Der bayerische Hiesel – Teil 16
Friedrich Wilhelm Bruckbräu
Der bayerische Hiesel
Wildschützen- und Räuberhauptmann, landesverrufener Erzbösewicht
Immer verwegener!
Gingen auch nur 8 Tage vorüber, wo Hiesel nur Wild erlegen konnte, so klagte er schon über Langweile. Er sehnte sich dann wieder, mit einer Streife handgemein zu werden. Gefahren hatten für ihn einen ganz eigenen Reiz. An Hiesel war ein kühner Soldat verloren gegangen. Oft war er gesonnen, den Gerichten in eigenhändigen Schreiben seinen Aufenthalt anzuzeigen, nur um das Vergnügen zu haben, sich mit den Streifen herumzubalgen. Die dringenden Vorstellungen seiner Kameraden hielten ihn davon ab.
Der Zauberbaum
Christoph Wilhelm Meißner
Die Geister
Erster Band
Berlin 1805, bei Oehmigke jun., überarbeitet 2015
Der Zauberbaum
Auf meiner Reise nach Z… musste ich auch den Wald passieren. Wahrscheinlich hatte ich den rechten Weg verfehlt, denn so sehr ich auch meinen Gaul anspornte, um noch vor dem völligen Untergang der Sonne irgendeinen Ort zu erreichen, wo ich übernachten könnte, so waren doch alle meine Bemühungen vergeblich. Die Nacht überfiel mich, und ich sah mich in die unangenehme Notwendigkeit versetzt, hier übernachten zu müssen. Weiterlesen
Xaver Stielers Tod – Kapitel 10
Robert Kohlrausch
Xaver Stielers Tod
Kriminalroman
Erschienen 1928 im Josef Ginger Verlag Berlin
Zehntes Kapitel
Germelmann ging in seinem Amtsraum gedankenvoll auf und ab. Es war am Vormittag nach seinem amtlichen Besuch in der Villa Rainer. Der Morgen war von ihm bereits eifrig benutzt worden, um tunlichst in der Untersuchung weiter zu kommen, die der Fall Stieler ihm gebracht hatte. Kommissar Bauer war nach einer kurzen Besprechung zwischen den beiden Beamten von ihm beauftragt worden, das gestern ungefragt Weiterlesen
John Tanner – Das Leben eines Jägers 37
John Tanner
Das Leben eines Jägers
oder
John Tanners Denkwürdigkeiten über seinen 30-jährigen Aufenthalt unter den Indianern Nordamerikas
Erstmals erschienen 1830 in New York, übersetzt von Dr. Karl Andree
Siebenundreißigstes Kapitel
Ich hielt mich nur kurze Zeit bei der Ottawaniederlassung Waw-gun-nuk-kiz-ze auf. Dort sah ich wohl ein , dass die Weiterreise in einem Kanu, welches von allen Seiten Wasser einließ und sehr gebrechlich war, unmöglich sei und kaufte daher ein neues, für welches ich achtzig Dollar zahlte. Mehrere meiner Bekannten unter den Ottawa Weiterlesen
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel 11
Der durch eine steinalte, boshafte, drachenhässliche Teufels-Hexe in allerlei Viecherln verzauberte und durch einen Teufels- und G’waltsrausch wieder glücklich erlöste
Pamfilius Frohmund Eulenspiegel,
Erzkalfakter und einziger Sohn des weltberühmten Till Eulenspiegels,
nebst Pamfilis ganz neue, höchst lustigen Abenteuer, lustigen Streichen und tollen Possen
Altötting, Verlag der J. Lutzenberger’schen Buchhandlung.
Pamfili als Pudel
ganz schwarz, mit weißen Ohren und gelben Pfoten. Hätte mich die alte Hexe in einen Fanghund verwandelt anstatt in einen Pudel, ich würde sie in Stücke zerrissen haben, wenn sie nicht bissfest gewesen wäre. So aber lief Weiterlesen
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