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History & Abenteuer

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 7. – 10. Bändchen – Kapitel II

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Siebentes bis zehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

II. Wie die Unglücklichen zuweilen den Zufall für die Vorsehung halten

»Nun, Madame«, sagte von Winter, als die Königin ihre Dienerin entfernt hatte.

»Nun, was ich vorhergesehen hatte, geschieht, Mylord.«
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Die Sternkammer – Band 4 – Kapitel 10

William Harrison Ainsworth
Die Sternkammer – Band 4
Ein historischer Roman
Christian Ernst Kollmann Verlag, Leipzig, 1854

Zehntes Kapitel

Die beiden Freilassungsbefehle

Am Schluss der Verhandlung bemerkte man, dass Jakob lächelte. Buckingham, der sich seinem Stuhl genähert hatte, wagte zu fragen, woran sich Seine Majestät ergötze.

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Ein Ostseepirat Band 2 – Kapitel 6

Carl Schmeling
Ein Ostseepirat
Historischer RomanZweiter Band

VI. Eine Sinnesänderung

Der Major von der Grieben hatte sich in sein Schicksal ergeben. Er war darauf gefasst, Unannehm­lichkeiten zu erfahren, hoffte jedoch auf eine standes­gemäße und rücksichtsvolle Behandlung.

Solange er sich in dem Schiff befand, sollte er sich auch nicht getäuscht haben. Die Mitglieder der Kommission, wie der Führer des Ersteren, benah­men sich höflich gegen ihn. Man tat, als sei er ein Passagier des Fahrzeugs.

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Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 7. – 10. Bändchen – Kapitel I

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Siebentes bis zehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

I. Mazarin und Madame Henriette

Der Kardinal stand auf, um die Königin Henriette zu empfangen. Er begegnete ihr mitten in der Galerie vor seinem Kabinett.
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Bill Hammer – Teil 4

Otto Ruppius
Bill Hammer
Episode aus dem Bürgerkrieg in Missouri
Aus: Die Gartenlaube Nummer 6 bis 9, 1862

Starr die Augen vor sich gerichtet, eilte er der Stadt entgegen. Der Wind umtoste ihn, aber er schien es kaum zu fühlen und griff nur mechanisch dann und wann nach dem Kopf, um seinen Hut fester darauf zu drücken. Da umbog er das letzte Gebüsch. Mit einem einzigen hastigen Blick schien er jede Einzelheit des vor ihm liegenden Bildes erfassen zu wollen. Die letzten vier, etwas abgesondert stehenden Häuser der langen Straße bildeten einen rauchenden, schwarz gebrannten Trümmerhaufen. Sonst schien in der Doppelreihe der übrigen Gebäude nichts beschädigt zu sein. Nach diesen zerstörten Wohnungen aber richtete der Knabe mit einem schluchzenden Laut Weiterlesen