Archiv

Literatur

Die Wächter von Avalon – Die Legende von Ýr

Die Wächter von Avalon – Die Legende von Ýr

Die Insel von Avalon, in vielen Geschichten und Legenden bekannt als die letzte Ruhestätte von Arthur, hat weder einen festen Standort noch eine feste Beschreibung in den literarischen Grundsätzen der Arthuriana. Geoffrey von Monmouths Historia Regum Britanniae (ca. 1136) ist die älteste erhaltene Arbeit, einschließlich der Verweise auf Avalon. Er nennt es Insula Avallonis, bezieht sich auf die angeblich heilenden Kräfte der Insel und behauptet, dass Artus’ Schwert dort geschmiedet wurde. Geoffrey bezieht sich auch auf Avalon in seiner Vita Merlini als die »Insel der Äpfel« (Insula Pomorum), einem Beinamen, welcher in den keltischen, griechischen, skandinavischen und mythologischen Traditionen tief verwurzelt ist und in denen häufig Äpfel magische Eigenschaften besitzen. Sowohl in Historia als auch in Vita wird Arthur nach Avalon gebracht, nachdem er sterblich verwundet worden war, in der Hoffnung, dass er auf der Insel geheilt wird. Untermauert wird die Theorie des keltischen Ursprungs von Avalon teilweise aus der folkloristischen Tradition rund um die Isle of Arran, im Firth of Clyde gelegen, und wurde häufig mit der Insel Weiterlesen →

Wolfram von Bärenburg – Teil 14

Wolfram von Bärenburg, genannt der Erzteufel
Der verwegenste Raubritter und schrecklichste Mörder, ein Scheusal des Mittelalters, von der Hölle ausgespien zum Verderben der Menschen
Eine haarsträubende Schauergeschichte aus den furchtbaren Zeiten des Faustrechts und des heimlichen Gerichts der heiligen Feme aus dem Jahr 1860
Kapitel 14

Das heimliche Gericht der heiligen Feme

In einer tiefen und großen Berghöhle stand auf einem langen, mit einem blutroten Tuch bedeckten Tisch zwischen zwei brennenden Kerzen ein Kruzifix mit einer Dornenkrone, an dessen Untersatz ein Totenkopf sich lehnte. Nahe zu seiner Linken lag ein unaufgeschlagenes Buch. In der Mitte von zwölf Freischöffen der heiligen Feme saß der Freigraf, die Weiterlesen →

Captain Concho – Band 66

Bill Murphy
Captain Concho – Der Rebell aus Texas
Band 66
Und wieder in Mexikos Hölle

Western, Heftroman, Bastei, Köln, 66 Seiten, 1,70 €, Neuauflage, Titelbild von Ertugrul Edirne / Becker-Illustrators
Kurzinhalt:
Ein Treck des Grauens durchzieht eine hitzeflirrende, tödliche Einöde. Erbarmungslos treiben Bandoleros ihre zu Tode erschöpften Gefangenen voran. Menschenleben bedeuten diesen mexikanischen Outlaws nichts. Erst recht nicht, wenn es sich um Gringos handelt – wie Captain Concho und Tom Mallison, der Yankeecolonel. Sollte einer von ihnen diesen mörderischen Marsch nicht durchhalten, wird er gnadenlos der Gluthölle der mexikanischen Wüste ausgeliefert. Weiterlesen →

Der Marone – Nach Willkommenberg

Thomas Mayne Reid
Der Marone – Erstes Buch
Kapitel 18

Nach Willkommenberg

Ungefähr eine halbe Stunde weiter auf dem Hauptweg kam das Eingangstor von Willkommenberg in Sicht. Dort waren keine Wohnung, nur zwei große steinerne Pfeiler mit einem Flügel aus starkem Mauerwerk auf jeder Seite und eine schwere Flügelpforte dazwischen.

Den bereits erhaltenen Weisungen zufolge konnte Herbert ganz gut wissen, dass dies der Eingang zu seines Onkels Pflanzung sei.
Weiterlesen →

Die Trapper in Arkansas – Band 1.12

Gustave Aimard (Olivier Gloux)
Die Trapper in Arkansas Band 1
Erster Teil – Treuherz

Kapitel 8 – Die indianische Rache

Die Lage der Amerikaner war höchst bedenklich.

Der Captain, den der still vorbereitete Angriff der Comanchen vollständig überrumpelt hatte, fuhr aus dem Schlaf in die Höhe, als sie, nachdem sie das vor dem Fort aufgestapelte Material in Brand gesteckt hatte, ihr entsetzliches Kriegsgeschrei erhoben.

Der wackere Offizier war aus dem Bett gesprungen, und obwohl ihn die rötliche Glut der Flamme einen Augenblick geblendet hatte, Weiterlesen →