Allerhand Geister – Auf dem Lichtenfels – Teil 1
Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876
Auf dem Lichtenfels – Teil 1
Eine Festungsgeschichte
Der Lichtenfels ist ein altes Bergschloss, das nach dem Absterben seiner ursprünglichen Besitzer, aber schon vor unvordenklichen Zeiten, an den Landesherrn fiel. Seitdem gilt er, vielfältig aus- und umgebaut, für eine kleine Festung, wohin man in unruhigen Zeiten die Schätze und Archive brachte und wo die Staatsverbrecher ein sicheres Unterkommen fanden. Von ihrer Uneinnehmbarkeit war Weiterlesen
Neue Gespenster – 5. Erzählung
Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil
Fünfte Erzählung
Die vertrocknete Hand eines Missetäters
Einer meiner Kameraden, der sich durch Mut und kalte Entschlossenheit auszeichnete, hatte vor mehreren Jahren die R…sche Torwache zu K…
Der raue Novembertag floh mitunter den Freuden einer genügenden Lektüre dahin. Spät gegen die Weiterlesen
Neue Gespenster – 4. Erzählung
Samuel Christoph Wagener
Neue Gespenster
Kurze Erzählungen aus dem Reich der Wahrheit
Erster Teil
Vierte Erzählung
Erscheinung einer ins Fegefeuer zurückgesandten Wiener Seele
Die schöne Aurora von Königsmark hatte im Jahr 1692 eben den späteren Marschall von Sachsen Moritz geboren, als Kurfürst August II. sich ihren süßen Tändeleien entriss und dem Ruf der Ehre nach Ungarn folgte, wo das kaiserliche Heer gegen die Türken focht.
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Schauernovellen 3 – Die Seele des Fegefeuers
Ferdinand Kleophas
Schauernovellen Band 2
Verlag Franz Peter, Leipzig 1843
Die Seele des Fegefeuers
Was kümmern mich Verzweiflung, Schande und Tod? Was der Zorn eines beleidigten Herrn? Was kümmern mich Gefangenschaft und Elend? Wenn ich für dich, mein süßer Freund, dies alles dulde?
Diese Törichte belästigt mich mit ihrer Liebe.
Seit sechs Jahren hatte Heinrich den Ort seiner Geburt nicht gesehen.
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Allerhand Geister – Eine dunkle Macht – Teil 5
Allerhand Geister
Geschichten von Edmund Hoefer
Stuttgart. Verlag der I. G. Cotta’schen Buchhandlung. 1876
Eine dunkle Macht – Teil 5
Ein junger Arzt hat in solchem Fall weniger zu säumen, als jeder ältere, dessen Praxis schon eine ausgebreitete und dessen Ruf bereits ein gesicherter ist, und ich eilte daher auch nach raschem Abschied davon, der Stadt zu und, weil es der kürzeste Weg war, wie neulich über den Wall, gegen die Klosterpforte. Grade da ich dieselbe passierte, sah ich nur ein paar Schritte vor mir, in der Mitte der schmalen Straße, eine Frauengestalt, in der ich sogleich diejenige zu erkennen glaubte, welche Weiterlesen
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