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Spannungswelten

Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 6 – Kapitel 3

Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Sechste Episode
Die Ritter des Chloroform

Drittes Kapitel
Nach New York

Seit dem Verschwinden von M. Bondonnat verfielen die prächtigen Gärten, die er in Kérity-sur-Mer geschaffen hatte, in einen beklagenswerten Zustand brachliegender Ländereien.

Inmitten dieser Trostlosigkeit verbrachten zwei junge Mädchen ihre Tage in Verzweiflung und Tränen.

Frédérique und Andrée wollten aus einer Art Aberglauben das Haus nicht verlassen, in das das Unglück hereingebrochen war, gerade, Weiterlesen →

Der Detektiv – Band 30 – Der Stern von Siam – Kapitel 4

Walter Kabel
Der Detektiv
Band 30
Kriminalerzählungen, Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1920
Der Stern von Siam

4. Kapitel
Unser Versteck

Wir hatten es nun behaglich. Wir saßen eng beieinander, rauchten und hatten auch nicht über Mangel an frischer Luft zu klagen, denn Jobster ließ den Deckel des Kessellochs etwas offen.

»Dass in diesem Eisenzylinder jemand steckt, darauf kommt so leicht niemand«, erklärte er. Wir erfuhren nun auch, weshalb er als blinder Passagier auf dem STERN VON SIAM reiste.

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Das Astoria-Abenteuer – Teil 3

Max Felde
Das Astoria-Abenteuer
Nach den zeitgenössischen Aufzeichnungen von Washington Irving erzählt
Illustriert von L. Berwald
Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, Berlin, Leipzig. Stuttgart, Berlin, Leipzig. 1912

Angenehme und unangenehme Überraschungen
Kriegsbeil und Friedenspfeife

Am anderen Morgen verabschiedete sich John Colter. Er wünschte den Reisenden alles Glück. Mr. Hunt und die Teilhaber bedankten sich wiederum herzlich für manchen wohlgemeinten Rat und drückten ihm warm die Hand.

Dann ging es unter harter Arbeit, aber frisch und munter, ohne dass ein nennenswertes Ereignis die Fahrt unterbrochen hätte, den Fluss hinauf.

Am 28. April erreichte man den Platte River. Auf einer Insel, die nun im voll hervorgebrochenen Frühlingsgrün lag, wurde geankert und gelagert.

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Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 13

Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 2, Teil 8

Dann noch etwas anderes, was dem Leser ebenfalls nur angedeutet werden kann.

In derselben Nacht, welche diesem Tage folgte, öffnete sich in der dritten Etage eines Hauses, dessen Eingang in der Bedford Street lag, das Fenster eines Hinterzimmers. Ein Mensch bog sich heraus, blickte in den dunklen Hof hinab und sah zu dem finsteren Himmel hinauf, und dann kam eine Hand zum Vorschein und tastete seitwärts nach dem Blitzableiter, und im nächsten Augenblick hing an diesem Blitzableiter zwischen Himmel und Erde die Gestalt eines dunkel gekleideten Mannes, der wieder im nächsten Moment mit der Gewandtheit eines Affen den Blitzableiter emporkletterte, und als er das Dach erreicht hatte, verwandelte sich der Affe in eine Katze, denn mit der Geschicklichkeit einer solchen setzte er seinen Weg auf dem Dache fort, und da gab es kein Hindernis, welches er nicht durch Springen oder Kriechen zu überwinden gewusst hätte.
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Die Abenteuer eines Amsterdamer Dieners

George Barton
Berühmte Detektivgeschichten
Die Abenteuer eines Amsterdamer Dieners

Fast dreihundert Jahre bevor Arthur Conan Doyle den fiktiven englischen Detektiv Sherlock Holmes erschuf, lebte ein Magistrat in Amsterdam, der ebenso viele erstaunliche Heldentaten vollbrachte wie Holmes. Er war nicht nur klug, sondern auch gerecht und durchstreifte oft die nächtlichen Straßen der malerischen Stadt, um sicherzustellen, dass allen gleiches Recht zuteilwurde.

Dieser Mann war Ploos van Amstel.

Er war wohlhabend, kultiviert und besaß eine Bibliothek, die zu jener Zeit ein Statussymbol war. Er verbrachte viele Stunden dort, rauchte seine langstielige Pfeife und schaute durch die kleinen Fensterscheiben auf die Inseln, die Kanäle und die zahllosen Windmühlen, die Amsterdam zu einer der malerischsten Städte der Welt machten. Er hatte miterlebt, wie die Stadt sich von einem Fischerdorf zu einer großen Stadt entwickelte, mit Schiffen, die durch die Zuiderzee in alle Himmelsrichtungen segelten.

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