Felsenherz der Trapper – Teil 03.2
Felsenherz, der Trapper
Selbst Erlebtes aus den Indianergebieten erzählt von Kapitän William Käbler
Erstveröffentlichung im Verlag moderner Lektüre GmbH, Berlin, 1922
Überarbeiteter Text
Band 3
Der Kundschafter von Fort Kavett
2. Kapitel
Im Lager der Texaner
In einer tiefen Erdmulde des Buschstreifens saßen und lagen um zwei nur ganz schwach glimmende Feuer etwa dreißig sonngebräunte, bärtige Männer herum, sämtlich bewaffnet mit Doppelbüchse, Pistolen und langem Jagdmesser. Die Hälfte von ihnen trug eine Art Uniform; die anderen verrieten durch ihre Kleidung, dass sie Farmer aus den östlichen Teilen von Texas waren.
Einer der Uniformierten, der von den Übrigen mit Oberst angesprochen wurde, hatte soeben die Meldung eines Kundschafters Weiterlesen
Jim Jackson – Der Drehorgelspieler
Jim Jackson
Detektivgeschichten
Der Drehorgelspieler
Während Jim Jackson auf seinem Schmerzenslager liegt und den infamen Notthingham verflucht, der ihn mit einer Bombe verletzt hat, wollen wir ein wenig über die Kindheit unseres Helden sprechen und von dem ersten Kriminalfall berichten, in den er verwickelt wurde. Wir werden sehen, wie ein dramatischer Mord seine Berufung besiegelte, als er kaum zwölf Jahre alt war.
Jims Vater war ein sogenannter Businessman. Durch zahlreiche Geschäfte hatte er in kurzer Zeit ein enormes Vermögen erworben, es jedoch nach einem unglücklichen Spekulationsgeschäft an der Börse ebenso schnell wieder verloren. Der Verlust von so viel Geld hatte den Vater so tief erschüttert, dass er einen Schlaganfall erlitt. Trotz der fürsorglichen Pflege, die ihm zuteilwurde, starb er, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.
Seine Frau, die als Witwe mit dem kleinen, damals erst zehnjährigen Jim zurückblieb, war tief betrübt, denn sie hatte den Mann Weiterlesen
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 23
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 4, Teil 1
Die Geheimnisse von Red Castle
Im St. Katharinen-Dock, dem ältesten Hafen Londons, welcher sich mitten im Zentrum der Riesenstadt befindet, lag schon seit zwei Wochen ein Schiff, von welchem damals in London viel gesprochen wurde. Es war ein ganz merkwürdiges Ding, das fast aussah wie eine riesige Zigarre mit zwei Schornsteinen und einem kurzen Signalmast darauf. Die Zeitungen machten darauf aufmerksam, dass dieses interessante Fahrzeug nach dem Typ neuer Torpedojäger auf einer New Yorker Werft erbaut worden war – ebenfalls aus Stahl, allerdings ohne Panzerung. Schließlich handelte es sich um eine Privatjacht, wenn auch um ein sonderbares Vergnügen, denn die runde Riesenzigarre musste sich in hochgehender See förmlich überschlagen.
Wer war denn ihr Besitzer?
Geisterjäger John Sinclair Band 2461
Thomas Williams
Geisterjäger John Sinclair
Band 2461
Dunkle Seiten
Grusel, Heftroman, Bastei, Köln, 06.09.2025, 64 Seiten, 2,40 EUR
Im Internet kursierte das Gerücht über ein sogenanntes Black Zine – ein Heft aus schwarzen Seiten, vollgekritzelt mit weißen Symbolen, Buchstaben und Zahlen, die keinen Sinn ergaben. Mehrere Exemplare des Black Zine sollten in letzter Zeit hier und dort in London aufgetaucht sein, in Geschäften, in Comicshops und anderswo. Wer einen Blick in diese dunklen Seiten warf, wurde angeblich zu einem blutrünstigen Mordwerkzeug der Hölle. Wie sich bald herausstellte, war dieses Gerücht alles andere als ein Internet-Fake, und als ich mich der Sache annahm, geriet auch ich, der Geisterjäger von Scotland Yard, in einen Strudel von Grauen und Gewalt …
The Band – The Night They Drove Old Dixie Down
Im Frühjahr 1969 bezogen die fünf Musiker von The Band ein abgelegenes Anwesen nahe Woodstock – ahnungslos, dass sie im Begriff waren, ein neues Musikgenre zu begründen. Nach dem Überraschungserfolg ihres Debüts Music from Big Pink zog sich die kanadisch-amerikanische Formation bewusst aus dem hektischen Musikgeschäft zurück. Statt sich in den modernen Studios von New York oder Los Angeles zu verbarrikadieren, richteten sie in einem holzverkleideten Poolhaus ihr eigenes Refugium ein. Gemeinsam mit Toningenieur John Simon schufen sie dort eine außergewöhnlich warme, organische Akustik: Sie spielten ohne Stellwände oder Kopfhörer zusammen in einem Raum. Das gemeinsame Leben, Kochen und Proben unter einem Dach verlieh der Musik eine spürbare Erdung, die das gesamte Werk durchzieht.
Musikalisch zeichnete sich das zweite, selbstbetitelte Album durch eine enorme Instrumentenvielfalt und fließende Rollenwechsel aus. Besondere Akzente setzte Multiinstrumentalist Garth Hudson, der seiner Lowrey-Orgel und dem Clavinet mithilfe von Effektpedalen Klänge entlockte, die wie Bläsersätze oder psychedelische Synthesizer wirkten. Zudem arrangierte er echte Bläserpartien, die die Bandmitglieder selbst einspielten. Wenn Schlagzeuger Levon Helm zur Mandoline griff, übernahm Sänger Richard Manuel mühelos das Schlagzeug. Das Songwriting lag in den Händen des kanadischen Gitarristen Robbie Robertson, der mit dem faszinierten Blick eines Außenseiters tief in die Folklore, die Eisenbahngeschichte und die Weiterlesen
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