Der lustige Kirmesbruder – Teil 1
Oskar Ludwig Bernhard Wolff
Der lustige Kirmesbruder
welcher durch listige Ränke auf den Kirmessen die Bauern und andere Personen unterhalten und vergnügt gemacht hat
Vorläufige Nachricht von dem Herkommen und der Lebensart des lustigen Kirmesbruders
Mein eigentlicher Name war Hans Schneemann; der Beiname der lustige Kirmesbruder wurde mir deswegen gegeben, weil ich mich vornehmlich bei den Kirchmessen durch lustige Streiche bekanntgemacht hatte.
Meine Eltern habe ich nicht gekannt und auch niemals etwas von ihnen erfahren können. Ich bin nur damit zufrieden gewesen, dass sie mich zur Welt gebracht haben. Vermutlich ist mein Vater in dem heißen Frühling um sein Leben gekommen und meine Mutter mag sich nach seinem Absterben zu Tode gehärmt haben.
Was meine Kindheit anbelangt, so habe ich dieselbe zugebracht, ohne etwas zu lernen; denn ich sah nicht ein, warum ich mir den Kopf zerbrechen und das Leben sauer machen sollte.
Das Geisterschiff – Kapitel 15
John C. Hutcheson
Das Geisterschiff
Kapitel 15
Die Jagd auf das Schiff beginnt
Die Wirkung dieser Nachricht war elektrisierend, nicht nur auf den Kapitän, sondern auf alle, die um ihn herumstanden.
»Großer Gott, Mann!«, rief der Kapitän und starrte den anderen mit wildem Erstaunen an. »Was meinen Sie? Ich verstehe Sie nicht, Sir. Ihr Schiff, sagen Sie …«
»Meine Worte sind klar genug, Kapitän«, unterbrach der Fremde den Kapitän. »Unser Schiff, die SAINT PIERRE, befindet sich in der Gewalt einer Bande haitianischer Schwarzer, die sich auf hoher See gegen uns erhoben haben und die meisten Offiziere und Besatzungsmitglieder ermordeten. Dann warfen sie den armen Kapitän Alphonse, der das Kommando hatte, über Bord, nachdem sie ihn halb totgeschlagen hatten. Die übrigen unglücklichen Seeleute und Passagiere, darunter meine kleine Tochter, sind jetzt den Weiterlesen
Secret Service Band 2 – Kapitel 12
Francis Worcester Doughty
Secret Service No. 2
Old and Young King Brady Detectives
Told by the ticker
Oder: Die zwei King Bradys in einem Wallstreetfall
Eine interessante Detektivgeschichte aus dem Jahr 1899, niedergeschrieben von einem New Yorker Detective
Wer kennt ihn nicht, den berühmten Detektiv Old King Brady, der mehr Rätsel gelöst hat als jeder andere Detektiv, von dem man je gehört hat.
In der Reihe der Geschichten, die in SECRET SERVICE veröffentlicht werden, wird ihm ein junger Mann zur Seite stehen, der als Young King Brady bekannt ist und dessen einziges Lebensziel darin besteht, Old King Brady darin zu übertreffen, gefährliche Fälle aufzuklären und die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Wie gut ihm dies gelingt, wird in den folgenden, im SECRET SERVICE veröffentlichten Geschichten ausführlich geschildert.
Der mysteriöse Doktor Cornelius – Band 1 – Episode 3 – Kapitel 7
Gustave Le Rouge
Der mysteriöse Doktor Cornelius
La Maison du Livre, Paris, 1912 – 1913
Dritte Episode
Der Bildhauer von Menschenfleisch
Kapitel 7
Der Brand in der 30th Avenue
Bis zu dem Tag, an dem sein Sohn Joë entführt und wahrscheinlich von den Landstreichern der Roten Hand ermordet wurde, hätte William Dorgan als einer der glücklichsten Milliardäre in allen Staaten der Union gelten können.
Sehr vorsichtig, hatte er sich in der großen Schlacht um die Dollars nur auf sichere Geschäfte eingelassen, und sein Vermögen wuchs Jahr für Jahr stetig und ohne Erschütterungen, mit kluger Langsamkeit. Es reichte, dass er sich für ein Unternehmen interessierte, um Weiterlesen
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 5
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 1, Teil 5
Aber wer war dieser gottbegnadete Verwandlungskünstler denn? Auf dem Programm stand nichts davon, man erfuhr auch jetzt noch nicht seinen Namen.
Am anderen Morgen aber erfuhr man es, dafür sorgten die Zeitungen in spaltenlangen Berichten. Er war es, derjenige, welcher … der geheimnisvolle Passagier der PERSEPOLIS, welcher den neuen Weltteil nackt und hilflos betreten hatte, welcher eine Billardkugel mit einem Faustschlag zermalmen konnte, usw. usw. Er würde weiter im Atlantic-Garden auftreten, und nun ging es los.
»Sind Sie schon im Atlantic-Garden gewesen? Was, Sie haben noch nicht den Nobody in seinen Verwandlungen gesehen?«
Er hatte recht gehabt. Er selbst machte keine Reklame, das überließ er dem Publikum. Freilich, von der anderen Seite betrachtet, hatte Weiterlesen
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