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Kolumnen

Wie viel Unsinn ist in einer Story erlaubt?

Wie viel Unsinn ist in einer Story erlaubt?

Heute gehe ich einer Frage nach, die sicherlich schon einige Leser und auch Autoren beschäftigt hat. Wie viel Unsinn ist in einer Story erlaubt, wenn eine Geschichte oder ein Roman der Fantasie des Autors entspringt?

Darf er jede Realität über Bord werfen, nur weil es eine fiktive Geschichte ist?

Oder ist es wichtig, die Realität, soweit es geht, zu achten und nur in den entscheidenden Punkten ins Fantastische abzugleiten?

Ich beginne mit Die Mordfalter, eine Folge der Larry Brent-Serie.

Wie ich schon häufiger schrieb, war diese Serie lange prägend für mich, Dan Shocker ein Vorbild. Ohne ihn und seine Romane Weiterlesen →

Slatermans Westernkurier 03/2015

Alles, was knallt

Auf ein Wort, Stranger, wenn irgendwo die Sprache auf den Wilden Westen kommt, ist auch das Thema Waffen nicht fern. Schnell machen Begriffe wie Colt, Smith & Wesson oder Winchester die Runde. Das gehört schließlich einfach dazu.

Der Wilde Westen ohne Schießeisen, unvorstellbar.

Betrüblich ist nur, dass es meistens auch bei diesen oben genannten Begriffen bleibt.

Derringer, vielleicht Remington oder den Namen Sharps wird der eine oder andere vielleicht noch einbringen, aber dann ist auch Weiterlesen →

Money, Money, Money, Money …

Money, Money, Money, Money …

Kennen Sie die Geschwister Tanner? Nein? Dann helfe ich Ihnen mal auf die Sprünge. Es handelt sich dabei um einen Anfang 1906 innerhalb von 6 Wochen geschriebenen Roman von Robert Walser. Worum geht es in diesem? Walser versucht, Kritik an der modernen Arbeitswelt seiner Zeit sowie am stupiden Funktionieren der sich darin befindlichen Menschen zu üben. Der Protagonist Simon Tanner stellt sich quer, sich diesem Prozess der Entfremdung unterzuordnen. Zum Einstimmen in meine heutige Kolumne sei ein kleiner Auszug aus dem Werk von Robert Walser vorangestellt.

Eines Morgens trat ein junger, knabenhafter Mann bei einem Buchhändler ein und bat, dass man ihn dem Prinzipal vorstellen Weiterlesen →

Slatermans Westernkurier 02/2015

Flintenweiber

Auf ein Wort, Stranger, denn wieder einmal ist das sogenannte schwache Geschlecht das Thema unserer Kolumne. Aber keine Angst, auch diesmal beschäftigen wir uns nicht mit Dingen wie Fischgrätenkorsetts, Backrezepte für den Kuchen zur Erntedankfeier oder mit dem neuesten Klatsch und Tratsch des örtlichen Frauenvereins, sondern wie es sich für den Wilden Westen gehört mit Colts, Girls, Pulver und Blei.

Genauer gesagt mit einer Spezies Frau, die im Umgang mit dem Revolver, mit Whisky, Tabak oder Pferden mindestens genauso geschickt war wie ihre männlichen Pedanten jener Zeit.

Dazu muss ich vorausschicken, dass es nicht ganz richtig ist, den Wilden Westen pauschal als eine Ära zu bezeichnen, in der notorische Frauenknappheit herrschte. Es gibt genügend Historiker, deren neueste Forschungen diese These widerlegen. Gewiss gab es Gegenden, wo dies zutraf, aber ebenso Countys, in der die Frauen stark Weiterlesen →

Ich bastle mir ein E-Book

Ich bastle mir ein E-Book

E-Book-Reader sind leicht und liegen gut in der Hand. Obgleich in Deutschland der derzeitige Marktanteil im Vergleich zum gedruckten Buch relativ gering ist, werden E-Books immer beliebter. Es liegt unter anderem auch daran, dass die Reader zunehmend kostengünstiger werden. Doch mit der Zahl an Herstellern, welche alle ihre eigenen E-Book-Lesegeräte entwickeln, steigt auch die Zahl der E-Book-Formate. Die Folge: Kaum ein E-Book-Reader beherrscht alle gängigen E-Book-Formate. Abhilfe schaffen Verwaltungs- und Konvertierungsprogramme wie zum Beispiel die kostenlose Software Calibre. Mit dem Programm ist man in der Lage, sein virtuelles Bücherregal zu verwalten, neue E-Books zu erstellen und sie in ein anderes Format zu konvertieren.

Um eine Textdatei in ein E-Book umzuwandeln, ist es erforderlich, dass diese in einem entsprechenden Format vorliegt. In meinem Weiterlesen →