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History & Abenteuer

Die drei Musketiere – Zwanzig Jahre danach – 11. – 14. Bändchen – Kapitel XXIV

Alexandre Dumas
Zwanzig Jahre danach
Elftes bis vierzehntes Bändchen
Fortsetzung der drei Musketiere
Nach dem Französischen von August Zoller
Verlag der Frankh’schen Buchhandlung. Stuttgart. 1845.

Kapitel XXIV. Mazarin in Pierrefonds

Nach Verlauf von zehn Minuten erschien Aramis, den Grimaud schnell benachrichtigt hatte, mit acht bis zehn Edelleuten. Er war ganz strahlend und warf sich seinen Freunden um den Hals.

»Ihr seid also frei, Brüder, frei ohne meine Hilfe? Ich habe also trotz meiner Bemühungen nichts für euch tun können?«

»Beruhigt Euch darüber, teurer Freund; aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es gibt noch genug zu tun.«
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Die Kreuzfahrer – Erster Band – 6. Kapitel

Felix Dahn
Die Kreuzfahrer
Erzählung aus dem 13. Jahrhundert
Verlag Otto Janke, Berlin, 1884
Erster Band, Erstes Buch
Am Saum der Wüste
Sechstes Kapitel

»Heil euch tapferen Männern mit dem schwarzen Kreuz auf dem weißen Mantel!«, rief Friedmuth begeistert. »Groß ist euer Ruhm bei Christen und Heiden. Oft habe ich euch bei der Arbeit gesehen: am Bett der Pestkranken in eurem Haus zu Akkon oder auf glühenden Wüstenwegen als Begleiter der Pilger, im Kampf mit zehnfacher Übermacht!«

»Doch erst seit Herr Hermann sie führt, kommen die deutschen Herren zu dem längst verdienten Ansehen: Der Papst hat sie neuerdings den Templern und Hospitalitern gleichgestellt.«

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Das schwarze Schiff – Kapitel 7

Beadle’s Half Dim Library
John S. Warner
Das schwarze Schiff
Kapitel 7

Abenteuer an Land

Am Morgen nach den zuletzt geschilderten Ereignissen konnte man schon früh drei Männer sehen, die auf der Suche nach jemandem zu sein schienen, den sie jederzeit treffen konnten. Sie waren in die Uniform der britischen Marine gekleidet und bewegten sich in jener eigentümlichen Weise, die für den typischen alten Seebären charakteristisch ist. Sie waren so gut getarnt, dass sie ohne die verräterische Stimme von Ronald und den ungestümen Humor von Conway als Fremde im Land durchgegangen wären. Ihr Begleiter war kein anderer als Leutnant Merton.

»Haltet die Augen offen, denn ihre Vorposten können nicht weit sein, und ich möchte ihnen nach Möglichkeit aus dem Weg gehen. Weiterlesen →

Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 12. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Zwölftes Kapitel

Der Mutter letzte Krankheit

Der Herbst des Jahres 1863 war herangekommen. Will hatte sich, obwohl noch nicht ganz achtzehn Jahre alt, zu einem stattlichen, kräftigen und athletisch gebauten jungen Mann entwickelt. Unsere älteste Schwester Julia war seit dem verflossenen Frühjahr an einen Mr. J. A. Goodman verheiratet.

Die Lebenskräfte unserer armen Mutter aber waren von Tag zu Tag schwächer geworden. Wir, die wir stets um sie waren, hatten uns kaum Rechenschaft darüber gegeben, Will aber war aufs Höchste bestürzt über die Veränderung, die sich während der wenigen Monate Weiterlesen →

Catherine Parr Band 1 – Zweites Buch – Kapitel 2

Luise Mühlbach
Catherine Parr
Zweites Buch
Historischer Roman, M. Simion, Berlin 1851

II. Die Folgen eines Fliegenstichs

Wie süß diese Lust, wie balsamisch und weich! Welche Wonne, auf dem tänzelnden Ross über das samtene Grün dieser Wiese zu eilen und dann im Schatten der hohen, gewaltigen Eichen zu rasten, um dem Gesang der Vögel zu lauschen, die aus dem dichten Geäst ihr geschwätziges Vergnügen in die Welt hinausrufen! Und wie sie jetzt am Ufer eines Baches reiten, dessen spiegelklares Wasser mit leisem Murmeln dahinplätschert, und wie sie mit angehaltenem Atem den Rehen lauschen, die dort oben aus dem Dickicht des Waldes auf die nach tausend Wohlgerüchen duftende Wiese hinausgetreten sind und wie sie dem Gesang der Vögel und dem Rauschen der Quelle zu lauschen scheinen!

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