Interessante Abenteuer unter den Indianern 70
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Abenteuer einer indianischen Frau
Das Leben einer indianischen Frau, und wenn sie auch die Lieblingsfrau des größten Häuptlings wäre, ist immer mit Mühe und schwerer Arbeit verknüpft. Die Männer scheuen die größten Anstrengungen im Krieg und auf der Jagd nicht, aber irgendetwas, das regelmäßiger Arbeit gleich sieht, verabscheuen sie. Das Ausschöpfen der Kanus, das Aufbauen der Hütten, das Zurichten der Tierhäute und die Kultivierung des Bodens sind Arbeiten, welche den Weiterlesen
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 14. Blatt
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871
Eulenspiegel macht die Kranken im Hospital in Nürnberg ohne Arznei gesund.
u einer anderen Zeit kam Eulenspiegel nach Nürnberg und gab sich für einen Wundarzt aus, weil er auf diese Weise am leichtesten betrügen konnte. Hier schlug er an den Straßenecken große Zettel an, mit der Nachricht, dass ein gelehrter Wundarzt daselbst angekommen sei. Wer krank sei, solle zu ihm kommen, er könne alle kurieren. Nun war das Hospital daselbst voll von Kranken, und der Spitalmeister wäre dieselben gern los gewesen, um sie als gesund entlassen zu können. Er ging deshalb sogleich zu dem Wunderdoktor und bat ihn, dass er doch in das Hospital kommen und seinen vielen Kranken helfen möchte.
Interessante Abenteuer unter den Indianern 69
John Frost
Interessante Abenteuer unter den Indianern
Erzählungen der merkwürdigsten Begebenheiten in den ersten indianischen Kriegen sowie auch Ereignisse während der neueren indianischen Feindseligkeiten in Mexiko und Texas
Der Skalpiertanz
Der Skalpiertanz, sagt Herr Catlin, wird als Feier eines Sieges abgehalten. Unter den Sioux, wie ich während meines Aufenthaltes unter ihnen kennenlernte, wird er bei Nacht getanzt, beim Schein der Fackeln und gerade vor dem Schlafengehen. Wenn eine Kriegsabteilung von einem Kriegszug zurückkehrt und die Skalps ihrer Feinde mit nach Hause bringt, so tanzen ihn die Krieger fünfzehn Nächte hintereinander. Sie erzählen dabei die übertriebensten Prahlereien von ihrer Tapferkeit im Krieg, indem sie ihre Kriegswaffen in den Händen schwingen. Eine Anzahl Weiterlesen
Bau und Einrichtung von Burgen im Mittelalter – Teil I
I. Die Herrenburg
1. Die Vorburg
Dynasten
Die Herrenburgen waren die Sitze der Landesfürsten oder Dynasten.
Zu den Dynasten gehörten anfänglich die Grafen, welche bei dem Verfall der alten Gauverfassung in den Besitz eigener, ihnen untertäniger Landgebiete mit verschiedenen Hoheitsrechten gelangten, und später die Herren oder Barone, welche so wie nun auch die Grafen mit großen Lehensgütern begabt wurden. Die Grafen und Barone bildeten als Herrenstand den hohen Adel und die Mittelstufe zwischen den Fürsten und den bloßen Rittern. Der Titel Baron wurde erst gegen Ende des 12. und im 13. Jahrhunderts üblich. Als er jedoch im 16. Weiterlesen
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern – 13. Blatt
Till Eulenspiegel in 55 radierten Blättern
von Johann Heinrich Ramberg, mit Text nach der Jahrmarkts-Ausgabe. Verlag C. B. Griesbach. Gera. 1871
Eulenspiegel wird wieder Arzt bei einem Kind in Peine.
s ist ein großes Vorurteil, welches leider viele Menschen und besonders die Landbewohner hegen, dass sie lieber von einem Quacksalber untaugliche Mittel für vieles Geld kaufen, als einen erfahrenen Arzt fragen und dessen Rat befolgen und dadurch den Kranken oft an den Rand des Grabes bringen.
So ging es auch zu Eulenspiegels Zeiten.
Kurz nach voriger Geschichte kam Eulenspiegel nach Peine im Stift Hildesheim. Hier ging er in ein Weiterlesen
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