Der Kommandant des Tower 7
Der Kommandant des Towers
Historische Erzählung von W. Harrison Ainsworth
Verlag von Christian Ernst Kollmann, Leipzig, 1863
Erstes Buch
Das Testament Heinrichs VIII.
Siebentes Kapitel
Von der schrecklichen Vorladung, welche der König empfing
Unter der Aufsicht des Doktors Butts und des Wundarztes Ferrys und mithilfe einer Maschinerie, die man zu diesem Zweck anwandte, wurde Heinrich, dessen Bewusstheit nur teilweise zurückgekehrt war, von seinem Sessel Weiterlesen
Gold – Kapitel 9.1
Friedrich Gerstäcker
Gold
Ein kalifornisches Lebensbild aus dem Jahre 1849
Kapitel 9 Teil 1
Das Paradies
Wie schon vorher erwähnt, sind die beiden Hauptströme Kaliforniens, an deren Tributarien das Gold entdeckt war, der Sacramento und San Joaquin.
Der Erstere kommt vom Norden herunter, der Letztere vom Süden herauf, beide an dem Fuß des Gebirgsrückens hinlaufend, der im Westen die dritte und niedrigste Bergschichtung des Rückgrats von ganz Amerika bildet, das im Weiterlesen
Aëlita – Teil 7
Alexej Tolstoi
Aëlita
Ein utopischer Roman
Im schwarzen Himmel
Nachdem Losj die Eingangsluke zugeschraubt hatte, nahm er Gussew gegenüber Platz und schaute ihm in die Augen – mitten in die wie bei einem gefangenen Vogel stechenden Punkte der Pupillen.
»Wir fliegen also, Alexej Iwanowitsch?«
»Schalten Sie ein!«
Da ergriff Losj den kleinen Hebel des Rheostats und drehte ihn leicht herum. Es ertönte ein dumpfer Schlag – Weiterlesen
Das Harzmärchenbuch von August Ey Teil 48
Sagen und Märchen aus dem Oberharz
Gesammelt und herausgegeben von August Ey im Jahre 1862
Der grüne Platz
Am Weg von Zellerfeld zu der Bockswiese liegt oben, wo das hohe Holz angeht, ein grüner Platz, darauf wächst wohl saftig grünes Gras, aber keine Tanne, kein Baum und kein Strauch. Warum? Nun, weil es da nicht richtig sein soll. Man hat es immer nicht Weiterlesen
Die Geschichte vom Werwolf Teil 5
Die Geschichte vom Werwolf
Eine Volkssage, erzählt von Alexandre Dumas
Nach dem französischen Manuskript von Dr. G. F. W. Rödiger
Kapitel 5
Der schwarze Wolf
Die erste Sorge Thibauts war sein Abendessen zu nehmen, denn er war sehr ermüdet und unter seinen Erlebnissen waren einige, die wohl Appetit machen konnten.
Sein Abendessen war freilich nicht so lecker, wie er gehofft hatte. Er hatte ja den Damhirsch nicht erlegt, aber er fand sein Schwarzbrot köstlich.
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