaver-Stielers-TodRobert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin

Achtes Kapitel

Gedrückt und wortkarg saß die kleine Gesellschaft ein paar Minuten lang in gespanntem Warten. Einmal nur erhob sich Hanna und ging zur Tür, um von dort aus das elektrische Licht anzuzünden. Die Dämmerung, die sich erst ganz leise in den Raum hereinschlich, schien sie zu bedrücken. Aber auch die von oben herab flutende Helle machte die Stimmung nicht froher.

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Der Teufel auf Reisen 30

Der-Teufel-auf-Reisen-Zweiter-BandCarl von Kessel
Der Teufel auf Reisen
Zweiter Band
Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem Jahr 1870
Sechstes Kapitel – Teil 5
Die Familie Purps

Als Heidenreich fort war, warf sich Schwefelkorn aufs Sofa und begann fürchterliche Gesichter zu schneiden.

»Was haben Sie denn?«, fragte der Doktor.

»Was ich habe? Ich ärgere mich, dass ich so ein dummer Teufel bin. Was Ihr Menschen gut nennt, nennen wir Weiterlesen →