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Literatur

The Death – Quarantäne

The Death – Quarantäne

Eigentlich wissen wir sehr wenig über die Himmelskörper, welche man am Firmament sehen kann. Asteroiden zum Beispiel entstammen aus einer Zeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren, als unser Sonnensystem entstand. Reste von ihnen gehen als Meteoriten auf der Erde nieder oder verglühen in der Erdatmosphäre und können als Sternschnuppen am Himmel beobachtet werden. Als am 2. März 2004 für die Sonde Rosetta die Mission, den Kometen 67P/ Tschurjumow-Gerassimenko zu erkunden, begann und die Sonde nach mehreren Swing-By-Manövern im September 2008 beziehungsweise im Juli 2010 spektakuläre Bilder von den Asteroiden 2867 Štein und 21 Lutetia auf die Erde funkte, ahnte noch keiner, unter welchen Bedingungen die Landung auf dem Kometen 67P im November 2014 erfolgte. So ungewiss dabei die Umstände waren, so ungewiss ist es sicherlich auch, welche Auswirkungen ein Meteoriteneinschlag auf der Erde haben könnte. Vielleicht ein solches Szenario, welches der Autor John W. Vance in The Death – Quarantäne aufgreift.
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Die Götter des Imperiums

Die Götter des Imperiums

Um die Gründung des römischen Imperiums ranken sich viele Mythen. Archäologen fanden im Bereich des Palatin Spuren menschlicher Siedlungen, deren Alter man circa 750 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurückdatieren kann. Dies kommt der Legende sehr nah, dass Rom am 21. April 753 v.Chr. gegründet wurde und in Rom und Umgebung an diesem Tag traditionell das Pariliafest zu Ehren der Gottheit Pales, Schutzpatron der Hirten und Herden, gefeiert wurde. Das Fest, das im Grunde genommen ein Reinigungsritual für Hirten, Tiere und Ställe war, wurde zuerst von den frühen römischen Königen, später durch den Pontifex maximus gefeiert. Die Vestalinnen eröffneten das Fest mit dem Verteilen von Stroh sowie von Asche und Blut von Opfertieren. Dem folgten ein Reinigungsritual, die Salbung sowie das Schmücken der Herden und Ställe zusammen mit dem Anbieten einfacher Nahrungsmittel. Die Zelebranten sprangen dreimal über ein Feuer, um die Reinigung zu vollenden. Ein Festmahl unter freiem Himmel beendete das Fest.
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Robert der Teufel – Kapitel 5

Robert der Teufel und die höllischen Fanghunde
Eine schauderhafte Teufels-, Hexen-, Räuber- und Mördergeschichte um 1860

Kapitel 5 – Das Paradies

Eine Stunde südlich der Hauptstadt Arles erhebt sich ein großes Felsengebirge, auf dessen Scheitel ungeheure und undurchdringliche Wälder liegen. Am Fuße dieses Gebirges hatte sich Robert einen prächtigen Wintergarten anlegen lassen, den er das Paradies nannte, eine halbe Stunde lang und eben so breit, mit Wänden und gewölbter Decke von venezianischem Glas auf schlanken Randsäulen von Erz. In diesem Wintergarten befanden sich Orangen-, Zitronen- und Dattelbäume, Palmen, Ziersträucher, die schönsten Blumen aller Art, kleine Wasserfälle, Springbrunnen, auf denen goldene Kugeln im Sonnenlichte funkelnd auf- und abhüpften, zierliche Statuen aus weißem Marmor, Irrgänge, kurz alles, was das Auge ergötzen konnte. Am Eingangstor verkündeten goldene Buchstaben auf einer Weiterlesen →

Captain Concho – Band 50

Bill Murphy
Captain Concho – Der Rebell aus Texas
Band 50
Das Vicksburg-Kommando

Western, Heftroman, Bastei, Köln, 66 Seiten, 1,70 €, Neuauflage, Titelbild von Ertugrul Edirne / Becker-Illustrators

Extra: Die Schlacht um Vicksburg: Das »Gilbratar des Mississippi« im Jahr 1863, Teil 1

Kurzinhalt:
Die Union zieht eine gewaltige Streitmacht zusammen. Grant holt zum entscheidenden Schlag gegen Jackson aus! General Johnston, Kommandeur des Armeekommandos West der Konföderierten, bleibt nur eine Hoffnung: General Pembertons Weiterlesen →

Der Marone – Eine Zucker-Plantage auf Jamaika

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 1
Eine Zucker-Plantage auf Jamaika

Eine Zuckerplantage, und zwar eine der schönsten im Land der Quellen, ist das Gut Willkommenberg. Es liegt etwas weiter als anderthalb Meilen von der Montego Bay entfernt in einem breiten Tal zwischen zwei Bergrücken. Diese ziehen sich länger als eine Viertelmeile parallel nebeneinander hin, wachsen allmählich in die Höhe und laufen zuletzt zu einer Krümmung zusammen. An diesem Punkt erhebt sich plötzlich ein wirklicher Hügel, der ganz wohl den Namen verdient, wie er auf dem Gut genannt wird – Der Berg.

Beide Höhenzüge sind fast bis zum Fuß des Tales bewaldet, und die Wälder, die größtenteils aus glänzenden Pimentbäumen Weiterlesen →