Die Trapper in Arkansas – Band 1.10
Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Erster Teil – Treuherz
Kapitel 6 – Der Retter
Um dem Leser die Lage unserer zwei Jäger recht anschaulich zu machen, sehen wir uns genötigt, zu dem Häuptling der Comanchen zurückzukehren.
Kaum hatte Adlerkopf seine Feinde unter den Bäumen verschwinden sehen, als er behutsam aufstand, sich vorbeugte und horchte, um sicher zu sein, dass sie sich wirklich entfernt hätten. Sobald er sich darüber Gewissheit verschafft hatte, riss er ein Stück seiner Decke ab, mit welchem er den verwundeten Arm so gut wie möglich verband. Trotz seiner durch den Blutverlust verursachten Schwäche und der heftigen Schmerzen, welche er empfand, Weiterlesen
Curumilla – Zweites Buch, Kapitel 8
Gustave Aimard
Curumilla
Zweites Buch
Eine Abenteuergeschichte aus dem Jahr 1861
Kapitel 8 – Vor der Schlacht
Sobald man auf die Entfernung eines Kanonenschusses von der Hacienda gekommen war, gebot der Graf Halt!
»De Laville,« redete er den Capitain an, der an seiner Seite marschierte, »dringen Sie vor und besetzen Sie die Hacienda del Milagro militärisch. Wir wollen unser Hauptquartier dort aufschlagen.«
»Wozu solche Vorsichtsmaßregeln?«, fragte Belhumeur, »schenken Sie meinen Worten keinen Glauben? Don Rafaël und die Seinen werden sich freuen, Sie zu sehen und Sie mit offenen Armen empfangen.«
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Wolfram von Bärenburg – Teil 10
Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 10
Im Speisesaal
»Ihr führt ein behagliches klösterliches Leben, wie ich sehe«, sprach Wolfram höhnisch bei seinem Eintritt.
Die Äbtissin und alle Nonnen nebst der Novizenmeisterin sprangen erschrocken von ihren Stühlen auf.
»Wie? Ein Mann in unserm Nonnenkloster!«, rief die Äbtissin entsetzt aus, die Hände ringend.
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Geisterschloss Dohlenstein – Kapitel 6
Geisterschloss Dohlenstein
Abenteuer eines flüchtigen Pariser Studenten
Eine Geister- und Räubergeschichte
Kapitel 6 – Die Rettung
Eines Morgens begleitete Niklas Theodor bis an sein Bett. »Diesen Abend«, sagte er, «der Hauptschlag.«
»Wieso?«
»Du sollst es erfahren. Wisse vorerst, dass wir diesen Abend die Herren der Höhle sein werden.« Bei diesen Worten drückte er ihm die Hand, gab ihm ein Zeichen, sich nichts anmerken zu lassen, und kehrte, wie er sagte, zu seinem Herrn ins Dorf zurück.
Theodor durchwachte seine Schlafenszeit in größter Unruhe. Er zitterte bei dem Gedanken, dass das Vorhaben seines Freundes, Weiterlesen
Der Marone – Käthchen und Yola
Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 14
Käthchen und Yola
In einer dem Getöse und dem Geräusch der Küche am weitesten entlegenen Ecke des Herrenhauses von Willkommenberg befand sich eine kleine, aufs Reichste und Zierlichste ausgestattete Kammer. Das Licht fiel von zwei Seiten durch die mit Jalousien versehenen Fenster hinein, die, wenn sie geöffnet wurden, freien Zutritt auf einen kleinen Balkon gestatteten, der an der Außenseite vor jedem der Fenster angebracht war.
Eines der Fenster ging nach hinten hinaus, wo man den Hinterhof, einen Teil des Gartens und dabei den bewaldeten Abhang erblickte. Das andere gewährte den Blick auf die linke Seite des Hauses, wo die Zierbüsche sich bis zum Fuß Weiterlesen

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