Xaver Stielers Tod – Kapitel 10
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Zehntes Kapitel
Germelmann ging in seinem Amtsraum gedankenvoll auf und ab. Es war am Vormittag nach seinem amtlichen Besuch in der Villa Rainer. Der Morgen war von ihm bereits eifrig benutzt worden, um tunlichst in der Untersuchung weiter zu kommen, die der Fall Stieler ihm gebracht hatte. Kommissar Bauer war nach einer kurzen Besprechung zwischen den beiden Beamten von ihm beauftragt worden, das gestern ungefragt Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 37
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Siebenundreißigstes Kapitel
Ich hielt mich nur kurze Zeit bei der Ottawaniederlassung Waw-gun-nuk-kiz-ze auf. Dort sah ich wohl ein , dass die Weiterreise in einem Kanu, welches von allen Seiten Wasser einließ und sehr gebrechlich war, unmöglich sei und kaufte daher ein neues, für welches ich achtzig Dollar zahlte. Mehrere meiner Bekannten unter den Ottawa Weiterlesen
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 11
Der durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.
Pamfili als Pudel
ganz schwarz, mit weißen Ohren und gelben Pfoten. Hätte mich die alte Hexe in einen Fanghund verwandelt anstatt in einen Pudel, ich würde sie in Stücke zerrissen haben, wenn sie nicht bissfest gewesen wäre. So aber lief Weiterlesen
Der bayerische Hiesel – Teil 15
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
List und Notwehr
Weit und breit zeigte sich keine Spur einer Streife, und Hiesel ärgerte sich gewaltig, durch sein blindes Vertrauen auf die Warnung des Trüffelhundes nicht bloß die volle Befriedigung seiner Rachsucht gegen Laner, sondern auch den Glauben seiner Kameraden an die Kunst des Vorhersagens nahender Gefahr verloren zu haben.
Elf seiner Kameraden entließ er also mit dem Auftrag, einen Jagdzug in die Grenzforste zu machen. Er selbst aber, vom schnellen Marsch ermüdet, beschloss, auf den Krauthöfen, eine Einöde Gräflich-Fuggerisch-Dietenheimischen Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 9
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Neuntes Kapitel
Wortlos bewegte sich der kleine Zug durch den Garten. Der Lichtkegel, der aus der Lampe strahlend hervorkam, glitt über den Kies der Wege, das Grün des Rasens, das Laub der Büsche dahin, holte sie für einen Augenblick aus der toten Dunkelheit hervor und ließ die rasch Auferweckten ebenso schnell wieder zurücksinken in das Grab der nächtlichen Finsternis, die dem geblendeten Auge jetzt noch um vieles tiefer schien. Am Ende des Weges Weiterlesen
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