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Literatur

Arttu Tuominen – Was wir nicht sehen wollen

Arttu Tuominen – Was wir nicht sehen wollen

Der vorliegende Kriminalroman spielt in der finnischen Küstenstadt Pori. Er handelt vom Leben der Obdachlosen und vom Mord an einigen Vertretern dieser Gruppe.

Eine polizeibekannte Bande von Jugendlichen, angeführt von einem blonden, hochgewachsenen jungen Mann namens Ilkka Rajala, genannt Ile, macht regelrecht Jagd auf die Obdachlosen und prügelt und tritt auf sie ein, ohne dass sie eine Chance hätten, sich zu verteidigen.

Die Jugendlichen nehmen Drogen, die ihnen Dragan Valenski und seine Leute verschaffen, eine üble Gruppe Krimineller und Dealer, die in Pori ihr Unwesen treiben.

Diesmal aber wird einer der Obdachlosen namens Harri Kallio bei lebendigem Leibe mit Benzin übergossen und verbrannt. Sind die Jugendlichen einen Schritt weiter gegangen und zu Mördern geworden?

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Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland – Teil 5

Oskar Wächter
Femegerichte und Hexenprozesse in Deutschland
Stuttgart, Verlag von W. Spemann, 1882

Im Jahr 1441 wurden Rat und alle Bürger der Stadt Eßlingen, die über zwanzig Jahre alt, ausgenommen geistliche Leute, vor den Freistuhl zu Waltorf geladen, weil sie einen Freischöffen in Eßlingen gefangen hielten. Und in der Tat mussten die Eßlinger sich durch abgesandte Prokuratoren vor dem westfälischen Gericht verantworten und die sofortige Entlassung des Gefangenen versprechen. Gar nicht selten waren die Fälle, in denen Reichsstädte, deren Rat oder sämtliche männliche Einwohner vom 20. bis zum 70. Lebensjahre vor einen Freistuhl in Westfalen geladen worden sind, Städte, denen im Weg der Fehde nicht beizukommen gewesen wäre, die sich aber unweigerlich jener Ladung beugen mussten.

In den Zeiten der höchsten Macht und Blüte der Femegerichte, namentlich um die Mitte des 16. Jahrhunderts, ergingen ihre Ladebriefe im Süden von Deutschland bis zum Bodensee, östlich bis nach Schlesien und Liefland, im Norden bis zum Meer. Ja, drei Freigrafen wagten sogar, was ein Missbrauch war, den Kaiser Friedrich III. und seinen Kanzler und sein Kammergericht vor ihren Weiterlesen →

Kapitän Luzifer Erster Teil – 4. Kapitel

Gaston Choquet
Kapitän Luzifer
Erster Teil
4. Kapitel
In der Wildnis

Zusammenfassung der vorherigen Kapitel

Nach einem erbitterten Kampf wurde der Dreimaster PAULINE, der La Rochelle im April 1775 verlassen hatte, von den Piraten des Schoners ÉRÈBE unter dem Kommando des berüchtigten Kapitäns Lucifer geentert. Auf Befehl des Letzteren werden von allen Personen an Bord nur der junge Graf Jean de Keruado-Plabennec, seine Schwester Blanche und eine Dienstmagd verschont.

Der Graf, der verwundet in eine Kabine gebracht wurde, erhält dort Besuch von Kapitän Lucifer. Er erfährt von diesem mit Bestürzung Details über den Tod seines eigenen Vaters, die ihm selbst bisher unbekannt waren. Dem Kapitän zufolge wurde der Weiterlesen →

Das Geheimnis zweier Ozeane – Erster Teil – 1. Kapitel

Grigori B. Adamow
Das Geheimnis zweier Ozeane
Ein wissenschaftlich-phantastischer Roman
Originaltitel: Тайна двух океанов
Erster Teil
Ein außergewöhnliches Schiff
Erstes Kapitel
Ein unterbrochenes Gespräch

Der Morgen stand bevor. Ein schwacher Lichtstrahl drang durch eine Lücke zwischen den schweren Vorhängen eines Zimmers im 14. Stock und verlief sich in der nebligen Dunkelheit des Innenhofs. Im Raum herrschte Halbdunkel. Nur der Lichtkegel einer kleinen Lampe beleuchtete eine auf dem Tisch ausgebreitete Landkarte.

Zwei Männer beugten sich über die Karte. Ihre Gesichter waren schwer zu erkennen, nur ihre Augen schimmerten im schwachen Weiterlesen →

Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 22. Kapitel

Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902

Zweiundzwanzigstes Kapitel

Theatralische Versuche

Das in Fort McPherson liegende fünfte Reiterregiment war nach Arizona verlegt und durch das unter General Reynolds Befehl stehende dritte Reiterregiment ersetzt worden. Sofort nach seiner Rückkehr ins Fort McPherson musste Will sich auf einen Kundschaftsritt begeben, um den Aufenthaltsort der Indianer zu erforschen, die während seiner Abwesenheit einen Einfall ins Fort gemacht und eine beträchtliche Anzahl Pferde mit fortgeschleppt hatten. Hauptmann Meinhard und Leutnant Lawson befehligten die zur Wiedereintreibung des gestohlenen Eigentums ausgeschickte Kompanie. Will, dem zu seiner Unterstützung der Kundschafter T. B. Weiterlesen →