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Phänomene und Legenden

Schwäbische Sagen 5

Schwäbische-Sagen

Der Schlossbuckel bei Schlat
Mündliche Überlieferung aus Schlat

Zwischen Schlat und Eschenbach auf dem sogenannten »Schlossbuckel« stand ehedem ein Schloss, das den Edlen von Zillenhardt gehörte und das mit großen Schätzen versunken sein soll. Nächtlicher Weile aber steigt es zu Zeiten wieder herauf und ist dann schon von verschiedenen Menschen gesehen worden.
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Sagen- und Märchengestalten – Die Pugen

Sagen- und Märchengestalten sowie Geister-, Wunder- und Aberglauben des deutschen Volkes
Mit Erzählungen von Begebenheiten der Vorzeit, die den Glauben an eine Geisterwelt förderten, Berlin, Verlag von Burmester & Stempell,1874

Die Pugen

Unter den boshaften Werken, die den Hausgeistern schuldgegeben wurden, war auch der Weichselzopf, eigentlich Wichtel- oder Gütchenzopf genannt.

In stiller Nacht, wenn Tier und Menschen ruhten, schlichen die schalkhaften Kobolde durch Stall und Schlafkammer, ließen sich unhörbar nieder und flochten den Tieren Schwanz und Mähne, den Menschen das Haupthaar zu einer Weiterlesen →

Sagen- und Märchengestalten – Die Heinzelmännchen

Sagen- und Märchengestalten sowie Geister-, Wunder- und Aberglauben des deutschen Volkes
Mit Erzählungen von Begebenheiten der Vorzeit, die den Glauben an eine Geisterwelt förderten, Berlin, Verlag von Burmester & Stempell,1874

Die Heinzelmännchen

Eine gute Zeit war es für die Hausfrauen, als noch die gemütlichen Heinzelmännchen in stiller Nacht die sämtlichen Haus- und Küchengeschäfte besorgten, säuberten, fegten, bürsteten, waschen, scheuerten und mit Nadel und Schere sogar Arbeiten verrichteten, zu denen menschliche Hände zu ungeschickt waren.

Eines ist allen gemeinsam, ob sie als stille Hausgeister im verborgenen Kämmerlein walten oder als Polierer in den Weiterlesen →

Schwäbische Sagen 4

Schwäbische-Sagen

Die weißen Fräulein in Neubulach
Mündliche Überlieferung aus Neubulach

In der Nähe des Pfarrhauses zu Neubulach liegen die Reste eines alten Schlosses, auf die später ein Haus gebaut worden war. In diesem Haus gehen zwei Fräulein um, zeigen sich alle sieben Jahre zur Adventszeit und singen. Eine Tochter des Hauses hätte sie einmal erlösen können. Es fehlte ihr aber der Mut dazu.
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Rübezahl – Wunderlicher Kornhandel

Rübezahl
Der Berggeist des Riesengebirges
Sagen und Schwänke neu erzählt nach R. Münchgesang
Wunderlicher Kornhandel

Aus Böhmen kam einmal ein schwer beladener Wagen über das Gebirge. Das Bäuerlein trieb die Pferde an, denn es lag ihm daran, die Höhe zu gewinnen, dann hatte er leichteres Fahren. Da gesellte sich Rübezahl zu ihm, wie ein Viehhändler gekleidet, und fragte ihn, was er geladen habe.

»Korn«, sagte der Bauer, »das will ich in Schmiedeberg verkaufen.«

Rübezahl fragte hierauf, was es kosten solle, er sei auch nicht abgeneigt, Korn zu kaufen.
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