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Der hinkende Teufel – Kapitel 3

Alain-René Lesage
Der hinkende Teufel
Pforzheim 1840

Drittes Kapitel
Wohin der hinkende Teufel den Studenten führt und was er ihm zuerst zeigt

Asmodi hatte seine Schnelligkeit nicht umsonst gerühmt. Er durchflog die Luft wie ein von starker Hand abgeschossener Pfeil und ließ sich schließlich auf dem Turm der San-Salvador-Kirche nieder. Nachdem er wieder festen Fuß gefasst hatte, sagte er zu seinem Gefährten:

»Nun, Señor Leandro, ist es nicht eine falsche Redensart, wenn man einen holprigen Wagen ein Teufelsfuhrwerk nennt?«

»Allerdings«, antwortete Zambullo höflich, »denn dieses Fuhrwerk ist lieblicher als eine Sänfte und dabei so förderlich, dass man keine Zeit hat, sich auf der Reise zu langweilen.«

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TSB John Sinclair – Lebendig begraben

Geisterjäger John Sinclair
Lebendig begraben

Nach dem Roman von Jason Dark
Tonstudio Braun, MC JS 012, 1987, ca. 56:52 Minuten
Buch: Max Braun, Regie: Erwin Scherschel, Musik: Peter Seidel, Illustration: Vicenç Badalona Ballestar

Sprecher: Erzählerin: Marianne Mosa, John Sinclair, Erzähler: Helmut Winkelmann, Suko: Peter Niemeyer, Jane Collins: Margit Wolff, Bill Conolly: Aart Veder, Schwarzer Tod, Diener des Schwarzen Tods: Erwin Scherschel, Monja Dunhill: Charlotte Acklin, Totengräber: Peter Hackenberger, Mr. Dunhill: Michael Autenrieth, Frank Scott: Rüdiger Lichti, Ula, Geisterstimme: Jutta Popp, Ghoul, Geisterstimme: Pit Krüger u.a.

Synopsis:
Ich wehrte mich verzweifelt, aber gegen eine solche Übermacht hatte ich keine Chance. Sie hielten mich an Armen und Beinen Weiterlesen

WEEKLY GHOST STORY – Die weiße Katze von Drumgunniol

Die weiße Katze von Drumgunniol

Es gibt eine berühmte Geschichte über eine weiße Katze, die wir alle aus unserer Kindheit kennen. Ich werde eine Geschichte über eine weiße Katze erzählen, die sich sehr von der liebenswürdigen und verzauberten Prinzessin unterscheidet, die diese Verkleidung für eine Saison annahm. Die weiße Katze, von der ich spreche, war ein unheimlicheres Tier.

Wer von Limerick nach Dublin reist und die Hügel von Killaloe auf der linken Seite passiert, sieht den Keeper Mountain hoch vor sich aufragen. Nach und nach findet man sich auf der rechten Seite von einer Reihe niedrigerer Hügel umgeben. Dazwischen liegt eine wellige Ebene, die allmählich auf ein niedrigeres Niveau als die Straße abfällt. Einige verstreute Hecken mildern ihren etwas wilden und melancholischen Charakter.

Eine der wenigen menschlichen Behausungen, von der aus Torfrauchwolken über diese einsame Ebene aufsteigen, ist das locker mit Stroh gedeckte Lehmhaus eines starken Bauern, wie die wohlhabenderen Pächter in Munster genannt werden. Es steht in einer Baumgruppe am Rande eines mäandernden Baches, etwa auf halbem Weg zwischen den Bergen und der Straße nach Weiterlesen

Nick Carter – Band 19 – Ein schauerlicher Fund – Kapitel 5

Nick Carter
Amerikas größter Detektiv
Ein schauerlicher Fund
Ein Detektivroman
Kapitel 5

Nick Carter und Mr. Stone

»Jeremy«, begann der Detektiv, als er dem Museumsbesitzer schließlich in dessen Privatbüro gegenübersaß, »um welche Uhrzeit glaubst du, wird die Car hier eintreffen?«

»Oh, etwa um zwei oder drei Uhr nachmittags. Ich denke, das Ding um vier Uhr zu öffnen.«

»Nein, Stone, ich wünsche nicht, dass Sie dies tun!«

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Dämonische Reisen in alle Welt – Kapitel X, Teil 2

Johann Konrad Friederich
Dämonische Reisen in alle Welt
Nach einem französischen Manuskript bearbeitet, 1847.

Kapitel X, Teil 2

Hätte man das peinliche Gesetzbuch seit dreißig Jahren befolgt, hätte man Dutzende von Ministern, Hunderte von Präfekten und Unterpräfekten und Tausende von Regierungsagenten wegen Bestechung anklagen und verurteilen müssen. Mehr als ein königlicher Prokurator und mehr als ein Richter hätten ihren eigenen Prozess instruieren und sich selbst verurteilen müssen. Und um ganze Gemeinden und Gewerbe zu bestechen, verspricht der Unterpräfekt, der an nichts, nicht einmal an den Teufel glaubt, dieser Dorfkirche einen schönen Heiligen, einen Schutzpatron, in Öl gemalt. Er lässt die erstaunten Wähler an dem Ufer eines Flüsschens oder Baches zusammenkommen und befragt sie, wo die Brücke am passendsten zu bauen wäre. Er lässt sie das Bild bereits sehen. Den Schankwirten, den Kaffeewirten, den Fleischern, den Bäckern, den Gastgebern – den Wählern – kündigt er einen Kasernenbau an. Alle diese Leute sehen schon wütende, hungrige und durstige Regimenter im Anmarsch, die Bier, Wein und Branntwein fässerweise leeren Weiterlesen