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Das Haus des Todes

F. Georgia Stroup
Das Haus des Todes
Eine seltsame Geschichte

Die drei Frauen blickten sich in der kleinen Küche um. Aus irgendeinem Grund schien jede von ihnen den Blicken der anderen auszuweichen.

»Du meine Güte, ist das eine Hitze hier drin!«

Mrs. Prentis ging zum Nordfenster, um es zu öffnen.

Als sie den schweren Rahmen mit einem dünnen Brett abstützte, das auf der Fensterbank lag, strömte ein heißer Windstoß von einem dürregeplagten Kansas-Maisfeld durch den Raum.

Ihre Tochter Selina suchte Zuflucht in der Arbeit, eilte zum gegenüberliegenden Fenster und schob es hoch, während eine Weiterlesen →

Der Mythos Tempelritter – Teil 3.22

Mythos-Tempelritter

Einst waren sie im Hochmittelalter die mächtigste Organisation auf Gottes Erden. Sie waren führend im Bankwesen, sie besaßen die größte Flotte des Abendlandes. Zeugen ihrer schier übermächtigen Größe und ihres Reichtums findet man noch heute: Der Newport Tower in Newport, Rhode Island, der als Leuchtturm der Templer gilt; Santa Mariá de Eunate in Spanien, welche die Templer nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbauten; Temple Church in London, die den Templern als englisches Hauptquartier diente; die Klagemauer sowie der Tempelberg in Jerusalem, wobei aufgrund der derzeitigen religiösen und politischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina es dort unmöglich erscheint, umfangreiche Ausgrabungen Weiterlesen →

Das Wrack des Piraten – 1. Kapitel

Friedrich Gerstäcker
Das Wrack des Piraten
1. Kapitel
La Pulpería

In dem Seitenstübchen einer kleinen, aber keineswegs unbedeutenden Pulpería am westlichen Ende der Stadt Valparaíso saß am Abend des 5. August des für Chile besonders wichtigen Jahres 1810 eine stattliche Anzahl von Gästen bunt gemischt zusammen. Sie besprachen vor allem die Hauptereignisse des Tages: die Absetzung des Generalkapitäns Carrasco, die am 18. Juli in der Residenzstadt Santiago stattgefunden hatte, sowie den Antrag des berühmten, über die Kordilleren herübergekommenen Álvarez de Jonte. Dieser forderte, eine Regierungsjunta einzuberufen, um das spanische Joch abzuwerfen, das noch auf ihren Schultern ruhte und mit jedem Jahr drückender wurde.

Señora Fostero – die vortrefflichste lebendige Empfehlung, die je hinter einem Schanktisch gestanden hatte, und zugleich die ehrbare Besitzerin dieser Wirtschaft – würde es uns sicher übel nehmen, wollten wir uns nicht erst einen Augenblick mit ihr Weiterlesen →

Eine Reise ins Jahr 2000 – Kapitel 21

William Wallace Cook
Eine Reise ins Jahr 2000
Kapitel 21
Kinchs Einfallsreichtum

Kinch und Lumley bahnten sich ihren Weg durch die Dachluke des Nachbarhauses. Beide erkannten, dass keine Zeit für Förmlichkeiten blieb.

Lumley, völlig überwältigt von der plötzlich hereinbrechenden Gefahr, ergab sich ganz in die Hände des Detektivs. Kinch hingegen ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen – selbst als der riesige Muglug ihn mit einer Axt gejagt hatte, verlor er keineswegs die Fassung. Ihm waren lediglich die Mittel ausgegangen, das war alles.

Das Haus, in dem sie sich nun befanden, war ebenso verwüstet wie das vorherige. Niemand hinderte sie am Durchqueren des Gebäudes. Obwohl aus einem der Räume Stimmen zu hören waren, schien sich nicht einmal jemand für sie zu interessieren.

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Die Schwarzmäntel – Band 1 – Kapitel 2

Paul Féval
Die Schwarzmäntel
Originaltitel: Les Habits Noirs
Band 1
Kapitel 2
Monsieur Lecoq

Hundert Francs! Weiß man, was ein Schwartz von der guten Sorte mit 100 Franc anfangen kann?

J.-B. Schwartz hatte noch nie 100 Franc besessen. Hätte er 100 Franc gehabt, hätte J.-B. Schwartz ein Bankhaus in einer Dachkammer eröffnet. Zum Dichter wird man geboren; J.-B. Schwartz hingegen war mit einem exquisiten Sinn für Abrechnungen und dem Genie für Wechselrechnungen auf die Welt gekommen.

Ihn überkam ein Schwindelgefühl, denn der schlechte Schnaps des Wirtshauses gärte zusammen mit dem Ehrgeiz in seinem Kopf, Weiterlesen →