Das Geisterreich – Erscheinungen guter Geister – Teil 3
Das Geisterreich
im Zusammenhang mit dem diesseitigen Erdenleben
Enthält eine Sammlung der interessantesten Geistererscheinungen, Ahnungen und Mahnungen von Sterbenden und Verstorbenen und dergleichen
Nach wahren Begebenheiten
Verlag J. Lutzenberger, Burghausen
Erster Teil
Erscheinungen guter Geister
Der Todesruf
Für die Wahrheit der nachfolgenden Erzählung bürgt uns Gustav Sellen, welcher als Offizier in Griechenland mitgefochten hat und Zeuge der Begebenheit war, die wir mit seinen eigenen Worten wiedergeben wollen.
Martin Conrath: Kohle, Stahl und Mord – Das Totenhaus
Martin Conrath: Kohle, Stahl und Mord – Das Totenhaus
Das Buch beginnt damit, dass jemand anfängt, Tagebuch zu schreiben. Er ist im Erwachsenenalter, will aber seine vergangenen Jahre aufbereiten und schreibt auf, was er seit seinem ersten Schultag erlebt hat.
Der Ich-Erzähler des Tagebuchs bleibt dabei in allen Passagen seiner Aufzeichnungen, die sich durch den ganzen Roman hinziehen, unbekannt und kommt am Ende in der Gegenwart an. Mit der Zeit wird klar, dass hier der Haupttäter der Verbrechen, die nach und nach geschildert werden, sein Leben aufschreibt.
Es beginnt damit, dass er zusammen mit seinem Vater, der sich extra frei genommen hat, und seiner Mutter zu Fuß zur Einschulung geht. Dabei treffen sie auf einen betrunkenen Mann, der sie anpöbelt und anrempelt. Der Vater des Jungen aber will Streit vermeiden und schlägt deshalb nicht zu, obwohl er Bergmann und stark wie ein Bär ist.
Während der Vater seine Lieben zum Gehen animieren will, packt ihn der Fremde am Kragen. Der Vater wehrt sich noch immer nicht. Da stößt ihn der Fremde weg und sagt: »An dir mache ich mir die Hände nicht schmutzig, du Feigling.«
Kopmann to Bergen – 3. Kapitel
Heinrich Smith
Kopmann to Bergen
Eine Erzählung aus dem Seemannsleben
Verlag Otto Spamer, Leipzig, 1902
3. Kapitel
Ein Hänseltag des Kontors Kopmann to Bergen
»Was soll nur mit mir werden?«, sagte Anton Bünger zu sich selbst, als man ihn in das Gefängnis zurückführte. Er fragte keinen anderen danach, würde auch keine Antwort erhalten haben. Aber gegen Abend wurde es ihm von selber klar, denn der Wärter kam und sagte, er komme nun zur ersten Buße in das Kämmerlein.
Dies war die erste, wenn auch leichte Pein, welche die Neuen zu bestehen hatten. Man führte sie in eine einsame Kammer, in welche nicht der geringste Lichtstrahl drang, ließ sie auf einen Schemel niedersitzen und gab ihnen ein Stück Brot und einen Krug Weiterlesen
Der Wolfdämon – 4. Kapitel
Albert W. Aiken
Der Wolfdämon
Oder: Die Königin von Kanawha
4. Kapitel
Das Mädchen, das den Schuss abfeuerte
Winthrop blickte mit erstaunten Augen auf seine Retterin, denn dass das Mädchen sein Leben durch die rechtzeitige Rettung gerettet hatte, daran bestand kaum ein Zweifel.
Der junge Mann erblickte ein wunderschönes Mädchen, gekleidet in indianischer Tracht, ihr Gewand farbenprächtig gefranst und mit farbigen Perlen verziert. Doch obwohl es indianische Kleidung trug, floss in den Adern dieses Waldkindes mehr weißes als rotes Blut.
Die Haut hatte einen reichen olivfarbenen Ton; eine eigenartige Haut – so dünn trotz ihrer Dunkelheit, dass die schnelle Weiterlesen
Das Geisterschiff – Kapitel 29
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 29
Endlich zu Hause!
Wer als Seemann oder Weltenbummler durch die Lande zieht, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass die Welt weitaus kleiner ist, als Daheimgebliebene vermuten würden. Man kann kaum einen Schritt tun, ohne jemanden zu treffen, den man meilenweit entfernt oder hinter einem Ozean wähnte.
Ich war kaum in den Zug von Southampton nach London gestiegen – auf dem Weg nach Liverpool, nachdem ich erst am selben Morgen vom Postdampfer aus Colon gelandet war –, als mir in der gegenüberliegenden Ecke des Abteils ein Mann auffiel. Er war groß, hatte struppiges Haar und einen dichten braunen Bart. Ich hätte ihn nicht im Geringsten einordnen können, hätte er mich nicht einen Moment lang genau gemustert. Dann erhellte ein breites Grinsen sein Gesicht, und seine Augen funkelten so drollig, dass ich ihn sofort erkannte, noch bevor er seinen unverwechselbaren irischen Akzent hören ließ.
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