Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer Band 1 – Teil 18
Detektiv Nobodys Erlebnisse und Reiseabenteuer
Nach seinen Tagebüchern bearbeitet von Robert Kraft
Band 1
Kapitel 3, Teil 3
Die Water Street und die nähere Umgebung mit ihren Boardinghäusern, Kneipen und Tingeltangels ist in New York das Paradies der Seeleute. Gegenwärtig war eine sehr stille Zeit. New York war mit Seeleuten überfüllt, es kamen und gingen keine Schiffe, und die regelmäßig fahrenden Linien haben ihre ständige Besatzung.
Ein Bild von dieser faulen Sommerzeit gab die Gaststube von Tiedemanns Boardinghaus. (Ein Boardinghaus ist eine Matrosenherberge, der Wirt heißt Boarding-Master; in Deutschland wird er Heuerbaas genannt, und diese Herbergsväter sind in aller Welt auch Deutsche.)
Es sah traurig genug aus in der Gaststube. Von den Dutzend Matrosen und einigen Steuerleuten, welche bei Tiedemann im Logis lagen, spielten drei Mann Karten; sie spielten um Nasenstüber … um Hosenknöpfe, wollen wir lieber sagen. Die anderen hockten untätig Weiterlesen
Buffalo Bill Der letzte große Kundschafter – 20. Kapitel
Buffalo Bill
Der letzte große Kundschafter
Ein Lebensbild des Obersten William F. Cody, erzählt von seiner Schwester Helen Cody Wetmore
Meidingers Jugendschriften Verlag, Berlin 1902
Zwanzigstes Kapitel
Pa-has-ka, der langhaarige Häuptling
Obwohl der Ruhm, den Büffel bei unserer Jagd erlegt zu haben, Schwester May zugeschrieben worden war, so erwies sich jenes Ereignis in der Folge für mich doch von noch größerer Bedeutung. Im Frühling 1871 verheiratete ich mich mit Herrn Jester, jenem Junggesellen, auf dessen Farm wir bei unserer eiligen Rückkehr nach dem Fort halt gemacht hatten. So rau und unwirtlich sein Haus von außen aussah, so hübsch und behaglich war es im Innern, und ehe ich als junge Frau dort einzog, erfuhr es eine erneute und fast luxuriöse Verschönerung. Ich kehrte nun nach Leawenworth zurück, um die Vorbereitungen zur Hochzeit zu treffen, die im Hause eines Weiterlesen
Die Chronik der Könige von Norwegen – Teil 1
Die Chronik der Könige von Norwegen
Von Snorri Sturlson (ca. 1179-1241)
Ursprünglich um 1225 n. Chr. in Altnordisch vom Dichter und Historiker Snorri Sturlson verfasst.
Die Heimskringla von Snorri Sturlason ist eine Sammlung von Sagas über verschiedene Herrscher Norwegens, von etwa 850 n. Chr. bis zum Jahr 1177 n. Chr.
Obwohl Gelehrte und Historiker weiterhin über die historische Genauigkeit von Sturlasons Werk debattieren, wird die Heimskringla dennoch als eine bedeutende Originalquelle für Informationen über die Wikingerzeit angesehen, welche Sturlason fast vollständig abdeckt.
Vorwort von Snorre Sturlason
In diesem Buch habe ich alte Geschichten aufgeschrieben, die ich von klugen Leuten gehört habe, über Fürsten, die in den nördlichen Ländern herrschten und die dänische Sprache sprachen; ebenso über einige ihrer Familienzweige, so wie es mir erzählt Weiterlesen
Die Hexen von Lancashire Band 1 – Kapitel 9
Die Hexen von Lancashire
Erster Band
Ein Roman aus dem Pendle-Wald von William Harrison Ainsworth
Leipzig, 1849
Einleitung
Der letzte Abt von Whalley
Neuntes Kapitel
Wiswall Hall
Kurz vor der zehnten Stunde setzte sich ein stattlicher Konvoi von der Abtei aus in Bewegung. Ein Trupp Reiter in voller Rüstung führte den Zug an, gefolgt von einer Schar Bogenschützen, die ihre Waffen über den Schultern trugen, sowie einer langen Prozession barfüßiger Mönche, denen die Teilnahme gestattet worden war. Hinter ihnen schritt ein Knecht, auf dessen Haupt eine Weiterlesen
Aus dem Reiche der Phantasie – Heft 5 – Die verzauberte Insel – 6. Teil
Robert Kraft
Aus dem Reiche der Phantasie
Heft 5
Die verzauberte Insel
Verlag H. G. Münchmeyer, Dresden, 1901
Kapitel 6
Gefangen
Bisher hatten die drei Knaben nur versucht, die geheimnisvollen Mitarbeiter einmal zu sehen, aber nichts unternommen, um eines von ihnen zu fangen. Schon die Dankbarkeit musste sie davon abhalten, Mittel wie Vogelleim anzuwenden, da sie allein Grund hatten, sie nicht zu erzürnen. Schließlich führten sie jetzt das bequemste Leben und häufig genug hatten die Heinzelmännchen bei den bisherigen Experimenten sogar ganz unnütze Arbeiten verrichten müssen, die allerdings nur harmloser Art gewesen waren und sich stets in gemäßigten Grenzen gehalten hatten.
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