Archiv

Slaterman

Jackson – Teil 2

Die weißen Männer

Um uns herum tobte die Hölle.

Draußen zerrissen gleißende Blitze die Dunkelheit, unser Flugzeug torkelte wie betrunken hin und her und drinnen im Cockpit begann es verschmort zu riechen, während unser Pilot unentwegt fluchte. Neben mir schrie Amelia in höchster Todesangst und klammerte sich an ihre Sitzlehnen. Der Blonde vor mir warf sich dagegen einfach zu Boden.

Fieberhaft suchte ich nach einem Ausweg aus der Situation.

Schreien, fluchen, sich zu Boden werfen oder an Sitzlehnen klammern erschien mir jedoch als Weiterlesen →

Jackson – Teil 1

Der Auftrag

»Warum zum Teufel immer ich?«

William Elias Borthwick, Inhaber von Borthwick International Service & Security setzte sein finsterstes Chefgesicht auf.

Daraufhin beschloss ich, die Klappe zu halten, wenigstens vorläufig.

Das letzte Mal hatte mein Vorgesetzter diese Miene 2008 während der Weltwirtschaftskrise aufgesetzt, kurz bevor er mir mein Weihnachtsgeld und die Spesen gestrichen hatte.

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Westernkurier 01/2014

Eisenbahnbarone des Westens

Auf ein Wort, Stranger,

mit dieser Ausgabe wendet sich der Westernkurier einem Thema zu, das in den letzten beiden Jahren immer wieder in dieser Kolumne positiv angenommen wurde. Die Rede ist von einer Epoche, die wie keine andere die Besiedlung des Westens vorangetrieben, die Autorität des Gesetzes etabliert und die Industrialisierung der Weiterlesen →

Marshal Crown – Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

Der Himmel über Rath City hatte eine bleigraue Farbe angenommen und hing voller Schnee. Ein schneidender Nordwester strich um die Häuser der Stadt und trieb eine Wand aus weißen Flocken vor sich her, die wie Wattebällchen in der Luft tanzten.

Obwohl es bereits auf den Nachmittag zuging, war kaum jemand auf den Straßen zu sehen.

Von Osten her kam ein einzelner Reiter in die Stadt, der einen Tannenbaum quer vor sich über dem Sattel liegen hatte. Die Mainstreet der sonst so hektischen Rindertown war gerade mal von einem halben Dutzend Passanten bevölkert, die sich so dick in Mantel, Schal und Weiterlesen →

Westernkurier 12/2013

Auf ein Wort Stranger, denn heute wird es wild.

Sie waren die größte, verwegenste und außergewöhnlichste Banditenbande, die es jemals im amerikanischen Westen gegeben hatte. Sie selber bezeichneten sich als das Eisenbahnbanditensyndikat und brachten in ihren Glanzzeiten über 100 Männer in den Sattel.
Von 1896 bis 1907 erstreckte sich ihr Aktionsradius praktisch von der kanadischen Weiterlesen →