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Literatur

Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland – Teil 6

Oskar Wächter
Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland
Stuttgart, Verlag von W. Spemann, 1882
Zweite Abteilung
Die Hexenprozesse
Erster Abschnitt
Das Hexenwesen

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts und in den folgenden zwei Jahrhunderten sehen wir in fast allen deutschen Ländern zahllose Scheiterhaufen errichtet, auf denen die beklagenswertesten Opfer der Justiz als Hexen und Zauberer verbrannt wurden.

Welche Verbrechen hatten sie verübt? Man beschuldigte sie, durch übernatürliche Mittel Menschen, Vieh, Saaten und Weinberge geschädigt sowie Krankheiten und Landplagen herbeigeführt zu haben. Dies alles sollten sie durch einen Bund mit dem Teufel vermocht haben.

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Die Bezwinger des Erdinneren – 1.04

Grigori B. Adamow
Die Bezwinger des Erdinneren
Aus dem Russischen
Erster Teil
Das außergewöhnliche Projekt
Kapitel 4
Das Land rüstet eine Expedition aus

In der Abenddämmerung des Aprils, als Moskau in einem sanften lila Dunst versank, erschien kurz eine Nachricht auf der Lichttafel des monumentalen Gebäudes der zentralen Regierungszeitung:

»Die Institute VEI und Maschinostroitelny haben die Detailplanung für das Projekt des Geologen Marejew abgeschlossen. Ein speziell konstruiertes Tiefbohrgerät wird mit einem dreiköpfigen Team unter der Leitung des Erfinders tief in das Innere der Erde vordringen. In einer Tiefe von fünfzehn Kilometern sollen thermoelektrische Batterien installiert werden, die die unterirdische Wärme in Strom umwandeln. Das Projekt von Genosse Marejew ist von großer staatlicher Bedeutung. Der Rat der Volkskommissare der UdSSR hat ein Regierungskomitee eingesetzt, das die Arbeiten zur Verwirklichung dieses Projekts überwacht. Der Bau des Hülle und der Ausrüstung für das unterirdische Kraftwerk wird den genannten Instituten sowie den besten Werken der UdSSR anvertraut. Die Frist beträgt zehn Monate.«

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Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs – Kapitel 3

Antonina Domańska
Die Geschichte des goldenen Saffianschuhs
Original: Historia żółtej ciżemki
Eine Erzählung aus der Zeit der Herrschaft von Kasimir IV. Andreas
Mit 11 Illustrationen

Kapitel 3: Bei den Gauklern

Die Prinzessin und die Teufel – Der Bauchredner – Herr Prot spendiert Bier – Margośka auf dem Seil – Wawrzek steht auf dem Kopf – Die Ziege Beksa und Grzegorz’ Peitsche – Warum die Wagenplane schepperte

Wawrzek schlug die Augen auf.

»Wo bin ich denn?«, rief er laut.

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Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt – Kapitel 3

Ralph Alexander, Serge Patrice
Wundersame Abenteuer zweier Scholaren durch die Welt

Zusammenfassung des bisherigen Geschehens

Im Jahr 1491 wird der Rektor der Universität Paris ermordet. Ein Student, Amaury de Preuilly-Montfort, wird zu Unrecht verhaftet. Um ihn in Verzweiflung zu stürzen, sucht der Feind seiner Familie – der Mörder seines Vaters und seines Bruders – ihn in seiner Zelle auf. Er teilt ihm mit, dass seine Mutter, die Schlossherrin von Touraine, in größter Gefahr schwebt, der sie nicht entkommen kann, wenn sie nicht gewarnt wird. Amaury, außer sich vor Sorge, schlägt seinen Peiniger nieder und schafft es, dank seines Klerikergewandes zu fliehen.

Kapitel 3
Gutes beginnt und Schlechtes endet

Im Schutz der durch das Feuer verursachten Verwirrung hatte sich Amaury davongemacht. Dank seines Gewandes hatte er das Weiterlesen →

Lars Engels – Dunkles Moor

Lars Engels – Dunkles Moor

Das Buch beginnt damit, dass ein erwachsener Mann, ein Jäger, der zusammen mit zwei Jungen auf der Pirsch ist, eine Hirschkuh angeschossen hat. Eigentlich hätte es ein perfekter Blattschuss sein sollen, doch der kleinere Junge hustete in dem Moment, als der Jäger das Tier ins Visier genommen und den Finger am Abzug hatte, sodass die Beute im letzten Moment hochschreckte und der Schuss das Tier nur am Hinterlauf traf.

Der Jäger schimpft den kleinen Jungen aus und kann gerade noch dem Impuls widerstehen, ihn auf der Stelle zu ohrfeigen.

Wenigstens ist aber die Verfolgung der verwundeten Hirschkuh von kurzer Dauer. Das Tier hat sich nur wenige Meter weitergeschleppt und ist auf einer Lichtung zusammengebrochen. Der Jäger zieht sein Messer aus der Lederscheide, als sie bei der verwundeten Hirschkuh angekommen sind, und winkt den kleineren Jungen zu sich. Er reicht dem Jungen den Griff voran den Hirschfänger und befiehlt ihm, das Tier damit zu töten.

Der Junge zögert, und der ältere Junge sagt, er sei für eine solche Tat noch zu jung. Aber der Jäger erwidert, das entscheide Weiterlesen →