WEEKLY GHOST STORY – Die weiße Katze von Drumgunniol
Die weiße Katze von Drumgunniol
Es gibt eine berühmte Geschichte über eine weiße Katze, die wir alle aus unserer Kindheit kennen. Ich werde eine Geschichte über eine weiße Katze erzählen, die sich sehr von der liebenswürdigen und verzauberten Prinzessin unterscheidet, die diese Verkleidung für eine Saison annahm. Die weiße Katze, von der ich spreche, war ein unheimlicheres Tier.
Wer von Limerick nach Dublin reist und die Hügel von Killaloe auf der linken Seite passiert, sieht den Keeper Mountain hoch vor sich aufragen. Nach und nach findet man sich auf der rechten Seite von einer Reihe niedrigerer Hügel umgeben. Dazwischen liegt eine wellige Ebene, die allmählich auf ein niedrigeres Niveau als die Straße abfällt. Einige verstreute Hecken mildern ihren etwas wilden und melancholischen Charakter.
Eine der wenigen menschlichen Behausungen, von der aus Torfrauchwolken über diese einsame Ebene aufsteigen, ist das locker mit Stroh gedeckte Lehmhaus eines starken Bauern, wie die wohlhabenderen Pächter in Munster genannt werden. Es steht in einer Baumgruppe am Rande eines mäandernden Baches, etwa auf halbem Weg zwischen den Bergen und der Straße nach Weiterlesen
Nick Carter – Band 19 – Ein schauerlicher Fund – Kapitel 5
Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein schauerlicher Fund
Ein Detektivroman
Kapitel 5
Nick Carter und Mr. Stone
»Jeremy«, begann der Detektiv, als er dem Museumsbesitzer schließlich in dessen Privatbüro gegenübersaß, »um welche Uhrzeit glaubst du, wird die Car hier eintreffen?«
»Oh, etwa um zwei oder drei Uhr nachmittags. Ich denke, das Ding um vier Uhr zu öffnen.«
»Nein, Stone, ich wünsche nicht, dass Sie dies tun!«
Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel X, Teil 2
Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.
Kapitel X, Teil 2
Hätte man das peinliche Gesetzbuch seit dreißig Jahren befolgt, hätte man Dutzende von Ministern, Hunderte von Präfekten und Unterpräfekten und Tausende von Regierungsagenten wegen Bestechung anklagen und verurteilen müssen. Mehr als ein königlicher Prokurator und mehr als ein Richter hätten ihren eigenen Prozess instruieren und sich selbst verurteilen müssen. Und um ganze Gemeinden und Gewerbe zu bestechen, verspricht der Unterpräfekt, der an nichts, nicht einmal an den Teufel glaubt, dieser Dorfkirche einen schönen Heiligen, einen Schutzpatron, in Öl gemalt. Er lässt die erstaunten Wähler an dem Ufer eines Flüsschens oder Baches zusammenkommen und befragt sie, wo die Brücke am passendsten zu bauen wäre. Er lässt sie das Bild bereits sehen. Den Schankwirten, den Kaffeewirten, den Fleischern, den Bäckern, den Gastgebern – den Wählern – kündigt er einen Kasernenbau an. Alle diese Leute sehen schon wütende, hungrige und durstige Regimenter im Anmarsch, die Bier, Wein und Branntwein fässerweise leeren Weiterlesen
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 4 – Die Weltallschiffer – 10. Teil
Die Geschichte des Pony Express 04
Die Geschichte des Pony Express
Kapitel IV
Betrieb, Ausrüstung und Geschäft
Bei Eintritt in den Dienst der Central Overland California and Pike’s Peak Express Company mussten die Mitarbeiter des Pony Express einen Treueid leisten. Dieser lautete: »Ich schwöre hiermit vor dem großen und lebendigen Gott, dass ich während meiner Anstellung und solange ich bei Russell, Majors & Waddell beschäftigt bin, unter keinen Umständen eine vulgäre Sprache verwenden, berauschende Getränke zu mir nehmen, mich mit anderen Mitarbeitern der Firma streiten oder prügeln werde. Ich werde mich in jeder Hinsicht ehrlich verhalten, meinen Pflichten treu nachkommen und alle meine Handlungen so ausrichten, dass ich das Vertrauen meiner Arbeitgeber gewinne. So wahr mir Gott helfe.«
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