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Al Capone – Band 33

Al Capone
Band 33
Das Geheimnis der Opiumhöhle

1. Kapitel
Unerwarteter Aufenthalt

Am Ende des letzten Heftes haben wir erzählt, wie Al Capone und Weller mit Klines Hilfe nach der Beerdigung O’Banions im Auto vom Friedhof entkamen. Sobald dies bemerkt wurde, machten sich Moran, Drucci und zwei weitere Revolverhelden, ebenfalls im Auto, auf die Verfolgung.

Es dauerte auch nicht lange, und sie entdeckten auf der Chaussee einen Wagen, der ebenfalls mit großer Geschwindigkeit fuhr.

Die Gangster gaben noch mehr Gas, um die Fliehenden unter allen Umständen einzuholen.

Unter ihren Sitzen hatten sie Maschinenpistolen und abgesägte Gewehre hervorgeholt, die sie nun in Anschlag brachten, entschlossen, den Flüchtigen eine Salve nachzuschicken.

Bald merkten sie, dass sie den voranfahrenden Wagen einholten; ihr Wagen war leichter und infolgedessen schneller.

Der Mann am Steuer trat noch einmal auf den Gashebel, um den Abstand zum fliehenden Wagen zu verringern.

»Wir sind zu dritt«, meinte Moran, »und sie sind nur zu zweit, die die Hände zum Schießen frei haben!«

»Ja, aber sieh mal, George!«, unterbrach ihn in diesem Augenblick Drucci. »Sieh doch mal, was für einen Wagen sie haben! Das ist der gepanzerte Wagen von Al Capone. Unsere Kugeln werden auf die Karosserie aufschlagen, ohne ihr zu schaden.«

»Das ist ja nicht möglich!«, versetzte der andere ungläubig. »Natürlich, ich gebe zu, der Wagen hat dieselbe Farbe wie Al Capones gepanzerter Wagen. Aber es kann nicht derselbe sein, denn Scarface hat ihn vor der Tür von Sbarbaro stehen lassen.

Er hat mir doch selbst gesagt, er habe seinen Chauffeur nicht mitgebracht und könne deswegen seinen Wagen nicht hinter dem Trauerzug herfahren lassen, wie es die anderen gemacht haben, die sich nach der Feier in ihre Wagen gesetzt haben.

Er hat mich sogar darum gebeten, ihn, Torrio und Weller in unserem Wagen mit zurückzunehmen. Das hätte ich selbstverständlich gern getan, denn wenn diese Kerle erst einmal in unserem Wagen gesessen hätten, wäre es nicht schwer gewesen, sie um die Ecke zu bringen. Das wäre ungefähr dasselbe, als ob die Schwalbe dem Habicht in die Fänge fliegt!«

»Capone hat erkannt, was für ein Riesenidiot du bist, George Bugs Moran, und du hast es nicht bemerkt!«

»Was, du meinst, Capone hat mich reingelegt?!«

»Und nicht zu knapp. Damit hat er dich auf eine falsche Spur gelenkt. Hast du nicht gesehen, wie Kline auf uns geschossen hat? Der wird wohl den Wagen von Sbarbaro hierhergefahren haben, ohne dass jemand etwas gemerkt hat. Und deinem Torwächter, der ihn wohl nicht reinlassen wollte, hat er entweder eine blaue Bohne oder ein paar Dollar angeboten!«

»Und was wollen wir nun machen? Zurückfahren?«, fragte Woran besorgt.

»Das wäre das Beste, aber hier an dieser Stelle der Chaussee können wir leider keine Wendung machen, sie ist zu schmal. Wir müssen warten, bis wir an eine Wegegabelung kommen. Jetzt bleibt uns nichts anderes übrig, als weiterzufahren und der Dinge zu harren, die da kommen werden!«


Die vollständige Story steht als PDF, EPUB, MOBI und AZW3 zur Verfügung.

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